Abschluss der Aktionen „Mit dem Rad in der Stadt“ und „Stadtradeln“

Lauter Gewinner beim „Freisinger Radlsommer“

Überwältigende Resonanz bei der Abschlussveranstaltung des Freisinger Radlsommers im Großen Rathaussaal. (Foto: Stadt Freising)
Überwältigende Resonanz bei der Abschlussveranstaltung des Freisinger Radlsommers im Großen Rathaussaal. (Foto: Stadt Freising)

Gewinner waren alle, die den Abschluss des „Freisinger Radlsommers“ am Mittwoch, 19. Juli 2017, im Großen Rathaussaal feierten: Die Teilnehmer/-innen durch „aktive Bewegung“, resümierte Bürgermeisterin Eva Bönig, vor allem aber durch „weniger Lärm, weniger klima- und gesundheitsschädliche Abgase – einfach durch weniger motorisierten Verkehr“. Fleißige Radler/-innen und Teams durften sich obendrein über Sachpreise und Gutscheine freuen. Ein weiterer Hauptgewinner war die Bürgerstiftung Freising, die dank engagierter Sponsoren vier Schecks für „erradelte“ Kilometer in Empfang nehmen konnte.

Schnell und entspannt unterwegs

Radlmeter 2017 der Stadt Freising: fast 91.000 Kilometer absolviert und somit 12,9 Tonnen CO2 vermieden.
Radlmeter 2017 der Stadt Freising

Der Freisinger Radlsommer 2017 bestand aus den Aktionen „Mit dem Rad in der Stadt“ von 20. Mai bis 17. Juni und dem „Stadtradeln“ von 18. Juni bis 08. Juli 2017. Ziel beider Kampagnen war es, für das Fahrrad  als insbesondere in der Stadt und für Kurzstrecken ideales Verkehrsmittel zu werben: „Es ist schneller als das Auto und man entstresst, denn statt einen Parkplatz zu suchen, radelt man entspannt zur nächsten Adresse und zwar umweltschonend“, sagte Bürgermeisterin Bönig. Das Fahrrad sei „ein Erfolgsmodell“ und die Stadt Freising aus Überzeugung Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern“ geworden, um die Fahrradfreundlichkeit auszubauen: „Wir sind noch stark verbesserungswürdig, aber auf einem guten Weg“, versicherte Bönig.

Fast drei Tonnen CO2 vermieden

Marie Hüneke zeichnet aus (v.l.): Martin Richter (1893 Kilometern), Johann Englmüller (Agenda21-Radlgruppe), Stephan Hartmann (BSG TeXins 13.952 km) und Birke Rutenberg (Hauptpreis Verlosung). Foto: Stadt Freising
Marie Hüneke zeichnet Fahrer und Teams aus (v.l.): Martin Richter, bester Einzelfahrer mit 1893 Kilometern, Johann Englmüller (größtes Team Agenda21-Radlgruppe mit 105 Personen), Stephan Hartmann (BSG TeXins, Team mit meisten Kilometern: 13.952 km) und Birke Rutenberg (Hauptpreis Verlosung). Foto: Stadt Freising

Für die Förderung des Radverkehr, für den Klimaschutz und für mehr Lebensqualität waren bei der Stadtradeln-Kampagne in Freising in diesem Jahr 480 Personen in 34 Teams insgesamt 90.868 Kilometer (entspricht der 2,27-fachen Länge des Äquators) in die Pedale getreten. „Symbolisch wurden 12,9 Tonnen Kohlendioxid vermieden“, berichtete die städtische Klimaschutzmanagerin Marie Hüneke. Zum zweiten Mal sei Freising als eigenständige Kommune dabei gewesen und liege im Vergleich zu anderen Kommunen ganz gut, „aber Luft nach oben ist immer“, fand Hüneke. Die „Freisinger“ Kilometer kommen der Wertung für den Landkreis zugute, der ein super Ergebnis hingelegt hat: 1084 Radlerinnen und Radler absolvierten 229.118 Kilometer, was einer Vermeidung von etwa 32,5 Tonnen CO2 entspricht.

Großzügige Spende für die Bürgerstiftung

Aktion mit gutem Zweck (v.l.): Hannes Haun (AOK), Karl-Heinz Wimmer und Peter Reisch (Bürgerstiftung), Marie Hüneke (Stadt FS), Stephan Hartmann (Texas Instruments), Andreas Voigt (Stadtwerke), Andrea Stommel (Freisinger Bank), Bürgermeisterin Eva Bön
Aktion mit sozialer Komponente (v.l.): Hannes Haun (AOK), Karl-Heinz Wimmer und Peter Reisch (Bürgerstiftung), Klimaschutzmanagerin Marie Hüneke, Stephan Hartmann (Texas Instruments), Andreas Voigt (Stadtwerke), Andrea Stommel (Freisinger Bank) und Bürgermeisterin Eva Bönig. (Foto: Stadt Freising)

Ausgezeichnet wurden von Marie Hüneke besonders engagierte Teams und Einzelfahrer. Die Stadtradeln-Aktion bescherte dank Sach- und Geldspenden lokaler Firmen allen Radlerinnen und –radeln auch Gewinnchancen bei der Verlosung - den Hauptpreis heimste Birke Rutenberg ein und kann ein Wochenende lang ein Elektroauto fahren. Erstmals hatte die Kampagne zusätzlich eine soziale Komponente: Vier Sponsoren münzten die erradelten Kilometer in eine Spende für die Bürgerstiftung um. Jeweils einen 500 Euro-Scheck überreichten die Freisinger Bank, AOK und Freisinger Stadtwerke, Texas Instruments steuerte nochmals 697,60 Euro bei. Wie gut die Bürgerstiftung das Geld brauchen kann und wofür die Spenden verwendet werden, erläuterte stellvertretender Vorsitzender Peter Reisch, der sich bei den Sponsoren und den fleißigen Radlerinnen und Radlern herzlich bedankte.

Agenda21-Aktion ein Erfolg

Doppelt gewonnen hatten auch die Teilnehmer/-innen der Aktion „Mit dem Rad in die Stadt“, eine Initiative der Agenda21-Projektgruppe Bauen, Wohnen und Verkehr, unterstützt von der Aktiven City Freising. Wer bewusst mit dem Fahrrad einkaufte, konnte in den beteiligten Geschäften Marken sammeln - und mit 170 Heftchen und 50 Betrieben sei die Resonanz deutlich größer als im vergangenen Jahr, bilanzierte Johann Englmüller. Preise im Gesamtwert von 4000 Euro konnten ausgeschüttet werden. Englmüller versicherte, die Aktion habe „keine Alibifunktion“, sondern sei als Appell an die Bürgerinnen und Bürger, das Rad mehr zu nutzen, sowie an die Politik zu verstehen. „Wenn wir nicht überzeugt wären, dass sich etwas verändern lässt, würden wir uns nicht engagieren“, betonte er. Und das versicherte Marie Hüneke dem Publikum im voll besetzten Rathaussaal zum Abschluss der Veranstaltung. Die Stadt bemühe sich intensiv darum, die Infrastruktur für den Radverkehr zu verbessern, sagte sie.
 

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