Interkulturelles Leben

Die ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt unserer Stadt ist eine wichtige Ressource. In Freising leben derzeit 50.933 Menschen. Ungefähr 20 Prozent der Freisinger*innen haben einen Migrationshintergrund. Die unterschiedlichen Erfahrungen, Fähigkeiten und vor allem die Lust der Bürger*innen, sich aktiv in das Stadtgeschehen einzubringen, hat zu einer Vielzahl interkultureller Vereinigungen geführt, die das kulturelle und soziale Leben bereichern. In dieser Rubrik informieren wir Sie über das vielgältige Aufgabenfeld der Interkulturellen Stelle und unsere Angebote für Sie. 

Interkulturelle Stelle

Ziel des Fachbereichs ist es, Interkulturalität als Querschnittsaufgabe innerhalb der Stadtgesellschaft und der Verwaltung zu etablieren und so die gleichwertige Teilhabe aller Freisinger*innen zu sichern. Daher fördern wir interkulturelle Projekte, unterstützen Migrant*innenorganisationen in der Stadt sowie setzen uns für die interkulturelle Öffnung der Verwaltung ein. Ein weiterer Teilbereich der Interkulturellen Stelle ist die sozialpädagogische Betreuung von Bewohner*innen in städtischen Notunterkünften sowie die Beratung in den Bereichen Sprache, Wohnen, Arbeit und Bildung. Wir verstehen uns als Brücke zwischen Bevölkerung und Verwaltung und sind nicht nur für Neuzugewanderte da, sondern für alle Bürger*innen Freisings.

Freisinger interkulturelle Leitlinien

Mit den Interkulturellen Leitlinien hat die Stadt ein Konzept zur Förderung und Erhaltung des interkulturellen Zusammenlebens entwickelt und die interkulturelle Arbeit als Querschnittsaufgabe in Stadtverwaltung und Stadtpolitik verankert. Den Anstoß für die Leitlinien gab die Agenda21- und Sozialbeiratsgruppe "Migration und Teilhabe", die auf die wachsenden Veränderungen in der Stadtgesellschaft aufmerksam machte und einen verbindlichen Rahmen für gleichberechtigte Teilhabe und Chancengleichheit forderte. Daraufhin befasste sich eine elfköpfige Kommission mit der Entwicklung der Interkulturellen Leitlinien. 2014 wurden die Leitlinien vom Stadtrat verabschiedet. Wegweisend sind die folgenden sieben Handlungsfelder:

  • Gesellschaftliche Teilhabe und Teilnahme
  • Interkulturelle Orientierung und Öffnung
  • Abbau von Diskriminierung
  • Wohnen und Soziales
  • Kultur und Bildung
  • Sprachförderung und
  • Jugend und Soziales.

Die Stadtverwaltung Freising ist sich ihrer Vorbildfunktion bewusst und transportiert die Haltung von Anerkennung und Wertschätzung gegenüber allen Bürger*innen in der Stadt unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung oder sexuellen Identität. Bei den Leitlinien handelt es sich keineswegs um ein abgeschlossenes Konzept. Letzlich ist die Mitwirkung der gesamten Stadtgesellschaft und der Stadtverwaltung gefragt, um gleichwertige Teilhabe aller zu ermöglichen und ein friedliches Miteinander Realität werden zu lassen.

Das Aufgabengebiet der Interkulturellen Stelle unterteilt sich in ...


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