Lange Nacht der Demokratie

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Langen Nacht der Demokratie in Freising am 2. Oktober 2021 sowie den Akteur*innen und geplanten Veranstaltungen. Darüber hinaus informieren wir Sie über die Veranstaltungen, die vom 2. Oktober 2020 bis zur eigentlichen Nacht stattfinden.

#langenachtderdemokratie

Die „Lange Nacht der Demokratie“ findet am 2. Oktober 2021 statt – ein Jahr später als ursprünglich geplant. Sie ermöglicht Inspiration, Begegnung sowie Reflexion zur Bedeutung von Demokratie. Wir fragen: Was hält unsere Gesellschaft zusammen – in Freising, in Bayern, in Deutschland und in Europa? Die Lange Nacht findet in über 30 Kommunen in Bayern zeitgleich statt, von Coburg über Freising bis Rosenheim. Wir wollen in der Nacht vor dem Tag der Deutschen Einheit in vielfältigsten Formaten über Demokratie philosophieren, diskutieren, streiten und slammen, wir wollen Musik und Kultur genießen, lachen und feiern. Das genaue Programm finden Sie dann hier.

Bis dahin gibt es monatliche Veranstaltungen in Freising. In einzelnen Kommunen in Bayern gibt es diese Veranstaltungen gleichzeitig als Livestream, denn: Demokratie ist gerade aktuell sehr herausgefordert. Nähere Informationen unter www.lange-nacht-der-demokratie.de.  Auch in Freising wird es jeden Monat mindestens eine Veranstaltung geben.

Die „Lange Nacht der Demokratie“ ist ein Projekt des Wertebündnis Bayern.
#wertebuendnisbayern:
Seit der Gründung im Jahr 2010 hat sich das Wertebündnis Bayern zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Mittlerweile vereint das Bündnis 190 Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, darunter Kirchen, Religionsgemeinschaften, Lehrer*innen- und Elternverbände sowie Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

2015 wurde das Wertebündnis mit der Gründung der Stiftung durch den Freistaat Bayern zukunftsfähig gemacht. Aufgabe der Stiftung ist es, das Wertebündnis zu unterstützen, um auch in Zukunft die für den Zusammenhalt in einer demokratischen Gesellschaft relevanten Werte ins Bewusstsein zu rufen.

 

Jahresprogramm

„Freising bewegt Demokratie – Demokratie bewegt Freising" - Das ist das Motto für viele Veranstaltungen von 2. Oktober 2020 bis zur „Langen Nacht der Demokratie“ 2021. Anlass ist ein großes Ereignis, das sich heuer zum 30. Mal jährt: Die wiedererlangte Deutsche Einheit. Grund genug, sich in diesem Jubiläums-Jahr umfassender mit dem Thema „Demokratie“ zu beschäftigen: Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Wie kann Demokratie gelingen? Wie kann sie weiterentwickelt werden? Mit einem spannenden Programm und einer Reihe von Veranstaltungen widmen sich Vereine und Organisationen in Freising diesem Thema. Bayernweit gibt es weitere interessante (online) Veranstaltungen. Die aktuellen Infos finden Sie immer auf der Homepage der Langen Nacht der Demokratie.

Juni 2021

Wie läuft eine Wahl ab? Michael Eberwein, Amtsleiter Bürgerbüro
verschoben auf 6. September 2021 um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses

1 Pfund Demokratie bitte! Was ist uns Demokratie wert? (Kompetenzzentrum Demokratie und Menschenwürde und Treffpunkt Ehrenamt)
Interaktiver Marktstand am Wochenmarkt
Samstag, 12. Juni 2021, 8-13 Uhr

Stell dir vor, es ist Revolution und keiner merkt‘s - Freising im Jahr 1918/19 (Treffpunkt Ehrenamt)
Die Jahre 1918 und 1919 waren in Deutschland und Bayern eine Zeit des Umsturzes. Noch bevor der Erste Weltkrieg überhaupt zu Ende ging, fegte im November 1918 schon die Revolution über Deutschland hinweg. Aus dem Deutschen Kaiserreich und dem Königreich Bayern wurde zum ersten Mal in der Geschichte eine deutsche Republik. Gerade ein Bayern erwies sich aber auch die als kurzlebig und bereits im Frühling 1919 riefen linke Kräfte die Münchner Räterepublik aus. Aber wie erlebten die Menschen in der Freisinger „Provinz“ damals diese Veränderungen? Gab es hier überhaupt eine Revolution oder Räterepublik? Diesen Fragen gehen wir in der Stadtführung nach und erfahren dabei auch einiges über die Freisinger Orte, an denen sich die Ereignisse vor über hundert Jahren abgespielt haben.
Stadtführung mit Ralf Grabuschnig Samstag, 19. Juni 2021 um 14 Uhr

Juli 2021

Demokratie, eine Deutsche Affäre (vhs online)
Dass alle Menschen - wirklich alle! - gleich sein sollen, galt die längste Zeit als absurd. Die Historikerin Hedwig Richter erzählt die Geschichte der Demokratie als eine Chronologie von Fehlern, Zufällen und Lernprozessen, in deren Zentrum der Zivilisationsbruch des Holocaust steckt. Sie konzentriert sich auf Deutschland, weil gerade an der deutschen Affäre mit der Demokratie deutlich wird, wie international verflochten die Wege zu Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sind.
Donnerstag, 22.07.2021, 19.30 - 21.30 Uhr 7 €, weitere Infos und Anmeldung hier.

September 2021

Wie läuft eine Wahl ab? Michael Eberwein, Amtsleiter Bürgerbüro
6. September 2021 um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses

Infizierte Demokratie? Die Idee der Volksherrschaft in Zeiten des Corona-Krisenmanagements (evangelisches Bildungswerk)
 Dr. Michael Weigl, Politikwissenschaftler an der Uni Passau. Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten folgen.
Je nach Infektionslage findet der Vortrag in der Christi-Himmelfahrts-Kirche, Saarstr. 2 oder online via Zoom statt
Freitag 17. September 2021, 18.30 Uhr

Ich bin dabei, ...

Berichte zu vergangenen Veranstaltungen

Mai 2021

Pressefreiheit unter Druck: Mit Hass und Hetze gegen Fakten (KBW zum Internationalen Tag der Pressefreiheit)
Ulrike Gruska von "Reporter ohne Grenzen" über die aktuelle Lage in Deutschland und Europa
 Pressefreiheit als wichtige Säule einer demokratischen Gesellschaft stand am 3. Mai – dem Tag der internationalen Pressefreiheit – im Fokus einer Teaserveranstaltung zur „Langen Nacht der Demokratie“. Die Pressereferentin der Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“, Ulrike Gruska, war dazu im digitalen Veranstaltungsraum des Kreisbildungswerks Freising zu Gast. Sie hatte jede Menge Hintergrundinformationen an der Hand, wie sich in den vergangenen Jahren auch in Deutschland die Haltung der Menschen gegenüber JournalistInnen verändert hat. Die Expertin machte dafür unter anderem Strömungen wie PEGIDA verantwortlich oder jüngst auch die „Corona-Demonstrationen“ verantwortlich. Es werde immer gezielter Hass gegen JournalistInnen geschürt, die Sprache sei rauer geworden und auch tätliche Übergriffe seien deutlich gestiegen. Ein klares Warnsignal, wie die Expertin betonte. Auch sie selbst zeigt sich erschüttert über die Entwicklungen. Eigene Erfahrungen dahingehend schilderte der Lokalreporter des Freisinger Tagblatt, Dr. Andreas Beschorner und machte die nackten Zahlen für alle greifbar. Die Inhalte boten auch reichlich Anlass zu regem Austausch, wofür sich Ulrike Gruska am Ende noch einmal bedankte bei allen TeilnehmerInnen.

Menschenrechte in der Corona-Pandemie mit Ségio Rios Carillo (evangelisches Bildungswerk)
Seit 2017 arbeitet der Soziologe Sérgio Rios Carrillo als Menschenrechtsreferent bei Mission EineWelt im Referat Entwicklung und Politik in Nürnberg. Er berichtete, wie sich durch die Corona-Krise die Lebensbedingungen und die Menschenrechtslage in Mittelamerika verschlechtert haben. Die unzureichende Gesundheitsversorgung verstärkt bestehende Ungleichheit. Der Regierung seines Heimatlandes Nicaragua ist die Wirtschaft, ihr Image für Handel und Tourismus, im Moment wichtiger als das Wohlergehen der Bevölkerung. Institutionen der Zivilgesellschaft wie die Katholische Kirche und verschiedene andere Initiativen informieren die Menschen, wie sie sich schützen können. In der Diskussion wurde die Bedeutung des Fairen Handels zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Mittelamerika deutlich. In lokalen Inititiativen setzen sich Christ*innen für ein verantwortliches Miteinander ein.

April 2021

Mit Zivilcourage gegen Verschwörungsmythen (zentrale bayernweite Veranstaltung)
Ein deep state, Echsenmenschen, von Eliten versklavte Kinder und eine flache Erde: Heute kommt man kaum an Verschwörungserzählungen vorbei. Wie kann es sein, dass so viele Menschen von solch abstrusen Dingen überzeugt sind? Warum ist das gefährlich für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft? Und was soll man tun, wenn jemand aus der Familie Verschwörungsideologien zum Besten gibt? Pia Lamberty, Autorin von „FAKE FACTS – Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen“ stellt ihr Buch vor und diskutiert mit Verena Berthold, Vorstand von „Zivilcourage für ALLE e.V.“, und dem Sozialpsychologen Prof. Dr. Dieter Frey. Musikalische Begleitung: Roland Hefter von der „Initiative Künstler mit Herz“. Eine Veranstaltung von Zivilcourage für ALLE e.V. und der Münchner Stadtbibliothek. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und ist auf dem YouTube-Kanal der Münchner Stadtbibliothek zu sehen.

März 2021

Praxistest: Wie geht Demokratie? (Domberg-Akademie per Zoom am 11. März)
Demokratie ist kein Zustand, Demokratie muss weiterentwickelt werden. Die drei sehr engagierten Referentinnen Katja Sinko (European Democracy Lab), Marie Jünemann (Mehr Demokratie e.V.) und Katrin Engler (DEMOCRACY Deutschland) arbeiten an unterschiedlichen Projekten mit dem gleichen Ziel: demokratische Partizipation fördern. Europäisierung, Bürgerbeteiligung und Digitalisierung sind Wege, die Entscheidungen wieder näher an die Bürger*innen zu bringen und Menschen für die demokratische Entwicklung zu interessieren. Die Bedeutung politischer Bildung und Medienkompetenz wurde unterstrichen. Mit neuen Methoden und Tools wie der Democracy-App oder Bürgerräten werden neue Impulse gesetzt. Demokratie lebt! Auf Youtube können Sie die Veranstaltung noch anschauen.

Einsame Wölfe - der neue Terrorismus rechter Einzeltäter (vhs online)
Utøya, München, Macerata - unsere liberale Gesellschaft ist in den letzten Jahren mit einer neuartigen Form von Hass konfrontiert, mehr noch: sie wird davon fundamental bedroht. Rechtsextremisten belassen es längst nicht mehr nur bei Worten, sondern führen konkrete, perfide geplante Anschläge durch, die von Einzelnen, sogenannten Einsamen Wölfen ausgeübt werden.  Referent und Buchautor Dr. Florian Hartleb ist Politikwissenschaftler und -berater. Er hält europaweit Vorträge zu seinen Fachgebieten Terrorismus, Extremismus, Populismus und Digitalisierung und ist ein gefragter Experte in den Medien
Mittwoch, 17.03.2021

21. März 2021 Welttag gegen Rassismus
Der Migrationsrat und die Integrationsbeauftragte der Stadt Freising, Sina Hörl rufen zu einer Plakat- und Fotoaktion auf. Sie können sich beteiligen! Genauere Infos finden Sie hier. Darüber hinaus werden Fahnen am Marienplatz mit Statements gegen Rassismus gehisst.  OB Tobias Eschenbacher, Migrationsreferent Samuel Fosso und die Sprecher*innen des Migrationsrats haben Ansprachen veröffentlicht.

Endlich 18! Warum wir über das Wahlalter sprechen müssen. (Online-Diskussion, bayernweites Programm)
Mittwoch, 24. März 2021

Rechte Bedrohungsallianzen, Gesamtzusammenhänge Rechter Gewalt (online via Zoom, bayernweites Programm)
Donnerstag, 25. März 2021

Februar 2021

Bundestagswahlen 2021  Wir gehen wählen - Mach mit! Inklusives Info-Treffen (Lebenshilfe Freising)
wird verschoben. Interessenten melden sich aber gerne bei der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe. Weiter Infos finden Sie auch im OBA-Programmheft ab Seite 6

Definitionsarbeit: Was sind eigentlich Grundrechte? (Domberg-Akademie per Zoom)
Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Versuche der Inanspruchnahme demokratischer Grundfreiheiten für zum Teil antidemokratische Agitationen z. B. im Kontext der „Querdenken-Bewegung“ gehen wir gemeinsam mit dem Rechtsphilosoph Heiner Bielefeldt der Frage nach, was eigentlich Grundrechte sind. Dabei geht es neben konkreten rechtlichen und demokratischen Praktiken auch um die Grenzen von Freiheitsgrundrechten und der Herausforderung der verfassungsrechtlichen Ausdifferenzierung und Abwägung. Referent: Heiner Bielefeldt, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie können die Veranstaltung auf Youtube nachsehen.
 

Januar 2021

Philosophieren mit Kindern (KBW, Elternhaus)
Online philosophieren mit 9 Kindern und einem Hund. Ein kleines Wagnis von Katharina Maas, Lehrerin und Referentin für philosophische Bildung, aber ein sehr gelungenes! Die Kinder konnten zwar nicht klären, wem die Welt gehört, aber in einem waren sie sich einig: sie wünschen sich Bestimmer*innen, die gerecht, nett, gut fürs Volk sind und nicht zu viel verbieten. Wenn sie selbst Bestimmer*innen wären, würden sie mehr für die Tiere und die Umwelt, den Frieden und arme Menschen tun, mehr Klettergerüste und Spielplätze bauen und Hausaufgaben verbieten. Am Ende hat jedes Kind ein Buch gebastelt zum Thema: "Wenn ich Bestimmer*in wäre". Ein toller Einstieg, demokratische Willensbildung zu üben. Beim Philosophieren geht es um Nachdenken, Reden und Zuhören. Die Kinder lernen, sich gegenseitig zuzuhören, verschiedene Meinungen zu akzeptieren, im Gespräch zu bleiben, zu hinterfragen und noch vieles mehr.
Bei großem Interesse sind Folgetermine möglich.

Streitet Euch! Mit Zivilcourage gegen Stammtischparolen (Evangelisches Bildungswerk)
Es war ein guter Abend, um einen Zugang zum Thema zu finden und die eigene Haltung zu reflektieren. Nur dann kann man klar, aber dennoch konstruktiv reagieren. Denn es geschieht immer wieder: Im Gespräch mit Nachbarn, Kolleginnen oder in der Familie werden abwertende oder gar hasserfüllte Ansichten geäußert. Und die Themenpalette ist breit, sie reicht von Covid-19 über Flucht & Asyl bis hin zu politikverdrossenen Äußerungen. Oft verharren wir in der Begegnung mit solchen Sätzen in einer lähmenden Ohnmacht. Dabei lebt unsere Demokratie sowohl von (auch) kontrovers geführten Auseinandersetzungen – als auch von couragiert und beherzten Grenzziehungen. Der Referent Max Barnewitz hat im Workshop die 23 Teilnehmer*innen ermutigt, sich auch an Diskussionen um polarisierende Themen zu beteiligen. Eine demokratische Gesellschaft braucht Menschen, die konstruktiv diskutieren und nötigenfalls klare Grenzen ziehen können.

Lange Nacht der Zweitzeug*innen. Online-Seminar gegen das Vergessen (AWO Landesverband Bayern und Zweitzeugen e.V.)
Am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, am 27. Januar, stand im Online Seminar gegen das Vergessen die
(Über)lebensgeschichte der Auschwitz-Überlebenden Frieda Kliger (*1921) sowie ein Kurzvortrag zum Themenkomplex „Traumatisierung und Erinnerung von jüdischen Überlebenden“ im Vordergrund. »Jeder, der heute einem Zeugen zuhört, wird selbst zum Zeugen werden.«
Elie Wiesel, Holocaust-Überlebender und Friedensnobelpreisträger (*1928 †2016)
Darauf begründet die Arbeit des Zweitzeugen e.V., dem Kooperationspartner an diesem digitalen Abend. Die überwiegend ehrenamtlich Engagierten erzählen bundesweit Holocaust-Überlebensgeschichten anstelle der Zeitzeug*innen, als „zweite Zeugen“, Zweitzeug*innen, weiter und bewahren Geschichte so vor dem Vergessen.

Bestandsaufnahme: Wie geht es unserer Demokratie? (Kompetenzzentrum Demokratie und Menschenwürde)
Mit Sophie Pornschlegel vom European Policy Centre am 28. Januar 2021. Das Pandemiejahr 2020 hat weltweit viele gesellschaftliche Spannungen und Unsicherheiten hervorgerufen. Auch in Deutschland ist die Demokratie weiterhin einer Belastungsprobe ausgesetzt: Politische Entscheidungen der Exekutive überschlagen sich und fast täglich gibt es neue ‚Corona-News‘. Die Frage der Mitbestimmung wird auch abseits des Versuchs ihrer pseudodemokratischen Inanspruchnahme durch Akteur*innen  der „Querdenken-Bewegung“ immer dringlicher. Die Menschen sehen eine täglich auf die Pandemie reagierende Politik und zahlreiche Beschlüsse. Auch wenn mehrheitlich Zustimmung zu den Beschlüssen herrscht - viele vermissen Möglichkeiten, in dieser Situation demokratischen Einfluss und Mitspracherechte zu verwirklichen. Sie können die Veranstaltung auf Youtube ansehen.

Dezember 2020

Corona und unsere Demokratie - ein Zwischenstand(Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und Bayerischer Volkshochschulverband)
Die Veranstaltung fand am 9. Dezember 2020  online statt.

"1 Pfund Demokratie, bitte.“ – Was ist dir Demokratie wert?
Das Kompetenzzentrum Demokratie und Menschenwürde lädt mit dem Treffpunkt Ehrenamt dazu ein, an einem interaktiven Marktstand über den Wert der Demokratie nachzudenken und zu diskutieren. Die Aktion konnte unter Pandemiebedingungen nicht stattfinden, soll aber nachgeholt werden.

November 2020

Nachrichten bewerten im Postfaktischen Zeitalter (Evangelisches Bildungswerk)
Fotos wurden schon vor hundert Jahren gefälscht - Videos kann man erst seit kurzem perfekt mit KI medial konstruieren. Prof. Dr. Thomas Zeilinger, Professor (apl.) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit Schwerpunkt Medienethik führte ein beeindruckendes Beispiel vor. Lügen, Gerüchte und Verschwörungstheorien sind keine neuen Erscheinungen. Allerdings haben sich die technischen Möglichkeiten ihrer Verbreitung vervielfacht und damit auch die Reichweite und Schnelligkeit, mit der sich destruktive Nachrichten verbreiten. Wie kann man dann versuchen, digitale Souveränität zu erlangen? Prof. Zeilinger zeigte verschiedenen Fragen auf, die es zu stellen gilt, um die Glaubhaftigkeit einer Nachricht einzuschätzen. Neben der persönlichen Verantwortung ist aber auch der Gesetzgeber gefragt, die sozialen Medien so zu regulieren, dass Hassnachrichten und Falschmeldungen eingegrenzt werden können. Prof. Zeilinger unterstrich die Bedeutung einer umfassenden Bildung, um mündige und kritische Bürger*innen zu ertüchtigen. Den sehr interessierten Teilnehmer*innen des Online-Vortrags nannte er zum Abschluss noch hilfreiche Tools wie vertrauenswürdige Faktencheck-Adressen.

 

Oktober 2020

Den Auftakt machte am Freitag, 2. OktoberFreisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher: Er pflanzte am Jugendzentrum Vis-á-Vis in der Kölblstraße 2 einen Baum zur Erinnerung an 30 Jahre Deutsche Einheit. Eine kleine Besetzung der Freisinger Stadtkapelle gestaltete die Veranstaltung feierlich. Wir wünschen dem Feldahorn und unserer Demokratie feste Wurzeln, beständiges Wachstum und Stabilität auch in stürmischen Zeiten.

Ausstellung „Freiheit und ich" zu Freiheitsrechten und Demokratieverständnis in der vhs Freising
Die Ausstellung bot eine Entdeckungsreise zu den Freiheitsrechten: Die Freiheitsrechte ermöglichen uns individuelle Entfaltung und ein Leben nach unseren Vorstellungen. Aber was sind diese Freiheiten? Wie wirken sie sich aus? Was bedeuten sie für jeden einzelnen von uns? Die Besucherinnen und Besucher von „Freiheit & ich“ konnten die Freiheitsrechte aus neuen Blickwinkeln sehen, und wurden mit ganz konkreten Dilemma-Situationen aus ihrem Alltag konfrontiert. Gar nicht so einfach, die richtige Entscheidung zu treffen.

Demokratie 2.0 Entscheidungsprozesse in Gruppen kooperativ und zufriedenstellend gestalten - Systemisches Konsensieren
In Politik, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen gehören Entscheidungen zum Tagesgeschäft. Doch warum kommt es dabei so oft zu langwierigen und wenig fruchtbaren Diskussionen und Machtkämpfen und wie zufrieden sind Beteiligte und Betroffene am Ende mit den nach langem Ringen getroffenen Entscheidungen? In diesem Workshop wurde eine Alternative zum demokratischen (Mehrheits-)Entscheid vorgestellt und ausprobiert: Die Referentin Johanna Ankenbauer ließ die Teilnehmer*innen durch das Verfahren des Systemischen Konsensierens eine Lösung ermitteln, die die geringste Ablehnung bei allen Beteiligten verursacht.


Ihr Kontakt

Treffpunkt Ehrenamt
Johanna Sticksel
treffpunkt-ehrenamt@freising.de
Telefon: 08161/54-45252


Hausanschrift

Major-Braun-Weg 12 (Raum 10, im Erdgeschoss, rechter Eingang)
85354 Freising

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