Lange Nacht der Demokratie
Die nächste Lange Nacht der Demokratie wird am 2. Oktober 2026 stattfinden. Die Vorbereitungen für viele interessante Veranstaltungen laufen. Auf dieser Seite finden Sie laufend aktuelle Informationen zu den Teaserveranstaltungen in den kommenden Monaten sowie ab Sommer das Programm für den 2. Oktober.
#langenachtderdemokratie
Die „Lange Nacht der Demokratie“ ist ein Projekt des Wertebündnis Bayern und wurde im Jahr 2021 vom Treffpunkt Ehrenamt mit vielen Kooperationspartner*innen in Freising gestaltet. 2022 gab es eine Neuauflage in Freising und Moosburg vom Kreisjugendring und der vhs Moosburg organisiert.
#wertebuendnisbayern:
Seit der Gründung im Jahr 2010 hat sich das Wertebündnis Bayern zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Mittlerweile vereint das Bündnis über 200 Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, darunter Kirchen, Religionsgemeinschaften, Lehrer*innen- und Elternverbände sowie Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
2015 wurde das Wertebündnis mit der Gründung der Stiftung durch den Freistaat Bayern zukunftsfähig gemacht. Aufgabe der Stiftung ist es, das Wertebündnis zu unterstützen, um auch in Zukunft die für den Zusammenhalt in einer demokratischen Gesellschaft relevanten Werte ins Bewusstsein zu rufen.
Unser Weg zur Langen Nacht der Demokratie
Schon vor dem 2. Oktober rücken wir die Demokratie immer wieder in den Fokus. Seien Sie dabei.
Vom Ich zum Wir – Kreativ-Workshop zu demokratischen Werten
07. Februar 2026, 10-15 Uhr oder 11. Februar 2026, 18-21 Uhr
Kooperation von Domberg-Akademie, Marafiki wa Afrika e.V., Caritas-Zentrum-Freising, Migrationsrat Freising, Interkulturelle Stelle Freising
In diesem kostenlosen Kunst-Workshop erkunden die Teilnehmer zunächst ihre eigenen Werte und Perspektiven durch Malerei und Collage, bevor sie sich dann gemeinsam auf demokratische Werte wie Freiheit, Respekt und Solidarität einigen und diese künstlerisch gestalten. Der Workshop unter Leitung von Künstler Marian Kretschmer verbindet künstlerisches Schaffen mit der Auseinandersetzung darüber, wie aus individuellen Perspektiven ein starkes demokratisches Miteinander entstehen kann.
Weitere Infos: Vom Ich zum Wir: kostenfreier Kreativ-Workshop zu demokratischen Werten
Sprechen & Zuhören: Wie geht es mir mit den Wahlen?
13. Februar 2026, 19 bis 21 Uhr
Kooperation von KBW Freising, Stadt Freising und Stadtbibliothek
Dem Anderen wirklich Zuhören, das kann oft mehr bewegen als jedes sachliche Argument. Genau da setzt das Gesprächsformat "Sprechen & Zuhören" an. Es ist kein Debattenraum, sondern ein Ort, an dem echte Aufmerksamkeit seinen Platz hat. Wie das in der Praxis aussieht? In kleinen Gruppen sprechen vier Personen über eine gemeinsame Frage - ohne Kommentare oder Bewertungen. Es geht dabei nicht um Meinungen und Wertungen, sondern um Persönliches: um die persönliche Wahrnehmung, um Hoffnungen, Wünsche, Ängste oder Sorgen. Während eine Person spricht, üben die anderen, wirklich zuzuhören und zugleich wahrzunehmen, was das Gehörte in ihnen selbst bewegt. In der „Langen Nacht der Demokratie“ findet sich das Format in abgewandelter Form als Aktion in der Innenstadt wieder.
Weitere Infos: Sprechen und Zuhören · Kreisbildungswerk Freising | Elternschule | Fortbildung
Unter offenem Himmel: Szenische Lesung zu den Möglichkeiten des Friedens
20. März 2026, 19.00-20.30 Uhr
Kooperation von Domberg-Akademie, Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde, Dekanat Freising, katholisches Kreisbildungswerk Freising, und Pax Christi
Während die Gefahren und Bedrohungen für die offene Gesellschaft mittlerweile unverkennbar sind, lohnt es sich, innezuhalten und die Frage zu stellen: Was ist es eigentlich genau, dass es zu verteidigen gilt und wofür es sich zu kämpfen lohnt? Was steht jetzt, in diesem Augenblick, auf dem Spiel - für jede Einzelne und jeden Einzelnen?
Norbert Eilts‘ Ausführungen zum Thema Demokratie geben anregende Impulse zu verwirrenden Zuständen. Mit Texten von Martin Buber, Carlo Schmid, Mascha Kaléko, Jason Stanley u.a.
Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein Publikumsgespräch mit dem Künstler.
Weitere Infos: Unter offenem Himmel: Szenische Lesung zu den Möglichkeiten des Friedens
Pazifismus als Leitidee - Über Gewaltfreiheit in kriegerischen Zeiten
12. Mai 2026, 19.30 Uhr Kleiner Asamsaal
Katholisches Kreisbildungswerk und Treffpunkt Ehrenamt der Stadt Freising
Wie könnte heute ein akzeptabler Pazifismus aussehen? Eine der pazifistischen Leitideen ist pessimistisch; sie empfiehlt, stets die Gefahr unkontrollierbarer Eskalationen kriegerischer Handlungen (bis hin zur atomaren Apokalypse) im Blick zu behalten. Eine andere pazifistische Leitidee ist ein Optimismus hinsichtlich der menschlichen Natur: Suche stets nach friedlichen Auswegen aus Gewaltkrisen und halte dabei besonders ausdauernd an der Hypothese fest, dass kein Mensch in sich böse ist und nur mit vorgehaltener Pistole zur Raison gebracht werden kann; jeder Mensch ist demzufolge im Prinzip für den gewaltfreien Appell an die gemeinsame Mitmenschlichkeit offen. Wenn diese Idee funktionieren soll, muss sie sich auf konkrete Situationen anwenden lassen. Es wäre überzogen zu glauben, dass gewaltfreier Widerstand die Benutzer von Fernwirkungswaffen (an Raketenrampen oder bei der Steuerung von Drohnen) beeindrucken würde. Anders steht es vielleicht im Fall einer Invasion, wo sich Soldaten und Widerständler unmittelbar gegenüberstehen. Welche Beispiele aus Geschichte und Gegenwart gibt es, an denen sich die optimistische Sicht der Pazifisten starkmachen lässt?
Prof. Dr. Olaf Müller, Jahrgang 1966, lehrt Wissenschaftstheorie an der Humboldt-Universität in Berlin. Neben naturphilosophischen Themen gilt sein Interesse dem Pazifismus – aus Müllers Sicht hat sich der Pazifismus nicht erledigt. Statt militärischer Aufrüstung empfiehlt Prof. Dr. Müller die systematische Vorbereitung auf zivilen und gewaltfreien Widerstand als Mittel der Verteidigung.
Diese Spuren haben wir 2026 bereits hinterlassen
Berichte über vergangene Veranstaltungen auf dem Weg zur Langen Nacht der Demokratie 2026.
Vorstellung des Kalenders zur Verfassungsviertelstunde im Kreisjugendring Freising (KJR)
Unsere Verfassung ist das Fundament unseres Zusammenlebens – sie sichert Freiheit, Gerechtigkeit und die Würde jedes Einzelnen. Oft begleiten uns diese Werte so selbstverständlich, dass wir sie kaum bewusst wahrnehmen. Umso wichtiger ist es, sich hin und wieder Zeit zu nehmen, ihre Bedeutung neu zu entdecken und sie als gelebten Leitfaden zu begreifen.
Der Kalender „15 Minuten zum Thema Verfassung“ lädt genau dazu ein: in kleinen Schritten zentrale Aspekte unserer Verfassung und ihren Bezug zu unserem Landkreis Freising kennenzulernen. Die Idee zu diesem Kalender entstand aus dem Wunsch, Materialien zu schaffen, die einen lokalen Bezug zur Verfassung herstellt. Die Projektgruppe stellte im Rahmen des Tags der offenen Tür im Kreisjugendring Freising den Kalender vor und präsentierte die Handhabung. Zudem erfolgte ein reger Austausch mit den Anwesend zur Bedeutung von Demokratie im täglichen Leben.
Mit der Übergabe der Exemplare an Besucherinnen und Besucher wurde ein bewusstes Zeichen gesetzt, dass Verfassung und Demokratie nur dann stark bleiben, wenn wir sie gemeinsam im Alltag verankern. Weiterhin können Interessierte gerne zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle einen Kalender beim Kreisjugendring abholen.
Das Kreisjugendringteam freute sich über die inspirierenden Gespräche und zahlreiche Begegnungen sowie darüber gemeinsam den Auftakt zur Langen Nacht der Demokratie 2026 zu feiern!
Am 11. Juli 2025 trafen sich gut 30 Menschen aus 24 Organisationen, um erste Ideen für die Lange Nacht der Demokratie 2026 in Freising zu "spinnen", sich zu vernetzen und den Grundstock zu legen für das gemeinsame Fest der Demokratie im kommenden Jahr. Viele kreative Ideen sind entstanden. Die Planungen nehmen Fahrt auf.
Lange Nacht der Demokratie 2021
Videohighlights von der Langen Nacht der Demokratie 2021
klicken Sie auf das Bild, um den Film abzuspielen
Eröffnung und Abschluss
Pünktlich um 17.48 spielte die Stadtkapelle Freising in kleiner Formation das erste Stück zur Eröffnung. Oberbürgermeister Eschenbacher eröffnete die Lange Nacht der Demokratie mit einem Dank an alle beteiligten Organisationen und die vielen Aktiven. Die krumme Zeit für den Beginn der Langen Nacht war eine Verneigung vor einer der Grundsäulen der Demokratie und deren Begründer: 1748 veröffentlichte Montesquieu seine Abhandlung zur Gewaltenteilung. Er schrieb, dass die Staatsgewalt in drei unabhängige Organe – Exekutive, Legislative, Judikative – aufgeteilt werden müsse. Dadurch sollten Machtmissbrauch und Korruption verhindert werden. Nur auf diese Weise konnte sich Montesquieu eine gerechte politische Ordnung vorstellen, in der die Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger gesichert werden. Die Gewaltenteilung ist im Grundgesetz verankert.
Zum Abschluss des Abends spielten noch einmal Niall Palfreyman und seine Gruppe - sängerisch unterstützt vom Publikum. Das letzte Lied des Tages bei Kerzenschein war ein extra von Niall Palfreyman komponiertes Lied auf Europa: "Wir singen laut mit einer Stimme: Wir sind, Du bist Europa, jetzt und hier"
Ausstellungen
Drei Ausstellungen unter dem Dach der vhs Freising waren zu sehen: "Acryl und Kaffeesack", "Starke Frauen in Tansania und Freising" sowie "Wir sind das Volk".
Am ersten Oktoberwochenende waren darüber hinaus die großformatigen "Friedensbanner" an der Sperrer-Bank zu sehen. Fünf gemalte Auseinandersetzung mit Demokratie, Verantwortung und Vielfalt, die Jugendliche im Ferienprogramm der Stadtjugendpflege mit Unterstützung des sächsischen Malers Marian Kretschmer und dem Freisinger Künstler Pepito Anumu gestaltet hatten.
Lesungen
„Babylon oder Ordnungszelle“ war die szenische Lesung im großen Sitzungssaal des Rathauses überschrieben. Das Kreisbildungswerk hatte dazu die beiden Historiker Georg Schulz und Markus Schmalzl sowie den Musiker Bernd Kohlmann geladen, die als eingespieltes Trio in die Anfänge der Demokratie in Bayern in den 1920er Jahren führten.
Frieden, ein geschundenes Wort. Pax Christi setzt sich seit Jahrzehnten auf vielfältige Weise für Frieden und Demokratie ein. Texte und Gedichte aus verschiedenen Epochen gaben Denkanstöße, brachten zum Lachen und machten betroffen. Untermalt wurde die Lesung von bekannten Liedern rund um das Thema Frieden.
Workshops
Das Argumentationstraining gegen Verschwörungstheorien stieß auf großes Interesse bei den Demokratiebegeisterten in Freising, die über Schwierigkeiten berichteten, konstruktiv mit Verschwörungsgläubigen umzugehen. Gemeinsam wurden Handlungsoptionen entwickelt, insbesondere durch die Analyse argumentativer Muster in Verschwörungserzählungen.
Was hat Schokolade mit Demokratie zu tun? Drei Teams spielten gemeinsam das "Schoko-Spiel." Spielerisch wurden die Fragen aufgeworfen: Was macht eine Regel unfair? Wann wäre eine Regel fair? Wie wäre ein Leben ohne Regeln?
Bundesverfassungsrichter*in in 45 Minuten
Stadtjuristin Dr. Sammüller-Gradl führte die vielen interessierten Zuhörer*innen anhand des Grundgesetzes in die Arbeit des Bundesverfassungsgerichts ein und erklärte, warum man mit den Mitteln des Grundgesetzes die Demokratie nicht abschaffen kann.
Zum 60. Geburtstag von Amnesty International: ein Brettspiel
Wer eine Frage zum Thema Menschenrechte beantworten konnte, kam weiter. Auf bunten Postern an der Wand waren die Info, die dabei halfen. Kinder und Erwachsene hatten viel Spaß dabei und haben Neues zu den Menschenrechten erfahren.
Vortrag
Kirche in der Demokratie: In Deutschland gibt es im Vergleich zu Frankreich keine klare Trennung von Kirche und Staat. Dies führt zu Synergieeffekten und Konfliktpotenzialen an den Schnittstellen. Nach einem informativen Vortrag gab es eine lebhafte und spannende Diskussion.
Hören - Schauen - Staunen - Mitmachen
Speakers' Corner
Zwei Stunden lang übten Bürger*innen vor der Sparkasse in der Unteren Hauptstraße wie im Londoner Hyde Park ihr Recht auf öffentliche freie Meinungsäußerung aus. Vertreter*innen der Freisinger Agenda-Projektgruppen diskutierten die Wahrnehmung von Migrant*innen in der Stadt, brachten den 2000 Quadratmeter großen Weltacker ins Bewusstsein, forderten die Umwandlung von Innenstadtparkplätzen in Parks, stießen einen Diskurs über eine Obergrenze des Wahlalters an, warben für ein komplett bio-faires Uferlos und Volksfest sowie für Solar-Anlagen auf den Dächern der Freisinger Innenstadt. Visionäre Statements regten zu lebendigen Diskussionen mit dem Publikum an. Niall Palfreyman und seine Sängerinnen setzten einen passend musikalisch-politischen Rahmen.
Demagogen, Drohnen, Egoismus – Demokratie in der Spannung
Drei Kurzfilme beleuchteten die Spannungsfelder und Gefährdungen der Demokratie. Die Filme „Balance“, „Demagogen – Von Führern und Verführungen“ und „Find Fix Finish“ zeigten jeweils die Folgen egoistischen Handelns, typische Muster von Demagogie und Populismus sowie die Bedrohung einer wehrhaften Demokratie durch drohnenunterstützte Kriegsführung.
Aus der Diktatur in die Demokratie: Pub-Quiz zu DDR, Deutsche Einheit und Veränderung im „Osten“
Schüler*innen des Camerloher-Gymnasiums hatten Fragen erarbeitet, ihr Lehrer Andreas Decker und Ronny Homann vom Freisinger Raum der Begegnung e.V. moderierten charmant und witzig die Fragerunden.
Gedankenflüge
Gedankenflüge– schmale weiße Fahnen mit Gedankensplittern zur Demokratie schmückten das Alte Gefängnis. Zur Eröffnung hielt Helma Dietz, Vorsitzende vom Modern Studio eine flammende Rede für Demokratie und gegen einen falsch verstanden Freiheitsbegriff.
FLUID Videoprojektion
Demokratie als unvollendeter Prozess - das ist der Blick des Additums Q11 des Camerloher-Gymnasiums. Der gezeichnete Animationsfilm spannt einen weiten Bogen von der Antike bis heute.
Schreib- und Streitgespräch in der Domberg-Akademie "Werte der Demokratie"
Hier wurde um Antworten auf die Fragen gerungen „Was ist Ihnen unsere Demokratie wert?“, „Was gefährdet die Demokratie“ und „Was stärkt die Demokratie?“.
Bunt war's in der Fischergasse
Die Theatergruppe der Offenen Behindertenarbeit (OBA) der Lebenshilfe Freising „Bunte Blume“ verzauberte mit kreativen Standbildern das Publikum. Der Poetry Slamer Philipp Potthast brachte mit seinen Texten auf entspannte Weise das Thema Demokratie näher. Und Apollon's Smile rundete mit stimmungsvoller Musik den Abend ab. Gezeigt wurde auch das Video von KJR und OBA zur Demokratie Das Video noch auf dem Instagram-Kanal der OBA zu sehen:
Theater und Demokratie?! und Stofftaschen bedrucken im Vis-a-Vis
Im Vis-a-Vis stellte ein Improtheater die Analogie von Theater und Demokratie her. Die Jugendlichen konnten außerdem Stofftaschen mit ihren demokratischen Lieblingsslogans bedrucken.
Hören-Staunen
Gespräche - Diskussionen
Jugendpolitikforum
Der Arbeitskreis Jugendpolitik des Kreisjugendring Freising veranstaltete im Furtnerbräu ein Jugendpolitikforum mit dem Thema „Kinder, geht wählen! Wahlalter senken?“. Die Referenten: Simon Schindlmayr, Bezirksrat der CSU und Christian Schroth, Grundsatzreferent beim Bayerischen Jugendring.
Zur Einstimmung gab der Poetry-Slammer Philipp Potthast Texte zu Männlichkeits-Privilegien, der besonderen deutsch-französischen Freundschaft und der Butterbreze als konsensstiftendem Element schlechthin zum Besten.
Philosophieren mit Sapere Audio
In der Freisinger Stadtbibliothek trafen die drei Philosophen Kilian Karger, Manuel Schäfler und Richard Rupp vom Philosophie Podcast „Sapere Audio“ auf ein interessiertes und sehr diskussionsfreudiges Publikum. In drei gut besuchten Sessions wurde über die Themen Öffentlichkeit, Künstliche Intelligenz und Solidarität debattiert.
Balu und Du: Kindern das Wort geben - jeden Tag und überall
Balus - junge Mentorinnen von Grundschulkindern - zeigten kurze Filmsequenzen, in denen Kinder Situationen schilderten, bei denen sie sich in ihren Rechten verletzt fühlten. Die Teilnehmer*innen diskutierten angeregt, wie die Fälle zu beurteilen seien.
Runder Tisch der Kinderbeteiligung
Demokratieförderung bei Kindern: Die Partizipation von Kindern heißt, dass Erwachsene auf politischer, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene Kindern die Möglichkeit geben sich in ihren Belangen einzumischen. Der "Runde Tisch der Kinderbeteiligung auf kommunaler Ebene" hat sich gegründet. Mehr dazu erfahren Sie bei der Stadtjugendpflege oder Meral Meindl.
Führungen
Zwölf Führungen für 117 Personen aller Altersgruppen führten die Ehrenamtlichen im Alten Gefängnis durch - und waren überrascht und überwältigt über den großen Ansturm.
Stell Dir vor es ist Revolution - und keiner merkts. Auch der Historiker Ralf Grabuschnig war zweimal mit einer Truppe geschichtsinteressierter Menschen in der Stadt unterwegs und führte zurück in die Zeit der Novemberrevolution in Bayern insbesondere in Freising.
Die Veranstalter 2021
- Agenda 21
- Aktive City
- amnesty international Freising
- Balu und Du
- Bürgerstiftung Freising
- Camerloher Gymnasium
- Evangelische Kirche
- Förderverein Freisinger Raum der Begegnung
- Interkulturelle Stelle
- Katholisches Kreisbildungswerk
- Kompetenzzentrum Demokratie und Menschenwürde
- Kreisjugendring
- Lebenshilfe
- Marafiki wa Afrika
- Modern Studio
- Stadtbibliothek Freising
- Treffpunkt Ehrenamt
- Vis-a-Vis
- vhs Freising
- Weltladen
- 3Klang
Gefördert wurde die Lange Nacht der Demokratie in Freising vom Rotary Club Freising. Herzlichen Dank!
Highligts aus dem Jahresprogramm 2020-2021
1 Pfund Demokratie bitte!
Demokratie zum Mitnehmen auf dem Freisinger Wochenmarkt: Im Juli 2021 gab es einen gemeinsamen Aktionsstand der Domberg-Akademie, des Kompetenzzentrums Demokratie und Menschenwürde sowie des Treffpunkts Ehrenamt. Unter dem Motto "1 Pfund Demokratie, bitte!" konnten sich Interessierte an drei Mitmach-Stationen mit Werten in der Demokratie beschäftigen. Ein Bällebarometer präsentierte sechs Aussagen zur Abstimmung. Viele Besucher hatten Schwierigkeiten bei der Auswahl, da ihnen alle Antwortmöglichkeiten wie Menschenwürde, Toleranz oder Sicherheit wichtig waren. An der Schreib- und Streitwand beantworteten zahlreiche Freisinger die Fragen "Was ist dir unsere Demokratie wert?" und "Wann und durch was passiert der Ausverkauf von Demokratie?" Dadurch füllten unterschiedliche Meinungen und Positionen die großen Papierbögen. Besonders beliebt war die Bank gegen Rassismus, an der man ein Foto zum Mitnehmen machen lassen konnte. Das bayernweite Projekt "AWO l(i)ebt Demokratie" lieh die Aktionsbank aus. Wer alle drei Stationen durchlaufen hatte, konnte sich ein Demokratie-Schmankerl aus der Warenauslage aussuchen. Neben Flyern zu Handlungsoptionen bei rassistischen und diskriminierenden Aussagen gab es auch Wandposter zu Grund- und Kinderrechten, dem Grundgesetz sowie eine speziell designte Klopapierrolle gegen Rassismus.
Pressefreiheit unter Druck: Mit Hass und Hetze gegen Fakten
Am 3. Mai 2021, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, stand diese wichtige Säule einer demokratischen Gesellschaft im Mittelpunkt einer Veranstaltung. Ulrike Gruska, Pressereferentin von "Reporter ohne Grenzen", referierte im digitalen Veranstaltungsraum des Kreisbildungswerks Freising über die Veränderungen in der Einstellung der Menschen gegenüber Journalistinnen und Journalisten in Deutschland, darunter die zunehmende Verbreitung von Hass und tätlichen Übergriffen, wie z.B. durch Bewegungen wie PEGIDA und die „Corona-Demonstrationen". Die Teilnehmenden, darunter auch der Lokalreporter des Freisinger Tagblatts, Dr. Andreas Beschorner, diskutierten angeregt über die präsentierten Inhalte und konnten sie anhand eigener Erfahrungen bestätigen.
Auftakt am 2. Oktober 2020
Den Auftakt machte am Freitag, 2. Oktober 2020 Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher: Er pflanzte am Jugendzentrum Vis-á-Vis in der Kölblstraße 2 einen Baum zur Erinnerung an 30 Jahre Deutsche Einheit. Eine kleine Besetzung der Freisinger Stadtkapelle gestaltete die Veranstaltung feierlich. Wir wünschen dem Feldahorn und unserer Demokratie feste Wurzeln, beständiges Wachstum und Stabilität auch in stürmischen Zeiten.
Ihr Kontakt
Treffpunkt Ehrenamt
Johanna Sticksel
treffpunkt-ehrenamt@freising.de
Telefon: 08161/54-45252
Hausanschrift
Major-Braun-Weg 12 (Raum 100, erster Stock)
85354 Freising