Auch auf Sie kommt es an! Auf dieser Seite finden Sie Informationen, Beratung und Fördermöglichkeiten, die Sie bei Ihrer persönlichen Energiewende in Freising unterstützen.

Öfen und Kamine als Alternative in Krisenzeiten?

Energieberatung des VerbraucherService Bayern gibt Tipps

Hohe Energiepreise für Gas und Strom führen aktuell zu großen Sorgen. Erstmals seit Jahrzehnten steht auch die Versorgungssicherheit zur Debatte. Zahlreiche Haushalte sehen einen Ausweg: Mit Öfen und offenen Kaminen können sie zumindest einen warmen Raum beheizen. Doch was bedeutet es für die CO2- und Feinstaubbelastung, wenn diese Feuerstätten nun regelmäßig zum Einsatz kommen? Die Energieberatung des VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) gibt Hinweise.

Öfen produzieren große Mengen an Ruß und Feinstaub. Sie sind vielerorts problematischer als der Straßenverkehr. Wer sie betreibt, sollte das möglichst umweltschonend tun“, rät Vorname Nachname, Energieberater beim VSB:

  • Jede Feuerstätte ist von einem Profi des Schornsteinfegerhandwerks abzunehmen. Bei einigen Zehntausend Öfen ist dies bislang nicht geschehen. Das bedeutet ein erhöhtes Risiko für Brände und Rauchgasvergiftungen. Prüfung dringend nachholen.
  • In den Ofen kommt nur gut getrocknetes Stückholz. Zeitungen gehören ins Altpapier und Joghurtbecher in den Gelben Sack, alte Fensterrahmen und Spanplatten auf Deponien.
  • Frisch produzierte Holzscheite sind an gut belüfteten Orten mindestens ein Jahr, besser zwei, zu trocken, bevor sie reif für den Ofen sind. Vorher brennen sie schlechter und erzeugen weniger nutzbare Wärme.
  • Wer einen Ofen nutzt, sollte diesen richtig anfeuern. Dazu gehört: Sorgfältig geschichtetes Holz, kleinere Scheit-Querschnitte für schnelles Anbrennen, Anzünden von oben mit wachsgetränkter Holzwolle, möglichst ungestörter Abbrand, kein Nachlegen von Scheiten.
  • Für einen neuen Ofen lohnt sich ein Modell, das die Kriterien des Umweltlabels „Blauer Engel“ erfüllt. Es ist zwar teurer, dafür unter anderem mit Staub- und Feinstaubfilter.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale in Kooperation mit dem VSB hilft, die richtigen Entscheidungen beim Einsatz von Holz zu treffen. Sie ist je nach Angebot kostenfrei oder kostenpflich­tig (30 Euro). Die Energie-Fachleute beraten anbieterunabhängig und individuell. Termin­vereinbarung unter Tel. 0800-809 802 400. Die Bundes­förderung für Energiebera­tung der Ver­braucherzentrale er­folgt durch das Bundesministe­rium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Die Stadt Freising möchte mit gutem Beispiel voran gehen und den CO2-Ausstoß der städtischen Liegenschaften senken, Klimaschutzaspekten bei der Stadtplanung mehr Gewicht einräumen, bei neuen Baugebieten auf innovative und nachhaltige Energieversorgungslösungen setzen – und dem Klimaschutz insgesamt bei Entscheidungsprozessen eine größere Bedeutung einräumen. Klimaschutz ist jedoch eine Gemeinschaftsaufgabe - jede und jeden geht der Schutz unseres Klimas etwas an.


Aktueller Energiespartipp

Jeden Monat gibt es hier eine neue Anregung zum Energiesparen und zu Ihrem Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft. Probieren Sie es doch mal aus!

    Heizkosten sparen mit diesen 5 Sofortmaßnahmen

    Dezember 2022

    Die Heizkosten sind seit Beginn der Energiekrise über alle Energieträger gestiegen – und werden im Winter 2022/2023 neue Höchststände erreichen. Das zeigt der aktuelle Heizspiegel (www.heizspiegel.de) mit der Auswertung von  Verbrauchswerten, das zeigt aber auch der Blick auf die Preiserhöhungsschreiben der Energieversorger. Das Einsparpotenzial beim Heizen ist groß: Bis zu 90 Prozent der Haushalte in Deutschland verbrauchen immer noch zu viel Heizenergie. Neben großen und teuren Maßnahmen wie einer Wärmedämmung oder dem Einbau neuer Heiztechnologie
    helfen vor allem kleinere Sofortmaßnahmen weiter. Deshalb hier 5 Soforthilfetipps zur Senkung Ihrer Heizkosten noch in diesem Dezember:

    • Vernünftige Absenkungen der Raumtemperaturen
      Wer die Raumtemperatur um nur 1 °C absenkt, reduziert die Heizkosten schon um 6 Prozent! Wenn Sie mit Heizkörpern
      heizen, macht neben dieser grundsätzlichen Temperaturabsenkung auch eine bedarfsgerechte Absenkung Sinn: Nachts oder wenn Sie abwesend sind, etwa während der Arbeitszeit, lassen sich die Temperaturen problemlos um bis zu 5 °C verringern. Eine weitere Unterstützung bieten programmierbare Thermostate, die zu festen Uhrzeiten für eine automatische Anpassung der Heizleistung sorgen.
    • Decken Sie die Heizkörper nicht ab
      Um eine effiziente Erwärmung der Raumluft sicherzustellen, sollten sich vor Heizkörpern keine Verkleidungen, Vorhänge oder Möbel befinden. Ansonsten absorbieren die genannten Gegenstände bis zu einem Fünftel der von
      Ihrer Heizung abgegebenen Wärmeleistung. Um Hitzestaus und somit ineffizientes Heizen zu vermeiden, muss sich
      die Wärme im ganzen Raum gleichmäßig verteilen können. Stellen Sie also, falls nötig und möglich, auch mal einige
      Möbel um oder entfernen Sie Verkleidungen.
    • Entlüften Sie regelmäßig Ihre Heizung
      Energieverlust droht, sobald das Wasser in einer Heizungsanlage nicht mehr richtig zirkuliert. Wenn sich die Heizkörper
      nur noch unregelmäßig erwärmen oder wenn Sie gluckernde Geräusche bemerken, dann verbessert eine Entlüftung meist die Heizleistung.
    • Lassen Sie Rollos und Jalousien runter
      Fensterflächen halten die Wärme deutlich schlechter im Raum als gedämmte Wände. Daher kann es sich lohnen,
      im Winter – bei schlechtem Wetter und grundsätzlich auf der Nordseite – die Rollos und Jalousien auch tagsüber
      unten zu lassen, vor allem zu Zeiten, wenn Sie sowieso nicht zuhause sind. So halten Sie die Wärme besser im
      Innenraum und Ihre Heizung muss weniger arbeiten. Bei Sonnenschein hingegen ist es sinnvoll, die Rollos und
      Jalousien oben zu lassen und so die Solarenergie passiv zu nutzen, insbesondere bei neuen Fenstern.
    • Oft vergessen: Kosten für Warmwasser!
      Ganze 12 Prozent des Energieverbrauchs werden allein für das Erwärmen von Wasser benutzt. Das macht sich bei zentraler Warmwasserbereitung deutlich auf Ihrer Heizkostenabrechnung bemerkbar. Kaltes Händewaschen, duschen statt baden sowie Sparduschköpfe und Perlatoren helfen Ihnen dabei Warmwasser einzusparen.

    Die Energiespartipps werden mit freundlicher Unterstützung der Energieagentur Ebersberg-München zur Verfügung
    gestellt.

    Die Energiespartipps werden mit freundlicher Unterstützung der Energieagentur München-Ebersberg zur Verfügung gestellt.


    Unsere Angebote für Sie

    Das Freisinger Energielokal

    Das Freisinger Energielokal am Rindermarkt 5 ist mehr als ein Büro: Im Vorraum liegen zahlreiche Informationsbroschüren rund um die Themen Energie und Klimaschutzgeräte bereit, es können Stromsparmessgeräte ausgeliehen werden,  für Schulen stehen spezielle Materialien zur Bildung bereit und monatlich wird eine Fachberatung rund um alle Energiefragen angeboten.

    Monatliche Fachberatung

    Lohnt es sich, die Fenster auszutauschen? Wie kann ich mein Haus besser dämmen? Welche Heizungsanlage ist geeignet? Wie kann ich Schimmelproblemen begegnen? Welche Erneuerbaren Energien kann ich sinnvoller Weise einsetzen und welche Fördermöglichkeiten gibt es eigentlich?

    Diese und weitere Fragen können bei der monatlichen Energieberatung besprochen werden, die in Kooperation mit dem VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. angeboten wird. Mit Bernd Brendel steht Ihnen ein geprüfter und unabhängiger Energieberater der Verbraucherzentrale zur Seite, der in einem persönlichen Gespräch ganz individuelle Empfehlungen gibt. Vor Ort ist der Energieberater jeden 4. Donnerstag im Monat zwischen 14 und 18 Uhr.  Eine Terminabsprache – telefonisch oder per E-Mail – ist grundsätzlich erforderlich. Nach Möglichkeit sollten zur Beratung, je nach Thema, Unterlagen wie Energiekostenabrechnungen, der genehmigte Bauplan oder sonstige Gebäudepläne, Datenblätter der Heizung, bereits vorliegende Handwerkerangebote, Fotos o. ä. mitgebracht werden.

    Wo?
    Energielokal Stadt Freising,  Rindermarkt 5, 85354 Freising

    Wann?
    Jeden 4. Donnerstag im Monat zwischen 14 Uhr und 18 Uhr

    Themen
    Baulicher Wärmeschutz, Haustechnik, Regenerative Energien, Stromsparen, Heizkostenabrechnung

    Kosten
    Dank einer Förderung des BMWi ist die Vor-Ort-Beratung im Energielokal seit 01.01.2019 für Sie kostenlos. Vor-Ort-Beratungen bei Ihnen zu Hause kosten maximal 30 Euro. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind alle Beratungsangebote kostenfrei.

    Hinweis: Aktuell (Herbst 2021) sind die Vor-Ort-Beratungen mit mehreren Monaten Wartezeit verbunden.

    Wer macht die Beratung?
    Herr Dipl.-Ing. (FH) Architekt Brendel, unabhängiger Berater für den Verbraucherservice Bayern im Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

    Terminvereinbarung
    Voranmeldung telefonisch unter 08161/5446114 oder per E-Mail an klimaschutz@freising.de

    Corona-Hinweis

    Die Termine zur Energieberatung finden seit April 2022 wieder in Präsenz im Energielokal statt. Termine können am einfachsten per E-Mail vereinbart werden (klimaschutz@freising.de), sind aber auch unter der Nummer 08161/54-46114 möglich.

    Informations- und Bildungsmaterial

    Das Energielokal wartet nicht nur jeden 4. Donnerstag mit der fachlichen Energieberatung auf, sondern öffnet immer donnerstags von 14 bis 17 Uhr seine Türen (außer an Feiertagen). Interessierte können zu diesen Zeiten im Energielokal vorbei schauen und sich über die Klimaschutzaktivitäten der Stadt informieren. Im Vorraum liegt umfangreiches Informationsmaterial rund um die Themen Energie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit aus.

    Neben Stromsparmessgeräten kann die Ausstellung „Reiche Beute – Was die Moosach alles ausspuckt“ von Ludwig Dinzinger ausgeliehen werden. Die Ausstellung des Aktivisten, der mit seinem Kanu regelmäßig Müll aus der Moosach fischt, verdeutliche an Hand von skurrilen Fundstücken unseren Umgang mit Müll auf.

    Für Schulen steht ebenfalls Material zur Verfügung. So wurden auf Initiative des Fairen Forums und des Weltladens Freising „Bildungskisten“ angeschafft, die ausgeliehen werden können:

    • Plastik-Parcours
    • CO2-Fußabdruck
    • Rundumfair-Parcours

    Beim „Plastik-Parcours“ erfährt man woraus Plastik besteht, welche Umweltprobleme es verursacht und wie es vermieden werden kann. Der „CO2-Fußabdruck“ kann nicht nur in Schulen, sondern auch bei Festen oder Sportveranstaltungen eingesetzt werden und zeigt plastisch auf, was wir zum Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid beitragen. Und schließlich vermittelt der „Rundumfair-Parcours“ das Thema des fairen Handels.

    Beratung zu Sonnenstrom mit Stecker-PV

    Stecker-Solaranlage, Mikro-PV oder Balkonkraftwerk – so werden sie genannt, die steckbaren Solargeräte für jedermann. Sie finden überall Platz, an Bal­kongeländern befestigt oder auf Terrassen und im Garten aufgestellt. Doch lohnt sich das auch für mich? Welche Vorschriften muss ich beachten? Was kostet mich die Investition und rechnet sich das? Ich bin Mieter – kommt eine solche Anlage für mich überhaupt in Frage? Sind die Geräte auch sicher?

    Zu diesen und weiteren Fragen beraten Sie Sepp Beck und Rainer Teschner (Agenda21-Energie und Klimaschutz) vor dem Energielokal, Rindermarkt 5. Vor Ort sind die beiden von Mitte März bis Oktober jeden 3. Donnerstag im Monat von 14.30 bis 17 Uhr. Mit den beiden unabhängigen Beratern stehen Experten zur Verfügung, die Ihnen in einem persönlichen Gespräch ganz individuelle Empfehlungen geben können. Dabei können Sie auch ein Balkonkraftwerk in Aktion erleben und sehen, wie es funktioniert. Wir erbitten um Ihre Anmeldung per E-Mail an agenda21-energie-klimaschutz-fs@posteo.de oder an die Klimaschutzmanagerin der Stadt Freising johanna.kraemer@freising.de.

    Und übrigens: Sie können die Mikro-PV auch über die Freisinger Stadtwerke beziehen.

    Vor-Ort-Checks

    Zusätzlich zur Vor-Ort-Beratung kann man sich zu verschiedenen Themen einen Experten nach Hause bestellen. Je nach Umfang der verschiedenen „Checks“ beinhaltet dieser zusätzlich Messungen bei Ihnen zu Hause. Als Ergebnis erhalten Sie einen Bericht mit Handlungsempfehlungen. Die Vor-Ort-Beratung kann in folgenden Bereichen erfolgen:

    • Basis-Check zu Strom- und Wärmeverbrauch, Geräteausstattung und Sparpotentialen
    • Gebäudecheck zu Strom- und Wärmeverbrauch, Geräteausstattung, Sparpotentialen, Heizungsanlage und Gebäudehülle
    • Solarwärmecheck für solarthermische Anlagen (keine Photovoltaik-Anlagen)
    • Heiz-Check zur Analyse Ihres Heizsystems
    • Detail-Check zur Klärung einzelner, spezifischer Energieprobleme
    • Eignungs-Check Solar zu Einsatzmöglichkeiten von Solaranlagen

    Die Kosten für die Checks liegen bei 30 Euro, für einkommensschwache Haushalte sind die Vor-Ort-Termine kostenfrei. Das Bundesumweltministerium unterstützt diese Untersuchungen großzügig. Ohne den Zuschuss würden die Beratungskosten, beispielsweise für einen "Solarwärme-Check", bei 420 Euro liegen.

    Webinare

    Zusätzlich zum Angebot vor Ort bietet die Verbraucherzentrale auch Online-Webinare zu verschiedenen Energiethemen an. Über dieses Format können Sie sich bequem von zu Hause über verschiedene Energiethemen informieren. Nach Anmeldung ist die Teilnahme an den Webinaren kostenlos.

    Hier geht es zu Informationen zu den Webinaren auf der Webseite der Verbraucherzentrale. 


    Solarpotenzialkataster –  Heimstrategie: Solarenergie

    Mit Hilfe eines Solarpotenzialkatasters können Sie Informationen darüber erhalten, ob und wie das Dach Ihres Hauses zur Nutzung von Sonnenenergie geeignet ist. Für viele Kommunen im Landkreis Freising sowie für die Stadt Freising wurde ein solches Solarpotentialkataster erstellt. Mit Hilfe von wenigen Klicks können Sie kostenlos in Erfahrung bringen, ob und wie sich Ihr Hausdach für die Nutzung von Solarenergie eignet und mit welchen Erträgen zu rechnen ist.

    Mit Hilfe des Katasters ist für jedes Gebäude eine individuelle Analyse möglich, die Schattenbildung durch Bäume, Gebäude oder andere Objekte ebenso berücksichtigt wie Nebenkosten für Versicherung und Wartung. Auch individuelle Nutzungsparameter wie z. B. Ihr  jährlicher Stromverbrauch oder Einbindung einer Speicherbatterie können berücksichtigt werden. Grundlage der Berechnung bilden Laserscan-Daten aus einer Überfliegung der Stadt. Im Ergebnis liefert das Kataster neben einer ersten Abschätzung der Wirtschaftlichkeit einen groben Modulplan sowie Kontakt zu lokalen Handwerkspartnern.


    Energiesparbonus der Freisinger Stadtwerke

    für sparsame Geräte mit Energieeffizienzklasse

    Als Stromkunde der Freisinger Stadtwerke erhalten Sie für den Ersatz eines alten Haushaltsgerätes (z.B. Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Spülmaschinen, Elektrobacköfen) durch ein neues mit der höchsten Effizienzklasse einen Energiesparbonus in Höhe von 30 Euro.

    Aufgemerkt: 20 % weniger Strom braucht eine Waschmaschine der Energieeffizienzklasse A+++ gegenüber A+ (dena)


    Entlarven Sie thermische Schwachstellen an Ihrem Gebäude

    Thermografie-Aktion der Freisinger Stadtwerke

    In regelmäßigen Abständen führen die Freisinger Stadtwerke eine Thermografie-Aktion durch. Bei der Aktion können Interessierte Wärmebildaufnahmen Ihres Gebäudes anfertigen lassen, die Wärmeverluste und thermische Schwachstellen am Gebäude aufzeigen. Alle Teilnehmenden erhalten zusätzlich einen Bericht mit einer Auswertung der Aufnahmen und sinnvollen Maßnahmen zur Behebung der Probleme. Da eine Grundvoraussetzung für die Wärmebildaufnahmen ein großer Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen ist, finden die Thermografie-Aufnahmen meist im Winter statt. Weitere Informationen zur Thermografie-Aktion erhalten Sie bei den Freisinger Stadtwerken.


    Stromfresser aufspüren

    Um Stromfressern auf die Spur zu kommen hilft nur eins -  Messen & Rechnen:

    Messen

    • Bei dauerhaft laufenden Haushaltsgeräten – 24 Stunden messen
    • Bei Wäschetrockner, Wasch- und Spülmaschinen – 1 Stunde messen

    Rechnen

    • 1000 W Leistung pro Stunde ergibt einen Verbrauch von 1000 Wh oder 1 kWh
    • z.B.:
      Glühbirne 60 Watt x 4 Stunden pro Tag x 365 Tage : 1000 x aktueller Preis pro kWh in  €
      = ca. 26 € / Jahr

    Standby-Stromverbrauch in Watt x 24 Stunden x 365 Tage : 1000 x aktueller Preis pro kWh in  € = Standby-Kosten in €/ Jahr für das Gerät (Basis für die Kostenberechnung = 1 kWh zu 30 ct)

    Strommessgeräte zum Ausleihen
    Mit einem Strommessgerät, das zwischen Gerätestecker und Steckdose, gesteckt wird, können Sie Energieverschwender im Haushalt selbst aufspüren und ineffiziente Elektrogeräte entlarven. Finden Sie selbst heraus, welche Geräte in Ihrem Haushalt hohe Energiekosten verursachen. Rechnen Sie aus, wie viel Sie der Stand-By-Betrieb Ihres Fernsehers jährlich kostet oder wie sinnvoll es ist, das Ladegerät in der Steckdose zu behalten, obgleich das Handy nicht lädt.  Auszuleihen gibt es die Strommessgeräte in der Freisinger Stadtbibliothek, bei den Freisinger Stadtwerken (für Kund*innen) sowie im Freisinger Energielokal.


    Buchtipps

    Der Klimawandel: Kleine Gase – Große Wirkung

    „Klimawandel“ – Dieses Wort ist zur Zeit in aller Munde. Doch was bedeutet Klimawandel jetzt eigentlich nochmal genau? Was sind die konkreten Ursachen? Wie stark trägt der Mensch wirklich bei? Die Debatte über den Klimawandel ist von Missverständen und falschen Schlussfolgerungen geprägt. Zwischen wissenschaftlichen Argumenten und Fehlinformationen ist manchmal schwer zu unterscheiden. Dieses Buch versucht auf kurzweilige Art und Weise Licht ins Dunkel.
    Zwei Studenten erklären mit kurzen Texten, anschaulichen Grafiken und der Unterstützung von über 100 Wissenschaftlern die Folgen des Klimawandels. Das Buch von Davis Nelles und Christian Sperrer ist für 5 € im Buchhandel erhältlich.

    Weniger ist mehr – Müllvermeidung in und um Freising

    Müll ist Alltag und spätestens präsent, wenn es darum geht, wer den Abfalleimer rausbringt und leert, präsent. Dank eines gut funktionierenden Sammelsystems müssen sich die Freisinger Bürger/-innen ansonsten wenig Gedanken um die Abfallentsorgung machen. Aber wie viel Müll fällt eigentlich allein in der Region an – und was passiert damit? Wie funktioniert „das mit dem Müll“ in Freising eigentlich genau? Ist Müllvermeidung teuer, und kompliziert oder gar asketisch? Und wie fängt man an? Antworten auf diese Fragen sowie einfache, praktische und realistische Tipps und Rezepte zum Thema Müllvermeidung  für alltägliche Bereiche liefert das neue Buch von Dr. Manuela P. Gaßner, die als Expertin zum Thema längst über den Landkreis hinaus bekannt ist. Das Buch ist jedoch nicht nur ein Nachschlagewerk. Es zeigt auf, wie komplex und vielschichtig das Thema Müll ist. Neben der unmittelbaren Umwelt- und Entsorgungsproblematik schadet der Müll beispielsweise auch dem Klima: Allein bei der Herstellung, dem Transport und der Entsorgung von oft vermeidbarem Verpackungsmüll fallen nicht unerhebliche CO2-Emissionen an. Das Buch ist im Freisinger Buchhandel (Bücher Pustet, Buchhandlung Rupprecht) sowie beim Bioladen Lebenskunst, bei Fräulein Lose, bei Schweiger’s Früchte, bei Fashion&More und in der Sankt-Florian-Drogerie zum Preis von 10 € erhältlich.
    Im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes hat die Stadt Freising aus Überzeugung den Druck des Buches unterstützt. Das Buch wurde über die Nationalen Klimaschutzinitiative auch vom Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.


    Fördermöglichkeiten

    Regionale Fördermöglichkeiten

    • (Lasten)Radförderprogramm der Stadt Freising
    • Förderprogramm Klimaschutzprojekte von Kindern und Jugendlichen  des Landkreises Freising
    • Energiesparbonus der Freisinger Stadtwerke

    Förderprogramme auf Bundes und Landesebene

    Darüber hinaus bieten das Bundesland Bayern sowie zahlreiche Bundesministerien Fördermöglichkeiten für Privatpersonen, Vereine und Unternehmen an. Da sich diese Förderprogramme und -bedingungen regelmäßig ändern, verweisen wir Sie für weitere Informationen zu Förderprogrammen auf Bundes- und Landesebene  direkt auf externe Web-Seiten, die entsprechende aktuelle Informationen für Sie bereit halten. Privatpersonen können sich darüber hinaus auch in der monatlichen Energieberatung der Stadt Freising zu Fördermitteln beraten lassen.



    Ihr Kontakt

    Stadt Freising
    Amt für Stadtplanung und Umwelt
    Klimaschutzmanagement
    Mail klimaschutz@freising.de


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