Energielokal & Tipps

Auch auf Sie kommt es an! Auf dieser Seite finden Sie Informationen, Beratung und Fördermöglichkeiten, die Sie bei Ihrer persönlichen Energiewende in Freising unterstützen.

Die Stadt Freising möchte mit gutem Beispiel voran gehen und den CO2-Ausstoß der städtischen Liegenschaften senken, Klimaschutzaspekten bei der Stadtplanung mehr Gewicht einräumen, bei neuen Baugebieten auf innovative und nachhaltige Energieversorgungslösungen setzen – und dem Klimaschutz insgesamt bei Entscheidungsprozessen eine größere Bedeutung einräumen. Klimaschutz ist jedoch eine Gemeinschaftsaufgabe - jede und jeden geht der Schutz unseres Klimas etwas an.


Aktueller Energiespartipp

Jeden Monat gibt es hier eine neue Anregung zum Energiesparen und zu Ihrem Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft. Probieren Sie es doch mal aus!

    Die Energiespartipps werden mit freundlicher Unterstützung der Energieagentur München-Ebersberg zur Verfügung gestellt.


    Unsere Angebote für Sie

    Das Freisinger Energielokal

    Das Freisinger Energielokal am Rindermarkt 5 ist mehr als ein Büro: Im Vorraum liegen zahlreiche Informationsbroschüren rund um die Themen Energie und Klimaschutzgeräte bereit, es können Stromsparmessgeräte ausgeliehen werden,  für Schulen stehen spezielle Materialien zur Bildung bereit und monatlich wird eine Fachberatung rund um alle Energiefragen angeboten.

    Monatliche Fachberatung

    Lohnt es sich, die Fenster auszutauschen? Wie kann ich mein Haus besser dämmen? Welche Heizungsanlage ist geeignet? Wie kann ich Schimmelproblemen begegnen? Welche Erneuerbaren Energien kann ich sinnvoller Weise einsetzen und welche Fördermöglichkeiten gibt es eigentlich?

    Diese und weitere Fragen können bei der monatlichen Energieberatung besprochen werden, die in Kooperation mit dem VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. angeboten wird. Mit Bernd Brendel steht Ihnen ein geprüfter und unabhängiger Energieberater der Verbraucherzentrale zur Seite, der in einem persönlichen Gespräch ganz individuelle Empfehlungen gibt. Vor Ort ist der Energieberater jeden 4. Donnerstag im Monat zwischen 14 und 18 Uhr.  Eine Terminabsprache – telefonisch oder per E-Mail – ist grundsätzlich erforderlich. Nach Möglichkeit sollten zur Beratung, je nach Thema, Unterlagen wie Energiekostenabrechnungen, der genehmigte Bauplan oder sonstige Gebäudepläne, Datenblätter der Heizung, bereits vorliegende Handwerkerangebote, Fotos o. ä. mitgebracht werden.

    Wo?
    Energielokal Stadt Freising,  Rindermarkt 5, 85354 Freising

    Wann?
    Jeden 4. Donnerstag im Monat zwischen 14 Uhr und 18 Uhr

    Themen
    Baulicher Wärmeschutz, Haustechnik, Regenerative Energien, Stromsparen, Heizkostenabrechnung

    Kosten
    Dank einer Förderung des BMWi ist die Vor-Ort-Beratung im Energielokal seit 01.01.2019 für Sie kostenlos. Vor-Ort-Beratungen bei Ihnen zu Hause kosten maximal 30 Euro. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind alle Beratungsangebote kostenfrei.

    Wer macht die Beratung?
    Herr Dipl.-Ing. (FH) Architekt Brendel, unabhängiger Berater für den Verbraucherservice Bayern im Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

    Terminvereinbarung
    Voranmeldung telefonisch unter 08161/5446110 oder per E-Mail an klimaschutz@freising.de

    Vor-Ort-Checks

    Zusätzlich zur Vor-Ort-Beratung kann man sich zu verschiedenen Themen einen Experten nach Hause bestellen. Je nach Umfang der verschiedenen „Checks“ beinhaltet dieser zusätzlich Messungen bei Ihnen zu Hause. Als Ergebnis erhalten Sie einen Bericht mit Handlungsempfehlungen. Die Vor-Ort-Beratung kann in folgenden Bereichen erfolgen:

    • Basis-Check zu Strom- und Wärmeverbrauch, Geräteausstattung und Sparpotentialen
    • Gebäudecheck zu Strom- und Wärmeverbrauch, Geräteausstattung, Sparpotentialen, Heizungsanlage und Gebäudehülle
    • Solarwärmecheck für solarthermische Anlagen (keine Photovoltaik-Anlagen)
    • Heiz-Check zur Analyse Ihres Heizsystems
    • Detail-Check zur Klärung einzelner, spezifischer Energieprobleme
    • Eignungs-Check Solar zu Einsatzmöglichkeiten von Solaranlagen

    Die Kosten für die Checks liegen bei 30 Euro, für einkommensschwache Haushalte sind die Vor-Ort-Termine kostenfrei. Das Bundesumweltministerium unterstützt diese Untersuchungen großzügig. Ohne den Zuschuss würden die Beratungskosten, beispielsweise für einen "Solarwärme-Check", bei 420 Euro liegen.

    Webinare

    Zusätzlich zum Angebot vor Ort bietet die Verbraucherzentrale auch Online-Webinare zu verschiedenen Energiethemen an. Über dieses Format können Sie sich bequem von zu Hause über verschiedene Energiethemen informieren. Nach Anmeldung ist die Teilnahme an den Webinaren kostenlos.

    Informations- und Bildungsmaterial

    Das Energielokal wartet nicht nur jeden 4. Donnerstag mit der fachlichen Energieberatung auf, sondern öffnet immer donnerstags von 14 bis 17 Uhr seine Türen (außer an Feiertagen). Interessierte können zu diesen Zeiten im Energielokal vorbei schauen und sich über die Klimaschutzaktivitäten der Stadt informieren. Im Vorraum liegt umfangreiches Informationsmaterial rund um die Themen Energie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit aus.

    Neben Stromsparmessgeräten kann die Ausstellung „Reiche Beute – Was die Moosach alles ausspuckt“ von Ludwig Dinzinger ausgeliehen werden. Die Ausstellung des Aktivisten, der mit seinem Kanu regelmäßig Müll aus der Moosach fischt, verdeutliche an Hand von skurrilen Fundstücken unseren Umgang mit Müll auf.

    Für Schulen steht ebenfalls Material zur Verfügung. So wurden auf Initiative des Fairen Forums und des Weltladens Freising „Bildungskisten“ angeschafft, die ausgeliehen werden können:

    • Plastik-Parcours
    • CO2-Fußabdruck
    • Rundumfair-Parcours

    Beim „Plastik-Parcours“ erfährt man woraus Plastik besteht, welche Umweltprobleme es verursacht und wie es vermieden werden kann. Der „CO2-Fußabdruck“ kann nicht nur in Schulen, sondern auch bei Festen oder Sportveranstaltungen eingesetzt werden und zeigt plastisch auf, was wir zum Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid beitragen. Und schließlich vermittelt der „Rundumfair-Parcours“ das Thema des fairen Handels.


    Solarpotenzialkataster –  Heimstrategie: Solarenergie

    Mit Hilfe eines Solarpotenzialkatasters können Sie Informationen darüber erhalten, ob und wie das Dach Ihres Hauses zur Nutzung von Sonnenenergie geeignet ist. Für viele Kommunen im Landkreis Freising sowie für die Stadt Freising wurde ein solches Solarpotentialkataster erstellt. Mit Hilfe von wenigen Klicks können Sie kostenlos in Erfahrung bringen, ob und wie sich Ihr Hausdach für die Nutzung von Solarenergie eignet und mit welchen Erträgen zu rechnen ist.

    Mit Hilfe des Katasters ist für jedes Gebäude eine individuelle Analyse möglich, die Schattenbildung durch Bäume, Gebäude oder andere Objekte ebenso berücksichtigt wie Nebenkosten für Versicherung und Wartung. Auch individuelle Nutzungsparameter wie z. B. Ihr  jährlicher Stromverbrauch oder Einbindung einer Speicherbatterie können berücksichtigt werden. Grundlage der Berechnung bilden Laserscan-Daten aus einer Überfliegung der Stadt. Im Ergebnis liefert das Kataster neben einer ersten Abschätzung der Wirtschaftlichkeit einen groben Modulplan sowie Kontakt zu lokalen Handwerkspartnern.


    Energiesparbonus der Freisinger Stadtwerke

    für sparsame Geräte mit Energieeffizienzklasse

    Als Stromkunde der Freisinger Stadtwerke erhalten Sie für den Ersatz eines alten Haushaltsgerätes (z.B. Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Spülmaschinen, Elektrobacköfen) durch ein neues mit der höchsten Effizienzklasse einen Energiesparbonus in Höhe von 30 Euro.

    Aufgemerkt: 20 % weniger Strom braucht eine Waschmaschine der Energieeffizienzklasse A+++ gegenüber A+ (dena)


    Entlarven Sie thermische Schwachstellen an Ihrem Gebäude

    Thermografie-Aktion der Freisinger Stadtwerke

    In regelmäßigen Abständen führen die Freisinger Stadtwerke eine Thermografie-Aktion durch. Bei der Aktion können Interessierte Wärmebildaufnahmen Ihres Gebäudes anfertigen lassen, die Wärmeverluste und thermische Schwachstellen am Gebäude aufzeigen. Alle Teilnehmenden erhalten zusätzlich einen Bericht mit einer Auswertung der Aufnahmen und sinnvollen Maßnahmen zur Behebung der Probleme. Da eine Grundvoraussetzung für die Wärmebildaufnahmen ein großer Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen ist, finden die Thermografie-Aufnahmen meist im Winter statt. Weitere Informationen zur Thermografie-Aktion erhalten Sie bei den Freisinger Stadtwerken.


    Stromfresser aufspüren

    Um Stromfressern auf die Spur zu kommen hilft nur eins -  Messen & Rechnen:

    Messen

    • Bei dauerhaft laufenden Haushaltsgeräten – 24 Stunden messen
    • Bei Wäschetrockner, Wasch- und Spülmaschinen – 1 Stunde messen

    Rechnen

    • 1000 W Leistung pro Stunde ergibt einen Verbrauch von 1000 Wh oder 1 kWh
    • z.B.:
      Glühbirne 60 Watt x 4 Stunden pro Tag x 365 Tage : 1000 x aktueller Preis pro kWh in  €
      = ca. 26 € / Jahr

    Standby-Stromverbrauch in Watt x 24 Stunden x 365 Tage : 1000 x aktueller Preis pro kWh in  € = Standby-Kosten in €/ Jahr für das Gerät (Basis für die Kostenberechnung = 1 kWh zu 30 ct)

    Strommessgeräte zum Ausleihen
    Mit einem Strommessgerät, das zwischen Gerätestecker und Steckdose, gesteckt wird, können Sie Energieverschwender im Haushalt selbst aufspüren und ineffiziente Elektrogeräte entlarven. Finden Sie selbst heraus, welche Geräte in Ihrem Haushalt hohe Energiekosten verursachen. Rechnen Sie aus, wie viel Sie der Stand-By-Betrieb Ihres Fernsehers jährlich kostet oder wie sinnvoll es ist, das Ladegerät in der Steckdose zu behalten, obgleich das Handy nicht lädt.  Auszuleihen gibt es die Strommessgeräte in der Freisinger Stadtbibliothek, bei den Freisinger Stadtwerken (für Kund*innen) sowie im Freisinger Energielokal.


    Buchtipps

    Der Klimawandel: Kleine Gase – Große Wirkung

    „Klimawandel“ – Dieses Wort ist zur Zeit in aller Munde. Doch was bedeutet Klimawandel jetzt eigentlich nochmal genau? Was sind die konkreten Ursachen? Wie stark trägt der Mensch wirklich bei? Die Debatte über den Klimawandel ist von Missverständen und falschen Schlussfolgerungen geprägt. Zwischen wissenschaftlichen Argumenten und Fehlinformationen ist manchmal schwer zu unterscheiden. Dieses Buch versucht auf kurzweilige Art und Weise Licht ins Dunkel.
    Zwei Studenten erklären mit kurzen Texten, anschaulichen Grafiken und der Unterstützung von über 100 Wissenschaftlern die Folgen des Klimawandels. Das Buch von Davis Nelles und Christian Sperrer ist für 5 € im Buchhandel erhältlich.

    Weniger ist mehr – Müllvermeidung in und um Freising

    Müll ist Alltag und spätestens präsent, wenn es darum geht, wer den Abfalleimer rausbringt und leert, präsent. Dank eines gut funktionierenden Sammelsystems müssen sich die Freisinger Bürger/-innen ansonsten wenig Gedanken um die Abfallentsorgung machen. Aber wie viel Müll fällt eigentlich allein in der Region an – und was passiert damit? Wie funktioniert „das mit dem Müll“ in Freising eigentlich genau? Ist Müllvermeidung teuer, und kompliziert oder gar asketisch? Und wie fängt man an? Antworten auf diese Fragen sowie einfache, praktische und realistische Tipps und Rezepte zum Thema Müllvermeidung  für alltägliche Bereiche liefert das neue Buch von Dr. Manuela P. Gaßner, die als Expertin zum Thema längst über den Landkreis hinaus bekannt ist. Das Buch ist jedoch nicht nur ein Nachschlagewerk. Es zeigt auf, wie komplex und vielschichtig das Thema Müll ist. Neben der unmittelbaren Umwelt- und Entsorgungsproblematik schadet der Müll beispielsweise auch dem Klima: Allein bei der Herstellung, dem Transport und der Entsorgung von oft vermeidbarem Verpackungsmüll fallen nicht unerhebliche CO2-Emissionen an. Das Buch ist im Freisinger Buchhandel (Bücher Pustet, Buchhandlung Rupprecht) sowie beim Bioladen Lebenskunst, bei Fräulein Lose, bei Schweiger’s Früchte, bei Fashion&More und in der Sankt-Florian-Drogerie zum Preis von 10 € erhältlich.
    Im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes hat die Stadt Freising aus Überzeugung den Druck des Buches unterstützt. Das Buch wurde über die Nationalen Klimaschutzinitiative auch vom Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.


    Fördermöglichkeiten

    Regionale Fördermöglichkeiten

    • (Lasten)Radförderprogramm der Stadt Freising
    • Förderprogramm Klimaschutzprojekte von Kindern und Jugendlichen  des Landkreises Freising
    • Energiesparbonus der Freisinger Stadtwerke

    Förderprogramme auf Bundes und Landesebene

    Darüber hinaus bieten das Bundesland Bayern sowie zahlreiche Bundesministerien Fördermöglichkeiten für Privatpersonen, Vereine und Unternehmen an. Da sich diese Förderprogramme und -bedingungen regelmäßig ändern, verweisen wir Sie für weitere Informationen zu Förderprogrammen auf Bundes- und Landesebene  direkt auf externe Web-Seiten, die entsprechende aktuelle Informationen für Sie bereit halten. Privatpersonen können sich darüber hinaus auch in der monatlichen Energieberatung der Stadt Freising zu Fördermitteln beraten lassen.



    Ihr Kontakt

    Stadt Freising
    Amt für Stadtplanung und Umwelt
    Klimaschutzmanagement
    Mail klimaschutz@freising.de


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