Aktion Saubere Landschaft

Die Stadt Freising organisiert jährlich eine Aktion für eine saubere Landschaft. Auf dieser Seite informieren wir außerdem über privat organisierte Ramada-Aktionen. 

Aktion Saubere Landschaft

Die offizielle „Aktion Saubere Landschaft“ ist eine Kooperation des Landkreises mit der Stadt Freising. Der Landkreis lädt die Gemeinden jedes Jahr dazu ein, auf dem Stadt- bzw. Gemeindegebiet eine „Aktion Saubere Landschaft“ durchzuführen. Aus naturschutzrechtlichen Gründen sind diese im Zeitraum von Anfang Oktober bis 28. Februar des darauffolgenden Jahres abzuhalten. Denn ab Anfang März beginnen viele heimische Vögel mit Partnersuche, Nestbau und der „Familienplanung“. Ausschlaggebend ist nicht das Wetter oder die Temperatur, sondern die Tageslänge.

Für diese Aktionen stellt der Landkreis auf eigene Kosten - für die Sammler*innen kostenfrei - die Restmüllsäcke zur Verfügung. Der Landkreis übernimmt zudem die Entsorgungskosten des gesammelten Mülls und gewährt den Gemeinden eine Verpflegungspauschale von sechs Euro pro Teilnehmer*in. Des Weiteren werden die Kosten für die Aufstellung von Containern für den gesammelten Müll vom Landkreis bezuschusst. Das Amt für Stadtplanung und Umwelt organisiert die zentrale Aktion im Stadtgebiet. In den Ortsteilen werden die Ramadama-Aktionen von den jeweiligen Ortssprecher*innen organisiert. Die Stadt Freising übernimmt bei allen Aktionen die Transportkosten der Container. Des Weiteren wird die Verpflegungspauschale des Landkreises etwas „aufgebessert“. Dass die Teilnehmer*innen einen Samstagvormittag für das Aufsammeln von Müll opfern, den andere verursacht haben, soll schon belohnt werden! Die Verpflegung bei der zentralen Aktion wird in den vergangenen Jahren von einem sehr engagierter Freisinger Bürger sehr großzügig finanziell unterstützt.

Großartiges Engagement bei der Herbstaktion 2019

Große Resonanz auf unsere traditionelle Herbstaktion "Saubere Landschaft": Rund 230 Personen nahmen an der Ramadama-Aktion am 09. November in Freising teil. Viele Privatleute, zahlreiche Vereine und Institutionen aber auch eine Vielzahl lokaler Unternehmen zogen mit Handschuhen, Eimern, Warnwesten und Greifarmen los, um unsere Stadt noch ein Stück sauberer zu machen. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher begrüßte die zahlreichen Teilnehmer*innen und lobte vor allem die bunte Vielfalt der engagierten Gruppen. Auch sprach er dem Freisinger Peter Lenz einen großen Dank aus, der wieder einmal großzügig Butterbrez'n und Getränke spendete und verteilte.

Nach einer kurzen Instruktion und der Einteilung der Gruppen durch Beate Metz vom Amt für Stadtplanung und Umwelt schwärmten die Umweltschützer*innen regelrecht zu ihren abgesprochenen "Müll-Routen" im gesamten Stadtgebiet aus. Manche auf dem Fahrrad, andere zu Fuß. Nach kurzer Zeit waren an vielen Ecken der Stadt graue, volle Müllsäcke zu sehen. Die Teilnehmer*innen sammelten den Müll von Wiesen, Plätzen oder aus Gebüschen ein, packten ihn in Müllsäcke, die sie anschließend gut sichtbar abstellten. Auf einer Karte wurde der Ort entsprechend markiert. Nach der Aktion wurden die Müllsäcke eingesammelt und fachgerecht entsorgt. Fassungslos zeigten sich viele darüber, was manche Menschen alles wegwerfen. Das "Repertoire" reichte von kaputten Fahrrädern über Einkaufswägen bis hin zu Auto-Heckscheiben und -Radkappen, die achtlos in die Gegend geworfen worden waren.

Nach der etwa dreistündigen Sammelaktion wurden alle Helfer*innen in die Gaststätte "Le Ginestre" eingeladen und konnten bei einem warmen Mittagessen über ihre Eindrücke sprechen. Viele kündigten bereits an, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein. 

Eindrücke von der Sammelaktion 2019


Eindrücke von den Sammelaktionen vergangener Jahre


Privatorganisierte „Ramadama-Aktionen“

Stadt und Landkreis Freising unterstützen auch privat organisierte Ramadama-Aktionen in Kleingruppen von etwa fünf Personen. Auch hier sind die naturschutzrechtlichen Vorgaben zu berücksichtigen. Im Zeitraum zwischen Anfang Oktober und 28. Februar des darauffolgenden Jahres gibt es bei den Sammelbereichen keine Einschränkungen.

Ab Anfang März soll in folgenden Bereichen nicht zum Müllaufsammeln eingegriffen werden:

  • Grünflächen
  • Uferbereiche von Gewässern
  • Natur- und Landschaftsschutzgebiete - z.B. Freisinger Moos
  • Unterholz an Spazierwegen – z.B. in den Isarauen

Dagegen kann man sich in folgenden Bereichen betätigen:

  • Fuß- und Radwege
  • Plätze
  • (Groß-) Parkplätze

Wir empfehlen, Sicherheitswesten zur eigenen Sicherheit zu tragen.

Wenn Sie privat eine Ramadama-Aktion durchführen möchten, bitten wir Sie Folgendes zu beachten:

  1. Bitte melden Sie Ihre Aktion bei der Stadt Freising und beim Landratsamt Freising/Abfallwirtschaft an.
  2. Beim Landratsamt können Sie spezielle Abfall-Säcke unter Angabe der persönlichen Daten für die Müll-Sammelaktion abholen. Sie erhalten dabei eine schriftliche Bestätigung des Landratsamtes mit der Anzahl der abgeholten Säcke.
  3. Je Aktion werden pro Teilnehmer*in maximal 2 Säcke ausgegeben. Dies entspricht der durchschnittlichen Kapazität, die von jeder/m Sammler*in zu Fuß befördert werden kann und verhindert ggf. Missbrauch. Der Rahmen einer Kleingruppe sollte unbedingt gewahrt bleiben.
  4. Nach der Aktion können Sie die Säcke mit dem Sammelgut und Vorlage des Schreibens des Landratsamtes (siehe Punkt 2) kostenlos am Wertstoffhof Freising zu den üblichen Öffnungszeiten abgeben.

Wichtig: Die kostenlose Abgabe am Wertstoffhof ist nur mit Vorlage des Schreibens des Landratsamtes Freising möglich.


Ihr Kontakt

Stadt Freising
Amt für Stadtplanung und Umwelt
Beate Metz
Telefon 08161/54-4 61 08


Landratsamt Freising
Abfallwirtschaft
Sigrun Sindel
Telefon 08161/600-416
Mail Sigrun.Sindel@kreis-fs.de


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