Lastenradmietsystem Freising

Die Stadt Freising startet ihr stadteigenes Lastenradmietsystem mit insgesamt 16 Rädern an 8 Stationen im Stadtgebiet Freising. Ziel war es mit einem Lastenradmietsystem ein attraktives Angebot aufzubauen, das eine umweltfreundliche Alternative für Freisingerinnen und Freisinger sein kann, das Auto noch viel öfter daheim stehen zu lassen bzw. sogar ganz auf das (Zweit-)Auto zu verzichten.

Nach Download der LastenradBayern-App und Registrierung öffnet sich das Schloss an den Lastenrädern und die Nutzer*innen können losfahren, um damit ihre Einkäufe beim Supermarkt zu holen, bis zu zwei Kinder zu transportieren oder sogar kleinere Möbel und Werkzeuge mitzunehmen. Durch die elektrisch betriebenen Lastenräder ist der Transport ohne große Kraftanstrengung möglich. Das E-Lastenrad lässt sich mittels elektrischem Schloss während des Einkaufs bequem parken und man kann anschließend sofort und bequem mit dem Rad weiterfahren. Nach der Miete muss das Lastenrad wieder an die Station zurückgebracht werden, von der es stammt.

Auch der Geldbeutel wird durch das Lastenradmietsystem geschont. Während die Benzinpreise weiter nach oben gehen, ist das Lastenrad für die erste halbe Stunde sogar kostenlos. Jede angefangene halbe Stunde kostet anschließend 1,50 €.

Das Projekt wird vom Bayerischen Verkehrsministerium mit einem Fördersatz von 90 Prozent im Rahmen des Programms „Lastenrad mieten. Kommunen entlasten“ gefördert.

Die App können Sie hier herunterladen:

 

(Lasten)Radförderprogramm

Großes Interesse am Lastenrad-Testtag

Gemeinsam mit dem Katholische Kreisbildungswerk Freising veranstaltete die Stadt Freising im Zuge des diesjährigen STADTRADELNs am 10. Juli 2021 einen Lastenrad-Testtag. Auf dem Schulhof der Grundschule St. Korbinian in der Innenstadt konnten interessierte Bürger*innen dabei zehn Lastenräder kostenfrei testen.

Schon seit zwei Jahren fördert die Stadt Freising die private oder gewerbliche Anschaffung von Lastenrädern mit 30 Prozent der Nettokosten (bis zu 1.000 Euro), wobei ein höherer Fördersatz für einkommensschwache Haushalte, die Stilllegung eines Pkws oder ein Sharing-Konzept, bei dem mindestens fünf Haushalte das Lastenrad nutzen, möglich ist.

Um die Hemmschwelle für die Anschaffung eines Lastenrades zu senken und einen Überblick über das große Angebot an unterschiedlichen Modellen zu liefern, kontaktierte die Stadt Nutzer*innen, die bereits eine Förderung erhalten haben, mit der Bitte um praktische Unterstützung beim Aktionstag.

Insgesamt zehn Lastenräder konnten auf dem Schulhof der Grundschule St. Korbinian ausprobiert werden und erfreuten sich hoher Beliebtheit, vor allem bei jungen Familien. Während die Eltern mit den Besitzer*innen der Räder über die Vor-und Nachteile der einzelnen Modelle sprachen, vergnügten sich die Kinder auf dem Schulhof – außer natürlich es ging um eine Probefahrt in einem Lastenrad, bei dem die Kinder gerne in der Transportbox mitfuhren. Aber nicht nur junge Familien waren am Testtag interessiert - auch andere Bevölkerungsgruppen entdeckten das ein oder andere Lastenrad für sich.

Während das Ausprobieren auf dem Schulhof im Vordergrund stand, konnten sich Interessierte auf dem Samstagsmarkt rund um die Förderung informieren lassen. Antragsdokumente, Tisch und Stühle für den Infostand hatten natürlich Platz im Lastenrad der Stadt gefunden, das ebenfalls von großem Interesse sowohl für die Besucher*innen des Markts wie auch die Marktleute selbst war. Fragen konnten in der circa zweistündigen Veranstaltung im regen Austausch umfassend beantwortet werden. Von den Verleiher*innen der Lastenräder kamen schon die ersten positiven Rückmeldungen: "Beim nächsten Mal bin ich gerne wieder dabei!"

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