Mit der Interkulturellen Stelle unterstützt die Stadt Freising interkulturelle Projekte, Migrant*innenorganisationen und setzt sich für die interkulturelle Öffnung der Verwaltung ein. So soll die gleichwertige Teilhabe aller Freisinger*innen in den verschiedensten Lebensbereichen gesichert werden. Der Fachbereich versteht sich als Brücke zwischen Bevölkerung und Verwaltung und ist nicht nur für Neuzugewanderte da, sondern für alle Bürger*innen Freisings.

Aufgaben und Ziele der Interkulturellen Stelle

Interkulturelle Beratung auf Kommunalebene

Die Integrationsbeauftragte berät die Verwaltung und weitere Institutionen zum Thema Vielfalt in der Stadt Freising. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der fachlichen Beratung und Unterstützung von Fachabteilungen innerhalb der Verwaltung. Die Integrationsbeauftragte unterstützt darüber hinaus politische Entscheidungsträger*innen und Gremien mit der Bereitstellung von Daten und Fakten und berät bei Entscheidungen.

Umsetzung der Interkulturellen Leitlinien

Die Stadt hat ein Konzept zur Förderung und Erhaltung des interkulturellen Zusammenlebens entwickelt und so die interkulturelle Arbeit als Querschnittsaufgabe in Stadtverwaltung und Stadtpolitik verankert. Die Interkulturellen Leitlinien der Stadt Freising bilden gleichsam die Arbeitsgrundlage der Interkulturellen Stelle.

Interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung

Die Integrationsbeauftragte koordiniert und steuert den Prozess der Interkulturellen Öffnung in der Stadtverwaltung. Dazu gehört die zielgerichtete Entwicklung von Interkulturellen Fortbildungsmaßnahmen in Kooperation mit der Personalentwicklung und die fachliche Beratung der einzelnen Verwaltungsbereiche in der Umsetzung der Interkulturellen Öffnung. Ziel des Prozesses ist es, (strukturelle) Zugangsbarrieren innerhalb der Stadtverwaltung abzubauen. Maßnahmen wie die Qualifizierung der kommunalen Verwaltung in einer vielfältig zusammengesetzten Stadtgesellschaft, mehrsprachige Angebote und die Koordination von Willkommens-Angeboten für Neubürger*innen und Zuwandernde stehen im Mittelpunkt des Öffnungsprozesses.

Netzwerkarbeit

Eine Kernaufgabe der Integrationsbeauftragten ist die Vernetzung haupt- und ehrenamtlicher Akteur*innen zur besseren Zusammenarbeit in der Stadt. Durch den stetigen Austausch können Bedarfe erkannt werden und die gesellschaftliche Teilhabe aller Freisinger*innen zielgerichtet verbessert werden. Ein wichtiges Gremium dahingehend ist der Migrationsrat in der Agenda21, der von der Integrationsbeauftragten von Seiten der Verwaltung unterstützt wird.

Interkulturelle Veranstaltungen und Projekte

Die Integrationsbeauftragte organisiert und koordiniert unterschiedliche Angebote (z. B. Workshops, Ausstellungen, Gesprächsrunden, Filmvorstellungen) zu unterschiedlichen Vielfaltsdimensionen, mit dem Ziel mehr Öffentlichkeit für diese Themen in der Stadtgesellschaft herzustellen. Weitere Infos hierzu finden Sie unter Neuigkeiten.


Freisinger Interkulturelle Leitlinien

Mit den Interkulturellen Leitlinien hat die Stadt ein Konzept zur Förderung und Erhaltung des interkulturellen Zusammenlebens entwickelt und die interkulturelle Arbeit als Querschnittsaufgabe in Stadtverwaltung und Stadtpolitik verankert. Den Anstoß für die Leitlinien gab der Migrationsrat des Agenda21- und Sozialbeirats, die auf die wachsenden Veränderungen in der Stadtgesellschaft aufmerksam machte und einen verbindlichen Rahmen für gleichberechtigte Teilhabe und Chancengleichheit forderte. Daraufhin befasste sich eine elfköpfige Kommission mit der Entwicklung der Interkulturellen Leitlinien. 2014 wurden die Leitlinien vom Stadtrat verabschiedet. Wegweisend sind die folgenden sieben Handlungsfelder:

  • Gesellschaftliche Teilhabe und Teilnahme
  • Interkulturelle Orientierung und Öffnung
  • Abbau von Diskriminierung
  • Wohnen und Soziales
  • Kultur und Bildung
  • Sprachförderung und
  • Jugend und Soziales

Die Stadtverwaltung Freising ist sich ihrer Vorbildfunktion bewusst und transportiert die Haltung von Anerkennung und Wertschätzung gegenüber allen Bürger*innen in der Stadt unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung oder sexuellen Identität. Bei den Leitlinien handelt es sich keineswegs um ein abgeschlossenes Konzept. Die Mitwirkung der gesamten Stadtgesellschaft und der Stadtverwaltung ist gefragt, um die Teilhabe aller zu ermöglichen und ein friedliches Miteinander Realität werden zu lassen. Link zu den Leitlinien.

Ihr Kontakt

Integrationsbeauftragte
Sina Hörl
interkulturell@freising.de
Telefon: 08161/54-4 52 02


Hausanschrift

Major-Braun-Weg 12 (Raum 8, im Erdgeschoss)

85354 Freising


Sprechzeiten
Montag 9 bis 12 Uhr
Donnerstag und Freitag 9 bis 12 Uhr
(Termin nach Vereinbarung)


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