Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Arbeit, den Projekten und den Sprecher*innen der Agenda21-Gruppe Menschen mit Behinderung in der Stadt Freising.

Aktuelles

Wahlprüfsteine der Agenda21-Gruppe Menschen mit Behinderung

Die Agenda21-Gruppe Menschen mit Behinderung hatte alle neun Kandidierenden für das Oberbürgermeisteramt gebeten, einige Fragen zu beantworten. 
Die erste Frage „Welche Schwellen sollten aus Ihrer Sicht als nächstes behoben werden, um die Barrierefreiheit in der Stadt Freising voranzubringen?“ beantworteten alle sehr ausführlich. 
Ein Schwerpunkt der Antworten lag bei den Querungen der Bahnlinie zwischen Lerchenfeld und Innenstadt. Auch der Nahverkehr, das Blindenleitsystem in der Innenstadt und an den Ampeln sowie die Verfügbarkeit von barrierefreien Toiletten wurden als verbesserungswürdig eingestuft. 
Darüber hinaus stellten die meisten Kandidierenden die Barrierefreiheit der Website der Stadt als wichtig heraus. Einige forderten wichtige Themen in einfacher Sprache darzustellen.
Unser Fazit: Barrierefreiheit fängt bei baulichen Maßnahmen an, hört dort aber nicht auf. Die Homepage der Stadt ist teilweise schon barrierefrei verfügbar. Über einen sensiblen und bewussten Umgang damit und eine Offenheit sich im Prozess immer wieder mit dem Thema Barrieren zu beschäftigen, sind wir gerne bereit, weiterhin im Austausch zu bleiben.
2. Wie wichtig ein Behindertenbeauftragter oder eine Behindertenbeauftragte für die Stadt ist, betonten alle neun Anwärter für das Oberbürgermeisteramt. 
Interessant war, dass dieses kommunale Ehrenamt nach Ansicht der meisten nicht nur frühzeitig in Planungsprojekte eingebunden werden sollte, sondern explizit auch als Ansprechpartner zwischen Betroffenen, Verwaltung und Stadtrat fungieren soll. Auch Missstände zu benennen und Impulse zu geben, sahen drei Kandidierende als eine Aufgabe für dieses Ehrenamt. Da die Große Kreisstadt nicht gesetzlich verpflichtet ist, einen Behindertenbeauftragten zu benennen, begrüßt die Agenda-Gruppe, dass alle Befragten die Bedeutung des Amtes hervorheben und hoffen auf gute Rahmenbedingungen für die nächsten 6 Jahre.
Unser Fazit: Die Benennung eines Behindertenbeauftragten für die Stadt Freising unterstützen wir umfänglich und begrüßen es sehr, wenn der zukünftige Stadtrat und die Bürgermeister weiterhin sowie umfänglicher dieses Amt in Planungen und Beratungen miteinbeziehen. 
3. Zur Frage, wie die Bevölkerung für die Belange der Menschen mit Behinderung sensibilisiert werden könnte, gingen die Meinungen weit auseinander. Während einer auf gut lesbare Hinweisschilder setzt, die keinen belehrenden Charakter haben, setzen andere Kandidierende auf Öffentlichkeitsarbeit im klassischen Sinn (Presse und soziale Medien) und öffentlichkeitswirksame Aktionen z.B. der Agenda-Gruppe. Die Bedeutung der Agenda-Gruppe stellten mehrere die Befragten heraus.  Auch Begegnungsmöglichkeiten bei gemeinsamen Kultur- und Sportangeboten fördern laut einer Kandidatin ein echtes Miteinander.
Unser Fazit: Eine Sensibilisierung für Vielfalt und Teilhabe muss immerwährend stattfinden. Viele Institutionen, Einrichtungen in Freising und alle Agenda-Gruppen leisten hierfür einen wichtigen Beitrag. Wir wünschen uns noch mehr Austausch und Teilnahme an Sitzungen, auch z.B. im Agenda21- und Sozialbeirat von den Stadtratsmitgliedern.
4. Mit der Frage „Wie würden Sie in Freising die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen?“ gingen die Kandidierenden sehr unterschiedlich um. Einer verwies auf die Bundes- und Landesebene, wo die entsprechenden Regelungen zu treffen seien. Auf kommunaler Ebene sollten die Belange immer mitgedacht, dann entsprechend der finanziellen Möglichkeiten mit klaren Prioritäten umgesetzt werden. Mehrere Kandidierende sehen die Konvention als klaren Auftrag, der einen kommunalen Aktionsplan erfordert, die Konvention müsse bei allen Planungen mitgedacht werden. Auch das Ziel, das Signet „Bayern barrierefrei“ für viele Projekte zu erlangen, wurde formuliert.
Unser Fazit: Danke für den klaren Standpunkt, die UN-Behindertenrechtskonvention in Aktionspläne auch im städtischen Kontext umzusetzen. Alle politisch Aktiven laden wir herzlich ein, zu diesem wichtigen Thema gemeinsam in den konstruktiven Austausch zu kommen, wie wir die Bedeutung und Inhalte der Konvention sehen.
5. „Wie wollen Sie Inklusion in Schulen und im Sport voranbringen?“ wurde als letzte Frage beantwortet und einige gingen auf bereits bestehende gute Projekte im Sport ein. In der Sportförderung könnten Inklusionsprojekte besonders berücksichtigt werden schlug einer der Befragten vor. Für die Schulen, bei denen die Stadt Freising Sachaufwandsträger ist und die Sportstätten, kann sie die baulichen Gegebenheiten barrierefrei gestalten. Für pädagogische Themen wird auf die Verantwortung der Schulen verwiesen. Eine Kandidatin betont die Unbefangenheit von Kindern und Jugendlichen, wenn sie frühzeitig Erfahrung mit Inklusion machen, weshalb sie derartige Ansätze gerne nach Möglichkeit fördern möchte. Ein anderer strebt für mehr Grundschulen den offiziellen Titel „Inklusionsschule“ an.
Unser Fazit: Freising ist in sportlichen Bereich auf einem bemerkenswerten Weg – und doch sind es immer Menschen, die in den aktiven Sportvereinen inklusive Angebote schaffen. Um noch mehr Personen dafür zu begeistern und zu gewinnen, müssen Berührungsängste abgebaut werden. Das beginnt von klein auf. Daher fordern wir eine klare Stellung der Stadt bei inklusiven Schulangeboten, auch wenn die Landesregierung bislang schulische Inklusion im differenzierten gegliederten Schulwesen sieht. Über die Städtetage kann Freising als große Sachaufwandsträger Schulen unterstützen und begleiten, ihre inklusiven Schulräume auch inklusiv mit Kindern zu füllen.
Herzlichen Dank für alle Antworten! Insgesamt ist die Agenda21-Gruppe Menschen mit Behinderung erfreut darüber, dass sich alle Kandidierenden Gedanken zum Thema gemacht haben und die Expertise der Betroffenen auch sehen und nutzen wollen. 
Wer auch immer das Amt des Oberbürgermeisters antreten wird, darf sich darauf freuen, dass die Gruppe die Umsetzung der Ideen engagiert, offen, inklusiv und kritisch begleiten wird.

 

#Gemeinsam schwimmen – ein Angebot für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen

Seit Anfang Januar gibt es jeden Samstag im Fresch von 12 bis 14 Uhr eine Schwimmbahn, die für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen reserviert ist. Die Idee kam von der Agenda21 Menschen mit Behinderungen und den Freisinger Orcas, der Schwimmabteilung des TSV Jahn Freising. Bei Bäderleiter Alexander Frederking rannten sie eine offene Tür ein. Menschen mit Sehbeeinträchtigung brauchen die Leine als Orientierung und müssen vor quer schwimmenden anderen Badegästen abgeschirmt sein. Die Initiatoren hoffen, dass das Angebot breit bekannt wird und gut angenommen wird. So gibt es ein weiteres inklusives Sport-Angebot in Freising.

Freisinger Initiative für Inklusion (FINI)

Auch Mitglieder der Freisinger Initiative für Inklusion (FINI) sind in unserer Agenda-Gruppe aktiv. Wir haben die Anliegen diskutiert und unterstützen die Ziele der Initiative. Wir teilen das Ziel, dass alle zusammen leben und lernen können sollen – in Schule, Freizeit und in der Gesellschaft. Ein Papier mit genaueren Infos finden Sie hier.

 

 

 

Bitte um mehr Rücksicht in der Stadt

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum im Kopfsteinpflaster in der Stadt ab und zu glatte Platten verlegt sind? Sie sollen gehbehinderten Menschen eine bequemere Fortbewegung ermöglichen. Und wozu dient diese Rinne in der neu gestalteten Innenstadt? Sie gehört zum taktilen und visuellen Leitsystem für Barrierefreiheit. Genauere Infos finden Sie in einem Flyer.
Eigentlich ist es ganz einfach, Menschen mit Sehbehinderung das Leben leichter zu machen. Bitte halten Sie die taktile Leitkante und den dazugehörigen Korridor frei von Hindernissen aller Art! Wir bitten unsere Mitbürger*innen, an Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator zu denken. Mancher Auto- oder Fahrradabstellplatz macht den Weg durch die Stadt für uns zum Hindernislauf. Sinnvoll geplante Wege helfen niemanden, wenn sie blockiert sind. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

Wählen geht auch barrierefrei

Auf unsere Initiative und mit Unterstützung der Stadträtin und Sozialreferentin Dr. Charlotte Reitsam wurden zur Bundestagswahl alle barrierefreien Wahllokale so ausgestattet, dass man im Sitzen wählen konnte. Vorausgegangen war eine Sitzung der Agendagruppe, in der eine Rollstuhlfahrerin darauf aufmerksam machte, wie schwierig es für gehbehinderte Menschen ist, an den üblichen Stehpulten im Wahllokal zu wählen.
Oft sind es nur Kleinigkeiten, die Menschen mit Beeinträchtigungen von der Teilhabe an der Gesellschaft ausschließen. In der Agendagruppe für Menschen mit Behinderung versuchen wir diese aufzugreifen und über die Stadt Freising umzusetzen. Interessierte und betroffene Bürger*innen sind zu den Gruppentreffen immer willkommen.

Veranstaltungen barrierefrei!

Die Agenda21-Gruppe macht sich für barrierefreie Veranstaltungen stark und freut sich über Veranstalter, die auch an Besucher mit Handicap denken. Wir haben ein Hinweisblatt entworfen, das Veranstalter vom Ordnungsamt ausgehändigt bekommen. Wir freuen uns auf viele barrierefreie Veranstaltungen!


Über uns

In unserer Gruppe sind Menschen mit verschiedenen Einschränkungen vertreten. Darüber hinaus engagieren sich die offene Behindertenarbeit der Lebenshilfe und Angehörige für die Belange von Betroffenen. Sie bringen ihre Erfahrungen in die Gruppe ein, diskutieren Schwachpunkte in der Stadt und formulieren Änderungsvorschläge und Anträge, um Freising barrierefreier zu gestalten. So wurden wir in die Entscheidung über den Straßenbelag zur Innenstadt-Neugestaltung einbezogen.
Mit Aktionen sensibilisieren wir die Bevölkerung für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung. Bei manchen Gruppentreffen steht auch Franz Burger, der Behindertenbeauftragte der Stadt Freising, für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Interessierte und betroffene Bürger*innen sind zu den Gruppentreffen immer willkommen.

Erklärung in Leichter Sprache

Hier finden Sie eine Erklärung in Leichter Sprache.


Berichte zu vergangenen Aktionen

Eröffnung der Bauzaunbanner-Ausstellung mit Hubbe-Cartoons im Rahmen der Zehntelsekunde

Am Samstag, den 28. Juni 2025, fand im Rahmen der Zehntelsekunde die feierliche Eröffnung unserer Bauzaunbanner-Ausstellung mit humorvollen Cartoons von Phil Hubbe statt. Die Gäste wurden von Migrationsreferent Samuel Fosso und Manuela Wegler, Sprecherin der Agenda-Gruppe Menschen mit Behinderung, herzlich begrüßt. Für das leibliche Wohl sorgte die Lebenshilfe Freising, die Kaffee mitgebracht hatte.
Samuel Fosso betonte die Bedeutung einer Gesellschaft "für alle“. Obwohl dies eigentlich selbstverständlich sein sollte, erleben Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen täglich Barrieren im Alltag – Barrieren, die oft „gesunde“ Menschen gar nicht wahrnehmen. Die Cartoons von Phil Hubbe bringen diese Herausforderungen auf humorvolle Weise zum Ausdruck und regen zum Nachdenken an.
Ein kurzes Quiz motivierte die Gäste, die Cartoons genauer zu betrachten und sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das Motto der Veranstaltung, „Wir pflanzen Vielfalt“, wurde durch das gemeinsame Pflanzen von Lavendel unterstrichen. Im kühlen Schatten konnten die Mitglieder der Gruppe sowie weitere Gäste noch eine Weile verweilen, Kaffee und Kekse genießen und sich austauschen.
Die Ausstellung ist noch bis zum Ende der Zehntelsekunde am 18. Juli in der Grünanlage zwischen Johannisstraße und Wörth zu sehen.

Exkursion nach Abensberg

Besichtigung des barrierefreien Rathauses

Die Agenda21-Gruppe „Menschen mit Behinderung“ konnte kürzlich zusammen mit Dr. Charlotte Reitsam, Sozialreferentin des Freisinger Stadtrates, eine interessante Exkursion ins neugestaltete Rathaus nach Abensberg unternehmen. Begrüßt wurden sie vom 1. Bürgermeister Dr. Bernhard Resch sowie der 3. Bürgermeisterin Marion Huber-Schallner, die gleichzeitig auch als Behindertenbeauftragte fungiert und sich seit Jahren mit großem Engagement für Barrierefreiheit einsetzt. Sie kennt die großen und kleinen Hindernisse aus eigener Erfahrung als Rollstuhlfahrerin.
Kämmerer und Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Andreas Poschenrieder führte die Gruppe durch das neugestaltete Rathaus. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 16. Jahrhundert wurde generalsaniert und mit einem Neubau erweitert. Großer Pluspunkt ist der großzügige Eingangsbereich mit einem Empfang, der eine Lotsenfunktion innerhalb des Rathauses erfüllt. Es gibt ein klares Farbkonzept, das die Orientierung erleichtert. Aufzüge und Handläufe sind mit Braille-Schrift gekennzeichnet. Selbstverständlich gibt es auch mehrere Behinderten-WCs. Großen Anklang fand bei der Gruppe die blendfreie und automatische Lichtgestaltung in den Büros. Präsenzmelder schalten selbständig die Lichter aus, wenn niemand anwesend ist. Vieles ist optimal gestaltet – nur die Türschilder könnten niedriger angebracht und größer beschriftet sein, fiel der Freisinger Gruppe auf.
Die Stadt Abensberg ist mit der Vergabe von 29 Signets „Bayern barrierefrei“ bayernweit führend. Frau Huber-Schallner hat inzwischen nicht nur öffentliche Gebäude, sondern auch private Einrichtungen beraten. Die Bauherren kommen aus freien Stücken auf sie zu. Die Signet-Träger sind hier zu finden.
Frau Huber-Schallner agiert grundsätzlich unter der Prämisse: „es gibt immer einen Weg“. Wenn keine 100%ige Lösung nach DIN-Normen möglich ist, gilt es die bestmögliche Lösung zu suchen und umzusetzen. Damit hat sie großen Erfolg.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus Kuchlbauer gab es noch einen kleinen Stadtrundgang – „historisch und lebendig, anders“ wie das Motto Abensbergs lautet – und barrierefrei.
Die Agenda-Gruppe Menschen mit Behinderung dankt der Stadt Abensberg und Frau Huber-Schallner für die interessanten Einblicke sowie StadtTeilAuto Freising, die der Gruppe kostenlos einen Kleinbus zur Verfügung gestellt hatte.

Fotos der Exkursion nach Abensberg

Info-Aktion zu taktilen Leitlinien in der Innenstadt

Am 5. Mai ist der Europäische Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Teilhabe hat viele Facetten und Barrierefreiheit hängt nicht nur von gesetzlichen Vorgaben ab. Die Agenda21-Gruppe Menschen mit Behinderung nahm dies zum Anlass am Freitag, 9. Mai in der Oberen Hauptstraße und der Bahnhofstraße zu zeigen, wie die Blindenleitlinien nutzbar sind. Interessierte konnten mit Dunkelbrillen selbst ausprobieren, sich so zu orientieren.  Wenige Tage zuvor waren die Leitlinien zusätzlich mit blauen Markierungen versehen worden. Sie markieren den Bereich 80 cm rechts und links der eigentlichen Leitlinie, der ebenfalls frei gehalten werden muss. Denn Menschen mit Langstock gehen neben der Leitlinie, nicht in ihr! Jedes Fahrzeug, jeder Stuhl der in dem Bereich steht stellt ein Unfallrisiko dar.
Jeder Mensch kann mithelfen, Barrieren abzubauen!

Begehung der gefrästen Leitlinien mit dem Innenstadtkoordinator

Am 24. August 2023 sind wir zusammen mit Michael Schulze von der Oberen Hauptstraße (Karlwirtkreuzung) bis zum Schiedereck die Leitlinien abgegangen. Dabei erklärte Michael Schulze, wie die Linien geplant wurden. Einige Verbesserungsmöglichkeiten hat die Gruppe formuliert: So wurde die Verwaltung gebeten, auf die Entsorgungsfirma und einzelne Geschäfte einzuwirken, damit weder Mülltonnen noch Lieferungen auf der Leitlinie deponiert werden. An  manchen Straßensinkkästen sind die Anschlussbereiche zu hoch. Hier wünschen sich die Betroffenen ein abschrägen.
Insgesamt werden die erfolgten Nachfräsungen von den Beteiligten als für blinde Personen gut zu ertasten wahrgenommen. Die Ausführung ist technisch in Ordnung. Einzig die Aufmerksamkeitsfelder könnten zukünftig tiefer gefräst werden. Die Nachfräsungen stellen eine deutliche Verbesserung der Tastbarkeit der taktilen Leitkante dar und sollen in den kommenden Bauabschnitten weiterhin umgesetzt werden.

Mit "Behinderten Cartoons" die Zehntelsekunde eröffnet

Am 5. Mai 2022, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wurde in Freising die "Zehntelsekunde" eröffnet. Wochen der Vielfalt, die uns ermuntern, die "anderen" Freisingerinnen und Freisinger unvoreingenommen kennenzulernen. Unser Beitrag zum Programm war die Ausstellung "Behinderte Cartoons" von Phil Hubbe auf Baustellenbannern in der Oberen Hauptstraße. Die Cartoons haben mit Humor auf "unser Thema" Barrierefreiheit und Inklusion aufmerksam gemacht. Sprecherin Manuela Wegler hat nach Bürgermeisterin Bönig ein Grußwort zur Eröffnung gesprochen, das Sie hier nachlesen können.

Bilder von der Eröffnung

Wheelmap

Wir haben in Freising Lokale und öffentliche Orte auf die Möglichkeit getestet, sie barrierefrei zu besuchen und z.B. die Toiletten dort zu nutzen. Das Ergebnis sehen Sie auf der Seite Wheelmap (Link unten) Leider gibt es bisher nicht viele barrierefreie Orte für Rollstuhlfahrende.

Barrierefreie Stadtführungen

Im Rahmen des "Mitanand"-Festivals fanden im Oktober 2018 zwei "grenzenlose" Stadtführungen statt. Frisch gestärkt mit Kaffee und Kuchen starteten zwei Gruppen am Marienplatz.
Ernst Graßy führte mit vielen Anekdoten und großem Wissen zur Stadtgeschichte über das Alte Gefängnis, die Fischergasse, Luckengasse und die Untere Hauptstraße zurück zum Marienplatz. Die ganze Führung war so aufgebaut, dass auch Menschen mit Gehbehinderung Schritt halten konnten. 
Christine Metz erklärte ihrer Gruppe in leichter Sprache die Mariensäule, das Stadtwappen, den Dom und weitere interessante Orte der Stadt. Leichte Sprache macht es Menschen mit Lernbehinderung einfacher, Informationen aufzunehmen. Sie ist auch gut geeignet für Menschen mit geringen deutschen Sprachkenntnissen.


Sprecher*innen

Sprecherinnen der Gruppe sind Manuela Wegler (Rheuma-Liga) und Heike Albrecht. Sie können per Mail gerne Kontakt zu uns aufnehmen.

Ihr Kontakt

Sprecherin Manuela Wegler

Sprecherin Heike Albrecht

Franz Burger, Behindertenbeauftragter der Stadt Freising
Telefon 0151/68168841


Interessante Links

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