
Asam
Willkommen im Herzstück kultureller Vielfalt – dem Asamgebäude Freising! Wir präsentieren Ihnen hier das ASAM-Spielzeitheft 2026/27, das unter dem Motto steht: "Wir sind aus solchem Stoff, wie Träume sind". Die Spielzeit umfasst von Mai 2026 bis Mai 2027 mehr als 80 Veranstaltungen. Informieren Sie sich hier auf der Seite über das Programm und den Kartenvorverkauf. Willkommen im ASAM!
Wir sind aus solchem Stoff, wie Träume sind
Spielplan 2026/27
„Wir sind aus solchem Stoff, wie Träume sind“: Unter diesem Motto lädt das Kulturamt zur neuen ASAM-Spielzeit 2026/27 ein. Der Satz aus Shakespeares „Der Sturm“ öffnet den Blick auf das, was Kultur ausmacht: Träume, Ideen, Sehnsucht, Vergänglichkeit und die Kraft, aus Vorstellungen Wirklichkeit werden zu lassen.
Die neue Saison im ASAM bringt genau diesen Stoff auf die Bühne. Mit Schauspiel, Konzerten, Kabarett, Tanz, Kindertheater, Matineen, Führungen und weiteren Formaten ist ein Spielplan entstanden, der berührt, unterhält, zum Nachdenken anregt und Menschen zusammenbringt. Freuen Sie sich auf vertraute Namen, neue Begegnungen, starke Geschichten und Abende, die noch lange nachklingen.
Tipp: Wenn Sie mehr über das neue Spielzeit-Motto erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen das Gespräch zwischen Oberbürgermeisterin Monika Schwind und Kulturamtsleiter Markus Bader im Spielzeitheft. Darin sprechen beide über Träume, Verantwortung und die Kraft der Kultur. Monika Schwind gibt dabei auch persönliche Einblicke: in ihren Blick auf Freising, ihre Wünsche für die Stadt und die Frage, was Kultur für unser Zusammenleben bedeutet.
Hier gibt´s das Programmheft

Das Spielzeitheft beinhaltet alle Veranstaltungen der Saison 2026/27. Das Spektrum reicht von Schauspiel, Konzerten, Kabarett, Tanz, Kindertheater, Matineen, Führungen bis hin zu Open-Air-Events und vielen Veranstaltungen mehr. Alle Generationen sind herzlich eingeladen, Kultur in ihren vielfältigen Facetten zu erleben.
Kostenfrei erhältlich ist das Programmheft
- beim Kartenvorverkauf Freising im ASAM, Marienplatz 7
- im Bürgerbüro am Marienplatz
- bei Banken
- bei Geschäften in der Innenstadt.
Ebenfalls können Sie sich das Spielzeitheft hier im Anschluss herunterladen, dargestellt in Einzel- oder in Doppelseiten - was immer Ihnen bei der Ansicht angenehmer ist.
Alle Termine Spielzeit 2026/27
Wir haben unser Angebot wieder in "Sparten" eingeteilt und dann jeweils zeitlich chronologisch aufgelistet. Wenn nicht anders angegeben, finden die Veranstaltungen im Asamsaal statt. Abgelaufene Termine sind nicht mehr aufgelistet.
- Schauspiel, Abo A & Abo B
- Schauspiel im freien Verkauf
- ASAM Kinder & Familie
- ASAM Jugend
- ASAM "Darf´s a bisserl mehr sein"
- ASAM Klassik
- ASAM Jazz und die Welt
- ASAM Tanz
- Freilichtbühne "ASAM ÖFFNE DICH"
Für die Tickets der Einzelveranstaltungen stellen wir Ihnen bei den jeweiligen Ankündigungen den Link für eine unkomplizierte Online-Bestellung zur Verfügung. Der Link zu unserem Ticketportal lautet https://freising.reservix.de.
Ansonsten können Sie natürlich Tickets beim Kartenvorverkauf Freising im ASAM, Marienplatz 7, erwerben.
Schauspiel Abo A
Ein Meisterwerk des biographischen Theaters von US-Autor Terrence McNally
Mit: Andera Eckert, Claudia Emà Camie, Teresa Gardner, Pablo Camaselle, Oliver Mülich, Daniel Große-Boyman
Produktion: Volkstheater Wien
New York, 1971. Die Juilliard School lädt zu einer Sensation: Maria Callas hält ihre erste und einzige Meisterklasse! Die Gesangsprominenz ist im Publikum, um zu erleben, wie die als schwierig verschriene Divina ihre Kunstgeheimnisse an ausgewählte Studierende weitergibt. Sie selbst hat ihrem allerhöchsten Anspruch und ihrer Schonungslosigkeit bereits ihre Stimme geopfert.
Autor McNally zeigt uns den Menschen hinter der Jahrhundertkünstlerin, zwischen ihrer enormen Macht und Wirkung auf der Bühne und den peinigenden Erinnerungen an ihre eigene Ohnmacht, die sie nicht loslässt.
Andrea Eckert als ungnädige, verletzliche Diva sahen am Wiener Volkstheater unglaubliche 170.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Eckert wurde dafür vielfach ausgezeichnet und als „Primadonna Assoluta“ des Schauspiels gefeiert.
Wenn die Callas der Andrea Eckert die Maske fallen lässt, die Selbstsicherheit aufgibt, erlebt man Schauspielkunst auf höchstem Niveau. (Kurt Kohl, Neue Zeit Graz)
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden 10 Minuten inklusive Pause

„Heut ist Weihnachten, da kenn ich keine Gnade!“
Königlich bayerische Weihnachts-Gaudi von René Heinersdorff
Mit: Bettina Redlich, Hans Stadlbauer, Norbert Heckner, Stephan Leitmeier, Kristina Kufner, Thomas Stegherr, Andi Löscher, Julia Uttendorfer
Produktion: Komödie im Bayerischen Hof München
Ein letzter Fall vor Heiligabend muss schnell verhandelt werden, da er am 31. Dezember verjährt und das Ge-richt zwischen den Jahren schließt. Richter Aschauer, eigentlich pensioniert, soll ihn übernehmen. Ein Bürger der Stadt hat sich der Erregung öffentlichen Ärgernisses schuldig gemacht, denn er ließ vor seiner Haustür die Hose runter. Zwar hat er eine plausible Erklärung dafür, doch dadurch löst er eine Kette von Enthüllungen aus, die den Fall komplizierter machen. Als sich dann noch Hausmeister Baumwieser, selbst Hobby-Jurist, mit eigenen Spekulationen einmischt, droht der Heilige Abend keine stille Nacht zu werden.
Die ZDF-Serie „Königlich Bayerisches Amtsgericht“ hat bis heute Kultstatus. Erfolgsautor René Heinersdorff ließ sich davon inspirieren und schuf mit seiner Neu-interpretation einen Publikumsrenner.
Die Aufführung in Freising würde Georg Lohmeier, den Autor des Originals, sicher freuen, stand er doch als ehemaliger Dom-Gymnasiast und Student des Priesterseminars in enger Verbindung zu unserer Stadt.
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden 15 Minuten inklusive Pause

Schwarze Komödie von Matthieu Delaporte
Mit: Heiko Ruprecht (Der Bergdoktor), Jan Messutat und Sophie Göbel
Produktion: Eurostudio Landgraf / Altes Schauspielhaus Stuttgart
Heute ist der letzte Tag seines Lebens. Bernhard hat sich entschieden: Strom und Hausratsversicherung sind bereits abgemeldet. Doch gerade als er den finalen Schritt vom Fensterbrett machen will, klopft es an der Tür. Ein Fremder tritt ein: Der Tod. Der „Todesengel“ erklärt Bernhard, er hätte genau noch 1 Stunde und 22 Minuten zu leben. Zwischen den beiden entspinnt sich ein urkomischer Dialog.
Der Tod ist nur ein Angestellter und neu in seinem Beruf. Sein Vorgesetzter weist ihn darauf hin, dass er im falschen Stockwerk ist. Eigentlich sollte er eine Etage höher bei Clemence klopfen, Bernhards heimlicher Liebe. Das weckt neues Leben in Bernhard und plötzlich hat er es mit dem Sterben nicht mehr so eilig.
Dem Franzosen Matthieu Delaporte ist eine absurde, höchst originelle und philosophische Spekulation über die unmittelbare Zeit vor dem Ende gelungen.
„Wartet nicht zu lange mit euren Plänen, Hoffnungen, Schwärmereien, (...) denn wenn es zu spät ist, tut es euch leid.“ (Berliner Zeitung)
Dauer der Vorstellung: 1 Stunde 55 Minuten inklusive Pause

„Ein Grüzie mit Grauen.“
von Friedrich Dürrenmatt
Mit: Mona Seefried als Claire Zachanassian, Peter Kempkes, Anja Neukamm, Yannick Zürcher, Tom Hospes, Annagerlinde Dodenhoff, Heide Hoffmann, Korbinian Josef Müller
Produktion: Ensemble Persona / Stadttheater Schaffhausen (CH)
Friedrich Dürrenmatts Welterfolg aus dem Jahre 1956 erzählt von Claire Zachanassian, die als Milliardärin in ihr verarmtes und bankrottes Heimatdorf Güllen zurückkehrt. Mit 17 Jahren musste Claire ihr Dorf in Schande verlassen, nachdem Alfred ihr das Herz gebrochen und die Ehre geraubt hatte. Jetzt verspricht Claire den Güllenern Wohlstand für alle und fordert im Gegenzug einen Mord.
Mit dem trockenen Humor des Menschenkenners und dem Tiefsinn des Seelenforschers stellt Dürrenmatt die Frage nach der Moral des Einzelnen, der Dorfgemeinschaft im Ganzen und der Käuflichkeit der menschlichen Seele. In komisch-abgründigen Szenen zeichnet er das Bild einer Gesellschaft, die sich über alle Regeln hinwegzusetzen droht.
Wenn Ja oder Nein wirklich existenzielle Bedeutung belommt.
„Ein bemerkenswertes Ensemble!“ (Roland Biswurm / BR)
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden 20 Minuten inklusive Pause

Musikalisches Schauspiel nach Gün Tanks Debütroman Für die Bühne bearbeitet von Murat Yeginer
Mit: Ursula Berlinghof, Yasemin Cec, Sorina Kiefer, Melisa Melek Özel, Frederik Leberle
Produktion: Schauspielbühnen Stuttgart
Die 70er Jahre in Deutschland: Sie heißen Nour, Tülay, Mercedes, Dede und Cemile, die nach Deutschland gekommen sind, um zu arbeiten und Geld für ihre Familien zu verdienen. Doch schon bald fällt den Gastarbeiterinnen auf, dass man Gäste doch eigentlich besser behandelt. Die Unterbringung im Wohnheim ist schwierig, die Arbeitsbedingungen fragwürdig, die Entlohnung nicht gerecht. Als Nour von einem Frauenstreik in den 20er Jahren erfährt, beginnen die Freundinnen, für die Rechte der Arbeiterinnen zu kämpfen.
Eine Geschichte über weibliche Solidarität, starke Frauen und den enormen Beitrag, den diese Frauen deutschlandweit im Arbeitskampf geleistet haben.
„Mit wunderbarer Leichtigkeit und Humor erzählt Gün Tank vom Schicksal dieser Frauen. Von ihren Kämpfen für Gerechtigkeit – aber auch von ihrer unbändigen Lebenslust.“ (Bayerischer Rundfunk)
Ein Theaterabend: packend und unterhaltsam gegen das Vergessen.
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause

Schauspiel Abo B
Seelenwärmer-Stück – nicht nur für kalte Tage
von Peter Quilter
Mit: Mona Seefried und Peter E. Funck
Produktion: Thespiskarren Hannover
Extreme Situationen erfordern extreme Maßnahmen – nach diesem Motto handelt die quirlige Seniorin Judith, als sie sich bei tosendem Schneesturm auf den weiten Weg zum nächsten Nachbarn macht, um das Unwetter nicht allein durchleben zu müssen. Patrick, der äußerst zurückgezogen lebt und jede Gesellschaft meidet, ist mit Judiths Einbruch in seine kleine geordnete Welt völlig überfordert. Schachspielen ist leichter!
Zwei Pole, die sich nicht mehr abstoßen können, treffen aufeinander. Zwei Lebenswege, die sich nie gekreuzt hätten, finden – vorsichtig und urkomisch – eine gemeinsame Sprache.
Peter Quilter hat mit „Eingeschneit“ ein Plädoyer für die Menschlichkeit geschaffen, rührend und zum Schreien komisch. Im Rahmen seines 50. Bühnenjubiläums steht das Ehepaar Mona Seefried („Single Bells, „Griechen-land“) und Peter E. Funck erstmals gemeinsam auf der Bühne.
Witzig, intelligent, ohne elitär zu sein, gefühlvoll, ohne auf die Tränendrüse zu drücken. Laura Schneiderhan (Regie) hat ganz großes Theater geschaffen. Mona Seefried und Peter E. Funck liefern eine umwerfende Performance ab. (Kronenzeitung)
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden 15 Minuten inklusive Pause

Weihnachts-Turbulenz von Tilmann von Blomberg, Carsten Gerlitz & Katja Wolff
Mit: Franziska Becker, Bianca Karsten, Eva Brunner, Nini Stadelmann
Produktion: Comödie Dresden
Kein Nervenzusammenbruch am Heiligen Abend! Das hat sich Hausfrau Doris dieses Jahr fest vorgenommen. Deshalb: geruhsam Weihnachten auf einer Hütte mit Kamingeplauder in den Bergen mit gutem Essen, viel Rotwein und ihren drei besten Freundinnen. Die Damen sind großzügig: So sind auch die werten Gatten gestattet und sollen sich direkt nützlich machen, um im Wald einen Tannenbaum zu schlagen. Dabei zieht ein Schneesturm auf, die Gatten sind verschollen und dann wird auch noch der Rotwein knapp! Ist der alljährliche Nervenzusammenbruch doch nicht zu vermeiden?
Die vier Damen der erfolgreichen Vorgängerproduktion „Himmlische Zeiten“, kommen wieder nach Freising. Mit einem wahnwitzigen Hütten-Zauber. Im Gepäck: die bekanntesten Weihnachtshits mit neuen, urkomischen Texten in ganz ganz neuem Gewand.
Vier Frauen, vier Leben, ein Herz und dazu noch Weihnachten: Frohes Fest allerseits!
Dauer der Vorstellung: 1 Stunde 55 Minuten inklusive Pause

Familiendesaster von René Freund
Mit: René Steinke, Paula Nica Haru, Cem Lukas Yeginer, Hedwig Herma Koehn
Produktion: Komödie am Kurfürstendamm Berlin / Winterhuder Fährhaus Hamburg
Immobilienunternehmer Peter Althaus hat es nicht leicht: Seine Teenager-Tochter Paula kommt von einer Klimademo mit einer „Asphalthand“ zurück und Mutter Hedwig wird Opfer eines „Enkeltricks“, bei dem sehr viel Bargeld verschwindet. Geld, das es eigentlich gar nicht geben dürfte.
Das Desaster nimmt ordentlich Fahrt auf, weil Oma Hedwig eigenmächtig bereits die Polizei eingeschaltet hat. Während die Ordnungshüter schon unterwegs sind, beichtet auch noch Sohn Albert, dass er im Keller des noch nicht abbezahlten Eigenheims eine Hanfplantage betreibt. Genau jetzt müsste die Familie zusammenhalten, doch es fliegen die Fetzen. Kann die Jeanne d´Arc der Familie, Mutter Selma, die Sippschaft wieder auf Kurs bringen?
Chaotische Komödie über brandaktuelle Themen und den Mikrokosmos Familie, der – trotz allem – der schönste Ort der Welt sein kann.
„Hinter der heiteren Verwechslungskomödie verbirgt sich eine messerscharfe Gesellschafts-analyse.“
(Marcel Reich-Ranicki)
Dauer der Vorstellung: 1 Stunde 55 Minuten inklusive Pause

Schauspiel von Florian Zeller
Deutsche Übersetzung von Annette und Paul Bäcker
Mit: Hardy Krüger, Quentin Lopes, Alexa Maria Surholt, Nadine Menz, Holger Hauer, Paul Radke
Produktion: Tourerleben
Erwachsen werden, das Jahr vor dem Abitur, die Trennung der Eltern, die neue Familie des Vaters: Nicolas ist 17 und kein fröhliches Kind mehr. Er schwänzt die Schule und ist nur noch aggressiv. Auf eigenen Wunsch zieht er von seiner überforderten Mutter Anne zu seinem Vater Pierre und dessen neuer Frau Sofia.
Doch nach einem missglückten Selbstmordversuch ist klar, Nicolas Probleme sind größer, als sich alle einge-stehen wollen. Vater Pierre entschließt sich, keine professionelle Hilfe zu holen, sondern er setzt auf Liebe, Verständnis und Zuwendung. Aber wird das reichen, Nicolas vor sich selbst zu retten?
Etwa sechs Prozent aller Jugendlichen erkranken an einer Depression. Das sind im Schnitt ein bis zwei pro Klasse.
Berührend und tragikomisch gelingt es Autor Florian Zeller, Menschen und Generationen zusammenzu-bringen, die in komplett verschiedenen Welten leben.
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause

„Im Weltall gibt es keine Probleme“
Singspielfassung der Operette von Paul Lincke
Produktion: Landestheater Schwaben
Fliegen müsste man können! Fritz Steppke erfüllt sich diesen Traum und fliegt mit seiner selbstgebauten Rakete auf den Mond, mit dabei seine Vermieterin Frau Pusebach sowie sein Freund Pannecke. Die Erdenbewohner sind baff: Der Mann im Mond ist eine Frau – Frau Luna – und bei ihr herrscht beste Feierlaune, gemäß ihrer Anweisung: Lasst den Kopf nicht hängen, Kinder, seid nicht dumm! Die Erdlinge stiften reichlich Verwirrung, doch auch Steppkes erfinderischer Geist wird in Liebesdingen herausgefordert und natürlich findet jede Schnuppe ihren Stern.
Frau Luna wurde am 1. Mai 1899 im Apollo Theater Berlin uraufgeführt. Ein bezaubernder, kecker Berliner Traum. Sind Träume nicht das, was wir, damals wie heute, dringend brauchen? Frau Luna steht aktuell deswegen deutschlandweit auf vielen Spielplänen.
„Das ist die Berliner Luft, Luft, Luft", oder „Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe, Liebe“ – es wird gefoxtrottet, gewalzt und gegassenhauert, dass es eine wahre Freude ist.
Paul Linckes Meisterstück zum Spielzeitausklang 2027 passt perfekt zur geplanten unbemannten Mondlandung der NASA nach 55 Jahren.
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden 10 Minuten inklusive Pause

Schauspiel im freien Verkauf
Ausverkauft!
Mit: Simon Schwarz und Manuel Rubey
Produktion: Münchner Kammerspiele
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
Manuel Rubey und Simon Schwarz haben gemeinsam vier linke Hände. Mindestens. Trotzdem halten die beiden Freunde es für eine großartige Idee, ein Restaurant zu eröffnen. Simon hat schon einmal in einem Film einen Koch gespielt und Manuel trinkt gerne Wein. Das dürfte reichen. Das Nobellokal mitten in der Provinz soll alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen. Im Lichte betrachtet wirkt es aber eher wie ein Kandidat für "Pfusch am Bau."
Als das Restaurant dann auch noch abbrennt, riecht es stark nach Brandstiftung. Zumindest für die Dorfpolizistin, die die Ermittlungen führt. Für sie ist der Fall sowieso klar: Der Rubey war's, der hat die Hütte warm abgetragen. Weil die Mörder sind vielleicht immer die Gärtner, aber die Brandstifter, das sind immer die Wiener.
„Zum Niederknien“ – wenn das mal nicht die größte Empfehlung überhaupt ist. (Süddeutsche Zeitung).
Simon Schwarz wurde in 2025 mit dem Publikumspreis Romy als beliebtester Schauspieler ausgezeichnet.

Kinder & Familie
Bei allen Veranstaltungen freier Eintritt.
Mit der Familie ins ASAM: Ein Fest für Kinder und ihre Rechte
Der Weltkindertag im ASAM ist mittlerweile zu einer Institution geworden. Dieser Tag stellt die besonderen Bedürfnisse von Kindern in den Mittelpunkt und wird weltweit in 145 Staaten gefeiert. UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk unterstreichen damit, wie wichtig die Umsetzung der Kinderrechte ist: für unser aller Zukunft und als Fundament der Demokratie. Kinder und Jugendliche, die ihre Rechte kennen und leben, verstehen besser, wie Demokratie funktioniert.
Ein abwechslungsreiches, spielerisches Programm mit kreativen Angeboten, zahlreichen Mitmach-Stationen, spannenden Ständen und interaktiven Tischen erwartet euch. Präsentiert werden die verschiedenen Workshops für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter von angehenden Erzieherinnen und Erziehern der Staatlichen Fachakademie für Sozialpädagogik Freising und Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule für Kinderpflege Freising zusammen mit ihren Lehrkräften.
Die Stadtbibliothek Freising ist mit der Aktion „Kindern eine Stimme geben“ dabei. Mädchen und Buben malen oder basteln Gesichter, sprechen mit der bekannten App „ChatterPix Kids“ einen eigenen Text ein und erleben dann, wie ihr Bild mit ihrer Stimme zu sprechen beginnt. Außerdem bringt die Stadtbibliothek Bücher mit.
Im Asam-Innenhof haben wir wieder das bunte Karussell als Fotobox für Euch aufgestellt.
Baby- und Kinderflohmarkt, Asamfoyer, 14 bis 17 Uhr
Ausgemusterte Schätze rund ums Kind
Schnäppchen machen, gleichzeitig nachhaltig einkaufen? Das geht! Ob Kleidung, Spielzeug, Kinderbücher, Puppenhäuser oder Plüschtiere – bei unserem Flohmarkt im ASAM wird alles aus den Kinderzimmern verkauft.
Keine Standgebühren an unseren Tischen.
Anmeldung und Information: Tel. 08161 / 54-44123 oder per Mail: asam@freising.de
Meister Eder und sein Pumuckl, 15 Uhr, Asamsaal
von Ellis Kaut
Hurra, hurra – der Pumuckl ist wieder da!
Für ALLE Kobolde ab 3 Jahren
Dauer der Vorstellung: 55 Minuten ohne Pause
Produktion: Schaubühne Augsburg
In der Werkstatt des Schreinermeisters Eder geht es nicht mit rechten Dingen zu. Werkzeuge verschwinden und Gegenstände fallen runter. Eder denkt zuerst an eine Maus. Bis zu dem Augenblick, als die Sache mit dem Leimtopf passiert.
Der Schreinermeister kann es kaum glauben, aber da klebt tatsächlich ein zehn Zentimeter großes Geschöpf dran. Der liebenswerte, rothaarige Kobold jammert, krächzt, schimpft, singt und zetert: der Pumuckl! Nach altem „Koboldsgesetz“, muss er ab jetzt bei Eder bleiben: „Augen zu, ich will schlaaaaafen. Sag zum Abschied leise pfüüüüürti.“
Der Klaubautermann bringt alles durcheinander und ist nie um eine Antwort verlegen: „Pumuckl neckt, Pumuckl versteckt und niemand was meckt.“ Trotzdem muss auch der vorwitzige Kobold einsehen, dass man sich nicht alles erlauben kann. Schabernack hat seine Grenzen. Hoch und heilig nach Pumuckl-Ehrenwort schwört er: „Ich bin klein, mein Herz ist rein, ich will auch nie wieder so böse sein.“
Generationen lieben Pumuckl und seine Geschichten, denn „alles was sich reimt, ist gut.“

Abenteuerreise mit der berühmtesten Biene der Welt nach dem Buch von Waldemar Bonsels. „In einem unbekannten Land, vor gar nicht allzu langer Zeit...“
Dauer der Vorstellung: 1 Stunde 55 Minuten inklusive Pause
Für ALLE Majas und Willis ab 4 Jahren
Produktion: Redmanns Münchner Märchenbühne
Ja, ja sie hat ihren eigenen Kopf und will sofort die ganze Welt kennenlernen. Aber bevor sie den stinkenden Mistkäfer Kurt und die Stubenfliege Puck trifft, muss sie mit Freund Willi erst einmal die Schulbank drücken.
Maja, die kleine Biene mit großem Herzen und viel Mut, träumt davon, die Welt zu sehen und eigene Wege zu gehen. Doch sie merkt, dass Freundschaft und Zusammenhalt wichtiger sind als alles andere.
Willi und Maja wagen den ersten Schritt, landen sofort im Netz der fresssüchtigen Spinne Thekla. Auch die ge-fährlichen Hornissen haben es auf Maja und Willi abgesehen. Zudem schmiedet der Hornissengeneral Horatius einen Plan, um den Bienenstaat von Königin Helene zu vernichten. Panik im Bienenstaat: Nun müssen Maja und Willi lernen, dass das Leben einer Biene kein Honigschlecken ist.
…und diese Biene, die ich meine, nennt sich Maja! Kleine, freche, schlaue Biene Maja!
Eintritt: Erwachsene: 12 bis 14 Euro / Kinder bis 14 Jahre: 9 bis 11 Euro, Tageskasse zzgl. Gebühr
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Mit zwei ganz großen Helden unseres jungen Publikums läuten wir in dieser Spielzeit die Vorweihnachtszeit ein
Eine Weihnachts-Gackerei für ALLE ab 4 Jahren
Dauer der Vorstellung: 1 Stunde 50 Minuten inklusive Pause
Produktion: Theater für Kinder München
Endlich Weihnachten: Im Haus des liebenswerten Bauern Pettersson und seinem lebhaften Kater Findus laufen die Weihnachtsvorbereitungen auf vollen Touren. Als die beiden und ihre Hühner im Wald nach dem schönsten Tannenbaum suchen, passiert das Unglück: Findus fährt mit seinem Schlitten den armen Pettersson über den Haufen. Der hat jetzt einen verstauchten Fuß. Und der Wunschzettel der Hühner geht verloren, der selbstgebastelte Weihnachtsbaum sieht aus wie ein Kaktus und der listige Fuchs Schnorre raubt auch noch Gack, die beste Legehenne. Schöne Bescherung! Alle machen sich auf den Weg, um ihre Freundin Gack zu retten. Stille Nacht? Sieht nicht danach aus! Dass es am Ende doch noch ein schöner Weihnachtsabend wird, verdanken alle dem alten Pettersson, einer Hühner-Rakete und natürlich dem Weihnachtsmann.
Eintritt: Erwachsene: 12 bis 14 Euro / Kinder bis 14 Jahre: 9 bis 11 Euro, Tageskasse zzgl. Gebühr
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„Zaubern verboten! Ich tu’s trotzdem.“
Harry Potter geht auch auf bayerisch! Die Zaubershow für die ganze Familie
MAGISCH für ALLE ab 9 Jahren
Dauer der Vorstellung: 70 Minuten ohne Pause
Der junge Zauberer Magic Maxl ist so jung, dass er noch in die Schule muss. Nicht etwa Hogwarts, sondern eine ganz normale Schule, in der zaubern natürlich strengstens verboten ist. Was aber, wenn er es trotzdem tut? Magic Maxl findet immer Gelegenheiten, in denen ihm seine Magie helfen kann. Er zeigt uns, was er mit schlechten Aufsätzen macht oder wie er eine Matheaufgabe löst. Der Lausbub unter den Zauberern beweist, dass wirklich nicht alles so ist, wie es manchmal scheint.
Mit neun Jahren wurde Maxl in den Magischen Zirkel Deutschlands aufgenommen. Er ist amtierender Deutscher Meister der Zauberkunst in der Sparte Comedy Magic und Vizemeister in der Sparte Salonmagie. Zur Primetime war Maxl im TV bei den Ehrlich Brothers, bei Kai Pflaume und immer wieder im BR. Und 2021 wurde er zum „Magier des Jahres“ gekürt.
Alle in dieser Show werden verzaubert: Erwachsene sind nicht nur die „begleitenden Aufsichtspersonen“.
Das ideale Weihnachtsgeschenk, mit „besonderen“ Eintrittskarten zum Verschenken!
Eintritt: Erwachsene: 12 bis 14 Euro / Kinder bis 14 Jahre: 9 bis 11 Euro, Tageskasse zzgl. Gebühr
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von Paul Maar
„…am Mittwoch war die Mitte der Woche, am Donnerstag donnerte es, am Freitag war frei und am Samstag…“
SAMSIG für ALLE ab 5 Jahren
Dauer der Vorstellung: 70 Minuten ohne Pause
Produktion: Landestheater Schwaben
Blaue Punkte im Gesicht, eine Schweinenase, ein vorwitziges Mundwerk – das ist das Sams! Völlig überraschend für den stillen Herrn Taschenbier wählt das Sams an einem Samstag ihn zu seinem Papa. Am liebsten würde dieser den nervigen Gast so schnell wie möglich wieder loswerden. Doch bald merkt Herr Taschenbier, dass dieses Sams nicht nur ein riesiges Chaos verbreitet, sondern auch sein Leben auf den Kopf stellt. Denn das Sams nimmt alles wortwörtlich, und so landet Herrn Taschenbiers Vermieterin Frau Rotkohl kurzerhand auf dem Schrank.
Egal, wo das Sams auftaucht, im Kaufhaus, im Büro bei Herrn Oberstein oder in der Schule, erlebt es irrwitzige Abenteuer. Und Herr Taschenbier stellt fest, dass so viel „Samsigkeit“ bei aller Korrektheit wunderschön sein kann.
Eintritt: Erwachsene: 12 bis 14 Euro / Kinder bis 14 Jahre: 9 bis 11 Euro, Tageskasse zzgl. Gebühr
Tickets online

Geschlossene Vormittagsvorstellungen für Grundschulen
Dauer der Vorstellung: 70 Minuten ohne Pause
Paul Maar erschuf 1973 mit dem ersten Band „Eine Woche voller Samstage“ einen Klassiker der Kinderliteratur. Das quirlige Sams bezaubert seitdem unzählige Kinder und Erwachsene. Eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Mut, vor allem aber ein turbulenter und urkomischer Riesenspaß.
Paul Maar erhielt viele Auszeichnungen, unter anderem den Deutschen Jugendliteraturpreis und 1996 den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk.
Weitere Infos und Buchung:
Telefon 08161/ 54-44123 oder per Mail unter asam@freising.de

Jugend
Jugendstück der preisgekrönten Schriftstellerin Juli Zeh
Regie: Martin Böhnlein
Mit: Philipp Jouaux, Lena-Maria Köhler, Jessica Latein, Johannes Lukas, Stephanie von Borcke
ASAM-Eigenproduktion
Für alle ab ca. 15 Jahren (9. Klasse)
Dauer der Vorstellung: 1 Stunde ohne Pause
Minutiös plant Jens, genannt „Cold“, den Amoklauf an seiner Schule. Ins Täterprofil passt er perfekt: Er ist 16 Jahre, Außenseiter, hört böse Musik, spielt gern Counter Strike, schreibt blutige Kurzgeschichten. Erfurt, Columbine, Winnenden, Freising! Dass es vor ihm andere Amokläufer gab, ist ihm bewusst, also muss er eben krasser sein. Schon hört er seine Eltern auf CNN Interviews geben, orchestriert im Kopf den eigenen Nachruhm, das weltweite Betroffenheitspathos.
„Zeh spannt ein Netz von Bezügen, in dem alle ihren Teil an Schuld tragen. Amokläufe können nicht monokausal begründet werden, so eine Hauptthese des Stücks, die durch das überraschende Ende noch einmal bekräftigt wird.“ (dpa)
„Ein Stück, das näher an der Wahrheit ist als jede mediale Erklärungs-Hysterie.“ (Nachtkritik)
Das Jugendstück wurde mit riesigem Erfolg als erste eigene Theaterproduktion des ASAM-Stadttheaters unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher im Februar und März 2026 für Schulklassen und als öffentliche Vorstellung aufgeführt.
„Eine Inszenierung, die wie ein Schlag in die Magengrube daherkommt, schonungslos und offenbarend. Dem Regisseur Martin Böhnlein gelingt damit ein Bravourstück und großes Theater gleichermaßen. Seine packende Inszenierung glimmt unentwegt und leuchtet, wenn auch in Schreckmomenten extrem hell. Brillant: das Spiegeln der Innenwelten des möglichen Täters Jens, dessen Figur unglaublich präsent und glaubwürdig von Philipp Jouaux auf die Bühne gebracht wird. Das Stück beschäftigte die Zuschauer nachhaltig, wie es nach dem langen Schlussapplaus spürbar war.“ (Münchner Merkur / Freisinger Tagblatt)
„Die Aufführung Good Morning mit den Gesprächen im Anschluss für die Studierenden der Fachakademie war ein sehr großer Gewinn“. (Meral Meindl, Diplom-Sozialpädagogin (FH) /Praxislehrerin Fachakademie für Sozialpädagogik Freising)
Asam auf Reisen: Gastspiele dieser Produktion ab September 2026

Darf´s a bisserl mehr sein
Dauer: 70 Minuten
Die Führung ist nicht barrierefrei.
Kommen Sie mit uns auf und hinter die Bühne, was sonst nur den Künstlerinnen und Künstlern vorbehalten ist. Erfahren Sie Geschichtliches, Wissenswertes über die ausgefeilte Bühnentechnik und Unterhaltsames aus dem Theaterbetrieb. Schauen Sie mit uns hinter die Kulissen!
Sie erfahren bei diesem besonderen „Backstage“-Rundgang aus erster Hand alles darüber, was Theater ist und was es den Menschen bedeutet, die sich dafür entschieden haben: die Abläufe, die Rituale, der fest verwurzelte Aberglaube, das unausweichliche Lampenfieber, die großen Emotionen – und das Herzblut, das alle erfüllt, die „vom Theater“ sind. Werden Sie Teil davon: Willkommen im Asam!
Eintritt: pro Person 8 Euro (maximal 15 Personen)
Treffpunkt: Asam-Innenhof
Nur mit Anmeldung: Telefon 08161/54-44123 oder per Mail asam@freising.de
Gruppenangebote
Sie können „Hinter den Kulissen“ auch exklusiv für eine Gruppe buchen. Mindestens zehn Personen müssen Sie sein, dann kann´s losgehen. Bei Interesse melden Sie sich per Telefon 08161/54-44123 oder per Mail asam@freising.de.

Ausverkauft!
Bayerns Leading Lady des Kabaretts gibt sich die Ehre
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
Sie ist bekannt für ihren scharfen Witz und ihre unnachahmliche Art, den alltäglichen Dramen und Rückschlägen doch ein Lachen abzuringen. Eva Karl Faltermeier nimmt uns in ihrem neuem Programm mit auf eine Reise der Siege und Niederlagen, erzählt von den Streichen, die ihr das Leben spielt und dem ganz normalen Wahnsinn, in dem wir alle stecken. Sie schaut genau hin und schließt so vom Kleinen aufs ganz Große.
Scharfzüngig, blitzgescheit und zum Schreien komisch. Eva Karl Faltermeier hat sich in den vergangenen Jahren schnell einen Namen gemacht. Ausgezeichnet unter anderem mit dem bayerischen Kabarettpreis, dem hessischen Kabarettpreis oder dem Prix Pantheon, ist sie aus der Kabarettlandschaft nicht mehr wegzudenken. Nicht umsonst hat ihr der BR ein eigenes Sendeformat gegeben: Karlsplatz.
„So zierlich die schwarzhaarige Kabarettistin ist, so geballt ist ihre Power, mit der sie ihre Pointen ins Publikum jagt.“ (Passauer Neue Presse)
Eintritt: 27,50 bis 31 Euro, Abendkasse zzgl. Gebühr

Veranstalter: Laienbühne Freising e.V.
Informationen zur Dauer der Vorstellung und zum Eintrittspreis auf der Webseite www.laienbuehne-freising.de
Vorverkaufsstart laut Veranstalter: 4. Juli 2026
Erich Kästners bekanntes Werk liefert die Grundlage für die diesjährige Inszenierung der Laienbühne Freising e.V. Die Komödie spielt in der vermeintlichen Idylle eines Wintersport-Hotels mit internationalem Publikum.
Charles Lewinsky hat den Stoff für die Bühne bearbeitet: Ein Millionär, der von seiner Tochter als lebenslanges Kind bezeichnet wird, gibt sich als einfacher Mann aus, um „echte“ Menschen zu beobachten. Dadurch entstehen viele Missverständnisse. Im Grand Hotel Bruckbeuren begegnet er einem jungen Mann aus einfachen Verhältnissen, mit dem ihn trotz der Klassenschranken bald eine wahre Freundschaft verbindet.
Arnold Aschbauer entführt bei seiner zweiten Freisinger Inszenierung in die mondäne Welt des Ski-Tourismus der 1930er Jahre. Dort begegnen wir eifrigem und weniger eifrigem Personal, honorablen und weniger honorablen Gästen – und drei Helden, deren Freundschaft alle gesellschaftlichen Grenzen überwindet.
Kommen Sie mit nach Bruckbeuren, denn nicht nur für die liebenswerten Charaktere dieses Stücks gibt es dort mit Sicherheit ein kleines bisschen Glück!
Aufführungstermine:
Samstag, 17. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Sonntag, 25. Oktober 2026, 15 Uhr und 19.30 Uhr
Freitag, 30. Oktober 2026, 19.30 Uhr
Samstag, 31. Oktober 2026, 15 Uhr und 19.30 Uhr
Freitag, 6. November 2026, 19.30 Uhr
Samstag, 7. November 2026, 15 Uhr und 19.30 Uhr
Freitag, 13. November 2026, 19.30 Uhr
Samstag, 14. November 2026, 19.30 Uhr
Sonntag, 15. November 2026, 15 Uhr

Herr Wedekind kommt auch zu Wort
Kleiner Saal im Asam
Vorstellungsdauer: 2 Stunden inklusive Pause
Ein musikalisch-literarischer Streifzug zwischen Bohème, Bühne und Bierhauspoesie
Das Trio Petra Lewi, Titus Waldenfels und Michael Reiserer unternimmt eine schillernde Reise durch Münchens Schwabinger Bohème. Neben den expressionistischen Welten Frank Wedekinds spiegeln sich hier auch die frühen Spuren Bertolt Brechts – geprägt vom Geist der Münchner Kleinkunst, dem Witz und der skurrilen Welt Karl Valentins. Es entsteht ein Klangkosmos zwischen Aufbruch und Ironie, der weiterführt zur sagenumwobenen „Schwabinger Gisela“, Sinnbild für Bohème, Freiheitsdrang und urbane Leichtigkeit.
Gesprochenes und gesungenes Wort verweben sich mit Chanson, Jazz, Bänkellied, Tonfilmklängen zu einem vielfarbigen Geflecht Münchner Lebensgefühls.
Petra Lewi (Gesang, Ukulele, Singende Säge), Titus Waldenfels (Gitarre, Geige, Banjo, Mandoline, Hawaiigitarre) und Michael Reiserer (Schlagzeug, Akkordeon, Gesang, Singende Säge)
Auf dem Freisinger Volksfest war es früher wichtig, mit Funk- und Filmstars zu glänzen. Deshalb erhielt 1973 die „Schwabinger Gisela“ einen eigenen Pavillon, denn sie bewirtete in ihrem Münchner Café Stars wie Kirk Douglas und Orson Welles.
Eintritt: 15 Euro, Abendkasse zuzüglich Gebühr
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Veranstalter: Klaus Bichlmeier
Zum 140. Todesjahr von Ludwig II.
Film von Klaus Bichlmeier
Kleiner Saal
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
Im Jahr 2026 jährt sich der Todestag seiner Majestät Ludwig II. zum 140. Mal. Noch immer liefern die Umstände seiner Todesnacht Anlass für kontroverse Debatten. Jetzt ist ein Film entstanden, der Fakten und Fiktion klar voneinander trennt. Was beruht auf Dichtung, was auf Wahrheit?
Der Autor und Filmemacher Klaus Bichlmeier hat über viele Jahre intensiv recherchiert und eine Dokumentation geschaffen, die die Todesnacht vom 13. Juni 1886 sorgfältig rekonstruiert. Grundlage bilden Aufzeichnungen, die teilweise von „überlebenden Zeitzeugen“ stammen. Aus dieser umfangreichen Arbeit ist ein differenziertes Bild entstanden, das die Tragödie um Ludwig II. fundiert beschreibt.
Im „Münchner Merkur“ wurde dieser Dokumentarfilm unter den „Top 5“ bewertet.
Eintritt: 15 Euro, Abendkasse zzgl. Gebühr

The X-mas Percussion Show für die ganze Familie
Double Drums lässt zum 1. Advent das ASAM für alle Generationen beben.
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
…süßer die Drummer nie klingen: Hier wird Hausmusik gemacht mit Kuchenblech, Schneebesen und dem großen Nussknacker.
Double Drums zeigen, wie viel Rhythmus in Weihnachten stecken kann und dass Weihnachten und Schlagzeug sehr gut zueinander passen. Bekannt für ihren Erfindergeist: Vom Bach’schen Weihnachtsoratorium bis zu „Jingle Beats“ – bekannte Weihnachtsmelodien haben Sie so ganz sicher noch nie gehört und gesehen. Da groovt selbst das Backblech.
Ein abwechslungsreiches Weihnachtskonzert mal anders, freudig-energetisch, besinnlich und voller Humor. Alles aus einem Guss der Weihnachtstrommelei aus dem Hause Double Drums!
Das begeisterte Publikum, in dem auch viele Kinder waren, konnte mitklatschen - und nicht nur das, es waren auch Weihnachtslieder zu erraten. „Jauchzet, frohlocket“, die Zugaben waren ein Rhythmus-Feuerwerk und der Beifall wollte kein Ende nehmen.“ (Chamer Zeitung)
Eintritt: Erwachsene 20 Euro, Kinder bis 14 Jahre 10 Euro, Schüler/Studenten 16 Euro, Tageskasse zuzüglich Gebühr
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Veranstalter: Familienmusik Servi
Dauer der Vorstellung: 90 Minuten ohne Pause
Am Anfang steht die Zerstörung der Krippe. Gemein-sam mit der Familienmusik Servi in der Großbesetzung, dem Tenor Sandro Schmalzl und BR-Moderator Markus Tremmel reisen wir nach Bethlehem auf der Suche nach der einzig wahren Krippe. Wir treffen auf Menschen von heute und damals, die man erwartet oder auch nicht erwartet hätte. Schnell wird klar, dass das Geschehen dort weder fern noch zur beschaulichen Anschauung passt – es ist eine Einladung, sich selbst dort ein- und wiederzufinden. Im Wechsel mit drauf fein abgestimm ten, wunderbaren volksmusikalischen und klassischen Stücken ergibt sich eine ganz neue Perspektive auf das Weihnachtsgeschehen.
Ein besonderes Adventskonzert mit Musik und Gesang der Familienmusik Servi, dem Tenor Sandro Schmalzl und überraschenden, augenzwinkernden und besinnlichen Texten von Markus Tremmel.
Eine feinsinnige und mitreißende Gesamtkomposition, die uns hautnah, intensiv und ungewohnt wie selten auf Weihnachten einstimmt.
Eintritt: 12 bis 25 Euro, Abendkasse zuzüglich Gebühr
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Silvester im ASAM!
Musikalische Revue mit dem Tanzorchester des Hotel Adlon Berlin
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden 10 Minuten inklusive Pause
Im Anschluss an die Vorstellung feiern wir im Asamfoyer das neue Jahr. Die Bar ist bis nach Mitternacht geöffnet.
Die Goldenen 20er – die Musik von Grothe, Holländer, Gershwin und Whiteman. Vielseitige Arrangements, virtuose musikalische Reisen ("Mein kleiner grüner Kaktus" oder "Puttin on the Ritz") mit komisch bis melancholischen Texten. Andreas Holzmann und das Casanova Society Orchestra holen sie zurück. Während Andreas Holzmann als charmanter Chef nicht nur den Hut auf, sondern auch den Frack anhat, brilliert an der Geige Sonja Firker. Als moderne Frau hat sie allerdings ganz andere Ansichten als er. Und da sie ebenfalls sehr gerne singt und er ausgerechnet des Violinspiels mächtig ist, stellt sich schnell die Frage, wer hier eigentlich die erste Geige spielt.
Einfühlsam und stilsicher begeistert das Orchester auch mit Tango, Paso Doble, Rumba, Foxtrott und Walzer, obendrein haben die Musiker noch einige Überraschungen auf Lager.
Feiern Sie mit uns den Jahreswechsel mit einer glamourösen Reise in die Goldenen Zwanziger Jahre.
Eintritt: 29 bis 35 Euro, Abendkasse zuzüglich Gebühr
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Neujahrskonzert mal anders!
Jede Katastrophe beginnt mit einem Vorsatz
Mit: Stefan Leonhardsberger und Martin Schmid
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
Die Macher von „Da Billi Jean is ned mei Bua“ sind zurück: Stefan Leonhardsberger verkörpert in „Rauhnacht“ zehn zwielichtige Charaktere, vom einsamen Bauern bis zur senilen Großmutter, die Quentin Tarantino nicht besser hätte erfinden können. Martin Schmid begleitet die bitterböse One-Man-Show mit cineastischem Live-Soundtrack. Als die 15-jährige Nora Höllerbauer in der Neujahrsnacht spurlos verschwindet, macht sich ihr Vater Erich auf die Suche. Doch statt auf seine Tochter trifft der einsame Landwirt nur auf halbstarke Schnapsleichen, verängstigte Dörfler und einen geschwätzigen Raben.
Autor Paul Klambauer entwirft in diesem schwarzhumorigen Winterthriller zehn Figuren, die Leonhardsberger im ekstatischen Alleingang auf die Bühne bringt. Er singt, tanzt, geht sich selbst an die Wäsche, während sich eine mysteriöse Geschichte entspinnt, die uns lebhaft vor Augen führt, warum man an Silvester besser zu Hause bleibt.
„...ganz großes Kino. Das findet sich fein ausgewuchtet irgendwo zwischen rasantem Typenkabarett, oberösterreichischem Familiendrama, handfestem Bauerntheater und Shakespeare-Tragödie.“ (Abendzeitung)
Eintritt: 22 bis 31 Euro, Tageskasse zuzüglich Gebühr
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Sie möchten einmal selbst auf der Bühne des Asamsaals sitzen? Dann sichern Sie sich Ihren Platz im Scheinwerferlicht und frühstücken Sie mit uns!
Für ALLE ab 14 Jahren
Sie sitzen an gedeckten Tischen auf der Bühne, genießen das reichhaltige Büfett von „Wielands im Asam“ und haben die Möglichkeit, vom Kulturamt heiße Geheimtipps für die nächste Spielzeit exklusiv zu erhalten sowie Wissenswertes und Unterhaltsames rund um den Theaterbetrieb zu erfragen.
Wann kommen eigentlich die Künstlerinnen und Künstler an? Wo übernachten und wo essen sie in Freising? Diese und weitere Fragen werden Ihnen ebenso beantwortet.
Gönnen Sie sich ein ganz besonderes Frühstück in unvergleichlicher Atmosphäre.
Schnell sein lohnt sich: Die Sitzplätze sind begrenzt.
Frühstücksbüfett: 25 Euro Person
Anmeldung unter: asam@freising.de oder telefonisch 08161/ 54-44 123

Am Valentinstag ins Asam!
Tom Appel und Häns Czernik feiern den Tag der Liebe mit einem besonderen Konzert.
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
Mit „Favourite Picks“ nehmen uns die beiden mit auf eine Reise durch ihr musikalisches Leben: Lieder, die sie lieben. Lieder, die schon immer da waren. Lieder, die sie erst entdeckten. Die ganz persönliche Playlist der beiden Ausnahmekünstler. Begleitet als Highlight von einem Streichquartett, entstehen Juwelen, rockig und leise, tanzbar und zart.
Ein Konzert voller persönlicher Momente, als würden sie im Wohnzimmer eines alten Freundes spielen. Tom und Häns ganz nah.
Das ideale Valentinstag Geschenk!
Eintritt: 27 bis 31 Euro, Abendkasse zuzüglich Gebühr
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Eine klingende Hommage an Momente des Glücks
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
Buenos Aires und Rio de Janeiro – ihre Zeit in diesen beiden Metropolen inspirierte Quadro Nuevo zu ihrem neuen Album „Happy Deluxe“. Intensive Proben in flirrender Mittagshitze, lange Abende mit schwerem Wein und Caipirinha, Tagträume und Nachtschwärmerei, so entstand ein Album voller Lebensfreude, lautem Lachen und Glück. „Die Fröhlichkeit und Freundlichkeit vieler Menschen dort faszinierte uns. Sie färbte unsere Lieder“, sagt Quadro Nuevo. „Glücklichsein ist ein Luxus, der einem nicht immer vergönnt ist. Zu dem wir aber vielleicht einen kleinen Beitrag leisten können.“
Im April 2024 waren Quadro Nuevo die ersten, die im neuen ASAM die Bühne betraten und im Sturm einnahmen: riesiger Applaus und Standing Ovation. Wir sind stolz, sie wieder bei uns zu haben.
Mulo Francel (Altsaxofon, Klarinette, Mandoline), Andreas Hinterseher (Akkordeon, Bandoneon, Vibrandoneon, Trompete), D.D. Lowka (Bass, Percussion), Chris Gall (Piano)
Quadro Nuevo holte sich zweimal den ECHO, eine Goldene Schallplatte, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und mehrere Jazz Awards.
Eintritt: 27 bis 31 Euro, Abendkasse zuzüglich Gebühr
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Mit Dieter Fischer
Musik: Helmut Schranner und die Holledauer Musikanten
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
Die Schlüter-Werke in Freising waren mehr als 80 Jahre der größte Arbeitgeber der Stadt und prägten die Landtechnik weltweit. Hier entstanden nicht nur die größten Traktoren Europas, sondern die Firma war für viele Freisingerinnen und Freisinger auch Arbeitsplatz und Lebensmittelpunkt. Der Schauspieler Dieter Fischer, Kind einer Schlüter-Familie, durchforstete zahlreiche Archive, entdeckte viel bislang Unbekanntes und beleuchtet nun den Mythos Schlüter neu. Sein Vater Karl-Heinz, einst Vorführer bei Schlüter, hatte bei seinen Einsätzen stets eine Kamera dabei. Zusammen mit neu entdeckten Archivbildern werden diese Zeitdokumente erstmals gezeigt. Dieter Fischer erzählt fundiert und tief bewegend von den Anfängen, dem Erfolg und dem Ende der Firma Schlüter im Jahr 1993.
Helmut Schranner begleitet den Abend mit seinen Holledauer Musikanten und bringt musikalischen Zeitgeist ein. Für den Mythos Schlüter hat er die „Schlüter Polka“ komponiert, die an diesem Abend uraufgeführt wird.
Ein Kapitel Freisinger Geschichte!
Eintritt: 18 Euro, Abendkasse zuzüglich Gebühr
Tickets online für 10. April
Tickets online für 11. April

Muttertag im ASAM
Tatort-Fans kennen ihn als Münchner Kommissar Batic an der Seite von Udo Wachtveitl. Doch Miroslav Nemec ist weit mehr als das.
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
Eine geglückte Integrationsgeschichte in Deutschland. Großer Stoff und herrliche Anekdoten! Der gebürtige Zagreber liest aus seiner Biografie, rezitiert und singt über sein bewegtes Leben – von der Kindheit im damaligen Jugoslawien über seine Jugend zwischen Adria, Salzburg und Bayern bis zu seinen Engagements an Theatern im deutschsprachigen Raum.
Mit Charme, Witz und viel Musik nimmt er uns mit auf eine sehr persönliche Reise, gewürzt mit wunderbaren Geschichten und anrührenden Erinnerungen. Und wer könnte den Abend musikalisch besser umrahmen, als der sympathische Tausendsassa selbst – virtuos an der Gitarre und am Klavier.
Intensiv, lebensbejahend und ganz persönlich: Miroslav Nemec in Bestform!
Eintritt: 27 bis 31 Euro, Abendkasse zuzüglich Gebühr
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Klassik
Veranstalter: Vokalensemble Cantabile Freising e.V.
Informationen zum Konzertporgamm und zum Eintrittspreis erhalten Sie unter: www.cantabile-fs.de
Leitung: Laure Cazin
Seit der Gründung 1998 widmet sich das Vokalensemble Cantabile einer großen Bandbreite der Chormusik. Ob weltlich oder geistlich, a cappella oder mit großem Orchester – zwischen Renaissance und Moderne ist Cantabile überall zuhause.
Das Vokalensemble Cantabile präsentiert in seinem Konzert im Asam spannende Chormusik aus dem Barock in Begleitung eines Orchesters aus Studierenden der Hochschule für Musik und Theater München.
Die Einstudierung und Leitung des Konzerts übernimmt Chorleiterin Laure Cazin. Sie stieß 2022 zunächst im Rahmen der Produktion von Mozarts Requiem als Solistin und stellvertretende Chorleitung zu Cantabile und ist seitdem mit dem Ensemble eng verbunden.
2014 wurde die Chormusik in Amateurchören von der Deutschen UNESCO-Kommission in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Von Mozart bis Gershwin
Leitung: Christoph Eglhuber
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
2026 feiert das Kammerorchester Freising sein Jubiläum in großer symphonischer Besetzung. Seit 40 Jahren prägt Christoph Eglhuber das Orchester, das er 1986 neu formierte. Zu den Höhepunkten zählen sicher die „Feuerwerks“-Open-Airs auf dem Marienplatz, das Silvesterkonzert zur Jahrtausendwende sowie Mozarts Figaro.
Classic meets Jazz: Das Jubiläumskonzert führt auf eine faszinierende musikalische Reise vom 18. bis ins 20. Jahr hundert. Werke von Mozart, Rossini, Schumann und Gershwin überwinden spielerisch die Grenzen der Genres. Als virtuoser Solist des Abends wird erneut der Pianist Lukas Kuen vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks das Publikum begeistern.
Giacomo Rossini: Ouvertüre „La Gazza Ladra“
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert c-Moll KV 491
George Gershwin: „Rhapsody in Blue“
Robert Schumann: 3. Sinfonie Es-Dur op. 97 „Rheinische"
Dieses stilistisch breit angelegte Programm spiegelt zum einen das Repertoire der 40 Jahre wider, zum anderen ist für jedermanns Geschmack etwas dabei.
Eintritt: 23 bis 27 Euro, Abendkasse zuzüglich Gebühr
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Veranstalter: Stefan Pellmaier
Ein Versprechen für den Himmel
Luz Amoi erschafft ein Konzerterlebnis, das weit über ein klassisches Passionskonzert hinausgeht. Es ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit einer der ältesten und zugleich aktuellsten Geschichten der Menschheit: dem Leidensweg Jesu – und vor allem der Hoffnungskraft der Auferstehung.
Nach der erfolgreichen Premiere seiner Passion vor zwei Jahren kehren Stefan Pellmaier und seine Band in den Asamsaal zurück. „Ein Versprechen für den Himmel“ ist ihr einzigartiges Programm zu Ostern. Komponist und Bandleader Stefan Pellmaier verbindet dabei die biblische Passionsgeschichte mit poetischen Texten der erfolgreichen Poetry-Künstlerin Sarah Marie und übersetzt sie in ein intensives Live-Erlebnis zwischen cineastischer Klanggewalt und intimen Momenten.
Ein erweitertes Ensemble, eindrucksvolle Visuals und ein monumentales LED-Kreuz verschmelzen Musik, Wort und Bild zu einem bewegenden Gesamtkunstwerk über Vertrauen, Zweifel, Hoffnung und Neuanfang.
Eintritt: 24 bis 28 Euro, Tageskasse zzgl. Gebühr
Tickets online: für das Konzert um 15 Uhr, für das Konzert um 19.30 Uhr

Jazz & die Welt
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
Bairischer Kammersound
So bezeichnet das Ensemble seine Musik. Die fünf Musiker kommen aus der bairischen Musiktradition, musizieren kammermusikalisch-intim und kreieren einen unverwechselbar-sympathischen Crossover-Sound zwischen Tradition und Moderne. Bestimmt vom Klang der Harfe spielen sie wunderbar virtuos mit den Grenzen der Musikstile und geben ganz besondere Akzente im Kosmos der Neuen Heimatmusik.
Eberwein lässt die tänzerische Polka mit verspieltem Jazz oder melancholischem Klezmer verschmelzen. Dazwischen wird herzerfrischend gesungen: Lustige Gstanzl und Vierzeiler erklingen zu mitreißenden Rhythmen, aktuelle Geschichten werden zu fröhlichen Couplets und Chansons.
Besetzung: Marlene Eberwein (Harfe), Stephan Reiser (Saxophon/Klarinette), Stefan Lang (Trompete/ Percussion) Michael Reiß (Gitarre), Max Seefelder (Kontrabass)
"Das ist kein Facelifting, das ist eine energetische Totalsanierung", jubelte jüngst die Kritik. Eberwein - das ist Musik zum Entspannen und Wohlfühlen.
Eintritt: 19 Euro, Tageskasse zuzüglich Gebühr
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Swinging-Finnisch-Christmas
Ein Weihnachtsfeuerwerk, da tanzen sogar die Rentiere
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
Die finnische Ausnahmekünstlerin Tuija Komi nimmt uns mit in die skandinavische Julnacht mit strahlenden Polarlichtern am nordischen Weihnachtshimmel. Das Fest der Liebe, aus dem hohen Norden, mal zart, mal laut, mal festlich, mal ausgelassen. Das finnische Energiebündel und ihr kongeniales Trio spannen einen Bogen über Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark bis nach Deutschland.
Eine Schlittenfahrt, die mitreißt und berührt. Ein nordisches, fantasie- und klangvolles Konzert, mit der klaren, engelhaften, starken Stimme von Tuija Komi – und so manchen „yllatys“ (finnisch: Überraschungen)!
Besetzung: Tuija Komi (Vokal), Walter Lang (Piano), Benny Schäfer (Kontrabass), Martin Kolb (Schlagzeug)
Die Melancholie der Lieder und der elegante Swing verknüpfen sich zum fröhlichen Weihnachtsgruß aus dem Norden, gesungen von Herzen schön. Eine echte finnische Jazz-Diva. (SZ)
Eintritt: 19 Euro, Tageskasse zuzüglich Gebühr
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"Seems like yesterday" – das neue Programm
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
Die fünf Ausnahmemusiker von RADIO EUROPA stehen seit über 12 Jahren für die wundervolle Idee des vereinigten und friedlichen Europas.
Doch scheint nicht gerade diese wundervolle Idee immer verletzlicher und zerbrechlicher zu werden? Unsichtbar, im Inneren der Gedankenwelt leuchtend – droht sie nicht im Sturm der Zeiten heimlich zu verlöschen?
Mit der Suche nach den „Secret Sounds & Hidden Treasures“ wird diese Flamme der Begeisterung jetzt neu entzündet. Die fünf Klangkünstler wandeln durch geheime Gärten, stürzen durch belebte Gassen, reiben an der musikalischen Wunderlampe, sprechen das Sesam öffne dich und führen ihr Publikum tief in die glitzernde und unermessliche Schatzhöhle der europäischen Musik, wo sich die alten und neuen Klänge des ganzen Kontinents in verschwenderischer Pracht sprühend verbinden: Kommen Sie mit!
Besetzung: Joerg Widmoser (Violine), Andreas Wiersich (Gitarre), Wolfgang Lell (Akkordeon), Alexander Bayer (Kontrabass), Roland Duckarm (Schlagzeug und Perkussion)
„Durch solche Musiker ist die Vereinigung Europas längst vollzogen!“ (Fränkische Landeszeitung)
Eintritt: 19 Euro, Tageskasse zuzüglich Gebühr
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Singin’ and Swingin’
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
Die australische Sängerin und Kontrabassistin Nicki Parrott mit ihrem breiten Spektrum von Modern bis Mainstream Jazz hat mit ihrem ideenreichen Spiel und der warm timbrierten Stimme treue Fans gewonnen. Am Bass gnadenlos zupackend, zieht sie mit ihrer gefühlvollen Art zu singen das Publikum in ihren Bann.
Mit Olaf Polziehn hat sie einen der bedeutendsten Pianisten der deutschen Jazzszene mit an Bord. Er ist als ordentlicher Professor der Grazer Musikhochschule im Bereich Jazzpiano tätig und spielt zusammen mit internationalen Größen des Jazz. Der niederländische Klarinettist und Saxofonist Frank Roberscheuten gehört zu den bekanntesten europäischen Jazzmusikern an beiden Instrumenten und ist für seine ganz eigene Spielweise bekannt.
Das Quartett entführt die Liebhaber des leicht swingenden Jazz in die Welt von Jazz-Legenden wie Jerome Kern und George Gershwin über Ennio Morricone bis zu eher dem Pop entsprungenen Songs von Jimmy McHugh.
Eintritt: 19 Euro, Tageskasse zuzüglich Gebühr
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Dauer des Workshops: etwa 4 Stunden inklusive gemeinsames Abendessen
Teilnahmegebühr: 150 Euro inklusive Abendessen
Erstmalig bieten wir im ASAM einen Jazz-Workshop an mit Nicki Parrott und Frank Roberscheuten. Der Fokus dieses Workshops im Asmsaal liegt auf Improvisation und der Verschmelzung von Instrumenten und Gesang.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen im Vorfeld drei Stücke zugeschickt, an denen dann gearbeitet wird. Im ersten Teil des Workshops von 16.00 bis 18.00 Uhr wird in zwei Gruppen gespielt. Um 18.15 Uhr gibt es ein gemeinsames Abendessen. Ab 19.30 Uhr werden die verschiedenen Gruppen zusammengeführt.
Anmeldung und weitere Informationen bei Workshopleiter Frank Roberscheuten unter:
www.frankroberscheuten.com
Frank Roberscheuten ist seit vielen Jahren musikalischer Direktor von internationen Classic-Jazz-Workshops bei Jazzfestivals, unter anderem in Ascona (CH), Eindhoven (NL) und nun auch in Freising.

Tanz
Veranstalter: Seniorenbeauftragte und Kulturamt der Stadt Freising
Ein Nachmittag im Rhythmus
Asamfoyer
Eintritt frei
Das Angebot der Stadt Freising für die Generation 60+ geht weiter. Ob Foxtrott, Cha-Cha-Cha oder Walzer – für die musikalische Unterhaltung ist mit dem sympathischen DJ Wolfgang bestens gesorgt. Musikwünsche sind willkommen.
Im Rhythmus der vertrauten Musik über das Parkett zu schweben, verbindet und hebt die Stimmung. Und in den Tanzpausen können Sie sich im schönen Asamfoyer bei Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen.
Auf geht’s zum ASAM-Tanztee!
Termine: immer mittwochs von 15 bis 17.30 Uhr
7. Oktober 2026, 11. November 2026, 9. Dezember 2026
13. Januar 2027, 3. Februar 2027, 10. März 2027, 14. April 2027

Veranstalter: Step by Step Balletschule, Astrid Wagner
Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause
2026 wird für die Ballettschule step by step aus Hallbergmoos ein ganz besonderes Jahr: „Wir feiern 30 Jahre
Tanz, Gemeinschaft und leuchtender Kinderaugen.“
Mit „Colours of Dance“, einer fulminanten Jubiläumsshow, die so bunt ist wie das Leben selbst. Ein Programm, das nicht nur Farben auf die Bühne bringt, sondern auch die ganze Vielfalt unserer Tanzstile: von klassischem Ballett über Modern und Jazz bis hin zu zeitgenössischen Stücken.
Freuen Sie sich auf ein Programm voller Emotionen und liebevoll gestalteter Choreografien, getragen von Tänzerinnen und Tänzern jeden Alters. Eine bewegende Show, die ganz wunderbar zeigt, wie sehr Bewegung und Tanz uns Menschen verbinden. Freuen Sie sich auf eine Vorstellung, die inspiriert, verzaubert und ein Lächeln hinterlässt.
Eintritt: 23 bis 28,50 Euro, Tageskasse zuzüglich Gebühr
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Veranstalter: Tanzwerkstatt Ashton
Dauer der Vorstellungen: 70 Minuten ohne Pause
Die Bar im Asamfoyer ist im Anschluss an die jeweiligen Vorstellungen geöffnet.
Un pas – un monde
Ein Schritt – eine Welt
Der erste Schritt ist der schwerste: Hat man einmal den Anfang gemacht und lässt sich wirklich darauf ein, beginnt ein Abenteuer, eine Reise, die alles verändert. Die inspiriert, die antreibt, die uns Mut macht. Dieser eine Schritt kann Welten erschaffen: Auf dass der Tanz und der erste mutige Schritt das innere Kind zum Lächeln bringe möge!
Die Synergie von Disziplin (Ballett) und Freiheit (Modern) ist ein Markenzeichen der Tanzwerkstatt Ashton. Das ASAM wird zur Stätte der gemeinsamen Tanzleidenschaft. Choreografien in Modern, Ballett, Hip-Hop und Jazz in genau 70 Minuten: ein Schritt – eine Welt!
Tanz ist die verborgene, mutige Sprache der Seele. 120 Tänzerinnen und Tänzer erarbeiteten mit Hingabe, Präzision und der Freude am körperlichen Ausdruck diese Vorstellung.
Seit Jahrzehnten sorgt Ashton für Ballettaufführungen der Spitzenklasse in Freising. Jede Aufführung steht für überragendes Niveau. (Münchner Merkur)
Eintritt: 26 Euro, Tages-/Abendkasse zuzüglich Gebühr
Vorverkaufsstart: Samstag, 5. Dezember 2026

Freilichtbühne "ASAM ÖFFNE DICH"
Romeo und Julia von William Shakespeare
präsentiert vom KSE - KreativesSchauspielEnsemble (Regie: Philipp Schreyer)
Eintritt frei, Spenden erwünscht.
Wieland´s im ASAM sorgen für Speisen und Getränke.
Zwei Häuser, beide an Ansehen gleich,
entfachen neuen Streit aus altem Hass,
im lieblichen Verona, unseres Stückes Ort
und Bürgerblut beschmutzet Bürgerhände.
Aus unheilvollem Schoss der beiden Feinde entspringt ein Liebespaar – unstern bedroht.
Das KSE kehrt mit „Romeo und Julia“ auf die Bühne des „Asam öffne dich“ zurück. Die Domstadt wird zum Verona Oberbayerns. Zwei Liebende aus bis aufs Blut verfeindeten Familien versuchen verzweifelt ihr Glück zu retten. Doch der Streit der Familien fordert ein Opfer.
Unter der Regie von Philipp Schreyer werden wir Zeuge der größten Liebesgeschichte der Welt.
Aufführungen jeweils um 19.30 Uhr
Premiere: Dienstag, 16. Juni 2026
weitere Aufführungen: Freitag, 19. Juni, Samstag, 20.Juni, Sonntag, 21. Juni, Mittwoch, 24. Juni, Freitag, 26. Juni, und Sonntag, 28. Juni 2026
Bei schlechter Witterung findet die Aufführung im Asamsaal statt. Informationen dazu finden Sie aktuell am Tag der Veranstaltung unter: www.kse-theater.de

Eintritt frei, Spenden erwünscht
Dauer des Konzerts: 2 Stunden inklusive Pause
Wieland´s im ASAM sorgen für Speisen und Getränke.
Bei schlechter Witterung findet das Konzert im Asamsaal statt. Informationen dazu finden Sie aktuell am Tag der Veranstaltung hier auf dieser Seite.
Ein Tanz mit dem Feuer. Ehrlich, schonungslos, intensiv und berührend. Wenn Cobario, das mehrfach ausgezeichnete Trio, die Bühne betritt, ist nichts mehr wie es war. Virtuos verschmelzen sie Klassik, Jazz, World Music und spanisches Flair zu einem unverwechselbaren Erlebnis.
Die drei begnadeten Musiker Herwig Schaffner (Violine), Georg Aichberger (Gitarre) und Peter Weiss (Gitarre) eröffnen uns mit Strings on Fire neue Welten. Die Gitarrensaiten glühen, der Geiger verzaubert mit Virtuosität auf der Violine.
Mit der Energie ihrer Eigenkompositionen zieht das Wiener Trio seit Jahren weltweit das Publikum in seinen Bann. Mitreißende Weltmusik, überraschende Arrangements bekannter Lieder – ein Abend der lange in Erinnerung bleiben wird.

ASAM öffne Dich zum Altstadtfest
Veranstalter: Stadt Freising
Eintritt frei
Hinweis: Sollte das Altstadtfest witterungsbedingt abgesagt werden, entfällt auch das Festival.
Musik von jungen Menschen für junge Menschen: Unter diesem Motto kehrt „jung & laut“ im Sommer 2026 auf die Freilichtbühne „ASAM öffne dich“ zurück. Parallel zum Freisinger Altstadtfest gehört der Abend am Samstag wieder den jungen Stimmen, Bands und Sounds aus der Region.
„jung & laut“ steht für handgemachte Musik, neue Entdeckungen und die besondere Energie eines Open Airs, bei dem das Publikum ganz nah dran ist. Zwischen Freising und München wächst eine junge Musikszene heran, die mit eigenen Songs, starken Live-Momenten und viel Persönlichkeit auf die Bühne geht. Genau dafür schafft dieses Festival Raum.
Wer neugierig ist auf das, was abseits des Mainstreams entsteht, ist hier genau richtig.
Die teilnehmenden Bands und Uhrzeiten stehen noch nicht fest. Informationen folgen hier auf der Seite.

Kartenvorverkauf & Kontakt

Kartenvorverkauf der Stadt Freising
im ASAM, Marienplatz 7
85354 Freising
tickets@freising.de
Telefon: 08161/54-44333
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr
Samstag von 9 bis 13 Uhr
Kulturamt Stadt Freising
Marienplatz 7
85354 Freising
Telefon 08161/54-44122 oder 54-44123
asam@freising.de
Anfahrt und allgemeine Informationen
Adresse:
ASAM Freising
Marienplatz 7
85354 Freising
Hier gelangen Sie zu Google Maps mit dem Standort des Asamgebäudes.
Parken:
Einen Überblick der Parkplätze für Autos und Busse sowie für Behinderten-Parkplätze im größeren Umfeld der Altstadt können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.
Barrierefreiheit:
Der Kartenvorverkauf mit Tages- und Abendkasse im Erdgeschoss sowie der Asamsaal sind barrierefrei zugänglich. Im Asamsaal stehen vier Rollstuhlplätze im Parkett zur Verfügung: zwei Plätze auf der linken Seite und zwei Plätze auf der rechten Seite des Parketts. In den Saal bzw. ins Foyer gelangen Sie mit einem Aufzug, der sich im Erdgeschoss direkt beim großen Treppenaufgang (Eingang Ost) zum Asamsaal befindet.
Hörhilfen:
Mit unserer induktiven Höranlage werden Sie alle Veranstaltungen klangvoll genießen. Hörgeräte mit integriertem Empfänger können mit der induktiven Höranlage verbunden wer-den. Wenn Sie nicht über ein solches Hörgerät verfügen, können Sie einen drahtlosen Empfänger mit Kopfhörern ausleihen. Sie erhalten diesen gegen eine Kaution von 20 Euro vor der jeweiligen Vorstellung an der Garderobe.
Kurzgeschichte des ASAM


Die barocke Vierflügelanlage, das sogenannte Asamgebäude, entstand im ausgehenden 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts im Zentrum der Freisinger Altstadt. Im Baubestand finden sich sogar Spuren, die bis in das 14. Jahrhundert zurückreichen. Das Baudenkmal diente bis ins beginnende 19. Jahrhundert als kirchliche Hochschule und Gymnasium.
Der historische Asamsaal hat eine lange Tradition. Die Freisinger Bürgerschaft liebt ihn als Ort des Theaters, der Kunst und der Begegnung. Gebaut wurde der Saal als Aula für das ehemalige fürstbischöfliche Gymnasium. Seine barocke Ausstattung und die Fresken von Georg Asam, dem Vater der beiden berühmten Gebrüder Cosmas und Egid Quirin, sowie der Stuck von Nikolaus Liechtenfurtner machen ihn zu einem festlichen und intimen Raum.
1949 begann der Umbau der Räumlichkeiten zum Festsaal, zudem sollte er für Theaterzwecke und Lichtspiele (Kino) zur Verfügung stehen. Theaterleiter Karl-Heinz Krüger wollte dem noblen Rahmen entsprechend hauptsächlich anspruchsvolle deutsche und künstlerisch wertvolle internationale Produktionen zeigen. Durch die geräumige Bühne waren in der Zeit auch Konzert- und Theatervorstellungen möglich. Auf einen Antrag von 1947 hin erhielt der neu geschaffene Saal die Bezeichnung „Asamsaal“.
Die Anforderungen eines modernen Spielbetriebes machten 1976 eine grundlegende Neugestaltung des Theaterumfeldes erforderlich. Die Stuckdecke des Saales wurde gesichert und befestigt, schadhafte Teile wurden erneuert. Die farbliche Gestaltung der Decke und der Wände erfolgte nach dokumentarischem Befund. Die Deckenbilder wurden restauriert. Weiterhin wurden unter anderem das Bühnenhaus erweitert, die Empore um drei Sitzreihen verkürzt, neue Fenster im Saal, Foyer und im barocken Treppenhaus in Naturton eingebaut, die Fassaden renoviert und das Foyer vergrößert.
Das neue ASAM
Am 12. April 2017 fiel der Startschuss für die erste umfassenden Generalsanierung in der Geschichte des mehr als 300 Jahre alten Baudenkmals. Bei den aufwendigen Arbeiten ging es allerdings nicht nur um eine dringend notwendige, grundlegende Instandsetzung des Ensembles, um die Funktionsfähigkeit zu erhalten und die äußere Gestalt wieder ins rechte Licht zu rücken. Das Asamgebäude sollte als lebendiges Zentrum für Kunst, Kultur und als Ort der Begegnung wiederbelebt werden.
Der Westflügel wurde auf ganzer Breite zum Innenhof geöffnet und ein großes Foyer mit Touristinfo, Theaterkasse und Garderobe geschaffen, der jetzt über den Innenhof der Hauptzugang ins Gebäude ist. Über eine neue, breite Treppe auf der Nordseite geht es hinauf ins Stadtmuseum, das seine Ausstellungsfläche fast verdreifacht hat. Noch ein Stockwerk höher und wir befinden uns im erweiterten Asamfoyer, an das sich der Asamsaal anschließt. Hier wurde die prachtvolle Originaldecke – Gemälde von Hans Georg Asam und Stuck von Nikolaus Liechtenfurtner – restauriert. Das Gestühl wurde erneuert und im Saal sowie auf der Empore etwas erhöht, was für eine bessere Sicht von allen Plätzen auf die Bühne sorgt. Die gesamte Audio- und Videotechnik wurde ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Zusätzlich entstand vor der Bühne ein flexibel einsetzbares Orchesterpodium. Im zweiten Stockwerk ist außerdem ein neuer, kleiner Veranstaltungssaal mit Bühne entstanden.
Eine enorme Aufwertung erfährt der südliche Platz, der den Namen "Asam öffne dich" erhalten hat: Der neue Lastenaufzug kann als aufklappbare Bühne eingesetzt werden. Der früher vernachlässigte Hinterhof bereichert somit als attraktiver Veranstaltungsplatz unter freiem Himmel das Freisinger Zentrum.
Im barocken Dachstuhl befinden sich schließlich das Depot des Museums sowie Lager- und Technikräume. Im Gebäude kommen weiterhin die Büros für das Stadtmuseum sowie das Kultur- und Tourismusamt unter. Erstmals zieht im Südflügel des historischen Ensembles ein Bistro ein, dem auch Freiflächen im Innenhof und auf dem südlichen Platz zur Bewirtung zur Verfügung stehen. Im Flügel auf der Nordseite zum Marienplatz laden wie in der Vergangenheit Läden zum Einkaufen ein.



























