Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den Zielen und den Sprecher*innen der Agenda21-Gruppe Biostadt Freising sowie Wissenswertes über Aktionen der Gruppe.

Aktuelles

Einladung zur Exkursion zum Bio-Wochenmarkt in der Biostadt Regensburg

Wir laden am Freitag den 22. Juli 2022 zu einer Exkursion zum Bio-Wochenmarkt nach Regensburg ein. Der "Bio-Donaumarkt“ wurde im März diesen Jahres als gemeinsames Projekt der Biostadt Regensburg und der Öko-Modellregion Regensburg gestartet. Er umfasst über 20 Marktstände und ist in attraktiver Lage direkt am Donauufer, vor dem Haus der Bayerischen Geschichte, verortet. Der Bio-Wochenmarkt bereichert das Regensburger Marktgeschehen seit März diesen Jahres.
Die Exkursion führen wir in Zusammenarbeit mit dem studentischen Arbeitskreis ÖkoAK Weihenstephan und dem Tagwerk e.V. durch. Da die Zahl der Teilnehmenden auf 25 begrenzt ist, bitten wir Sie um Anmeldung per Mail bis zum 19. Juli unter: initiativebiostadtfreising@posteo.de
Wie ist der Ablauf?
Individuelle Anreise, am besten mit dem Zug. Treffpunkt ist um 14:30 Uhr am „Goldenen Waller“, direkt am Marktplatz - an der Treppe zur Donau. Eine Wegbeschreibung finden Sie hier: https://bio-donaumarkt.de/lage
Führung durch Julius Kuschel, Manager der Öko-Modellregion Regensburg. Dauer: eine bis eineinhalb Stunden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für eine gemeinsame Brotzeit direkt am Markt.
Nähere Infos zum Donaumarkt, zur Biostadt Regensburg und zur Öko-Modellregion Regensburg finden Sie unter:
https://bio-donaumarkt.de/
https://www.biostaedte.de/bio-staedte/regensburg
https://www.oekomodellregionen.bayern/region-regensburg

Unsere Ziele

  • Förderung des ökologischen Land- und Gartenbaus
  • Erhalt von Flächen für die Nahrungsmittelproduktion
  • größere Verbreitung von - bevorzugt lokalen und regionalen - Lebensmitteln in Bio-Qualität in und um Freising
  • Gemeinschaft stärken und die Identifikation mit regionalen und saisonalen Produkten fördern
  • unter dem Motto "Umweltschutz vor der Tür" positive Auswirkungen auf Landwirtschaft, Biodiversität, Boden, Wasser und Klima darstellen
  • Freisinger*innen über Herkunft und Verarbeitung der Lebensmittel informieren und zum Nachdenken über nachhaltige Ernährung anregen: "Woher kommt mein Essen?"
  • Freisinger Klimaziele unterstützen und einen Beitrag zur Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene leisten

Sprecher*innen

Die Sprecher*innen der Gruppe sind Theresa Hautzinger, Dr. Klaus Wiesinger und Vera Baumert.
Wir sind eine offene Gruppe, die sich stets über frischen Input innovativer, kreativer und tatkräftiger Mitstreiter*innen freut. Weitere Aktive sind willkommen. Die Termine finden Sie in der Tagespresse oder auf der Website der Stadt Freising. Infos, Einladungen, Termine auch auf der privaten Facebook-Seite.

Rückblick

Vom Feld bis zum Brot – Führung durch Freisings erste Bio-Getreidemühle

Eine Betriebsführung am Biolandhof Braun in Dürneck bot über 50 Interessierten spannende Einblicke in die Verarbeitung hofeigenen Bio-Getreides. Simon Reiter, der die hofeigene Getreideverarbeitung vor gut einem Jahr ins Leben gerufen hat, führte die Gäste durch den Betrieb.
Bereits der Anbau des Getreides legt den Grundstein für die Qualität des späteren Produkts. Kompost aus dem Dung der Rinder, Schweine und Hühner des Hofs schließt den betrieblichen Stoffkreislauf. Denn der Grundsatz der Betriebsleiter lautet: „Gesunder Boden – Gesunde Pflanzen – Gesunde Menschen“. Dinkel, Roggen und Weizen wird am Braun-Hof nach Bioland-Richtlinien angebaut. Beim Weizen werden verschiedene Sorten auf der gleichen Fläche ausgesät und daraus jedes Jahr eigenes Saatgut gewonnen. So soll mit der Zeit eine optimal auf die lokalen Standorteigenschaften angepasste Population entstehen.
Die Führung startete mit der Getreidereinigung, „dem Herzstück der Mühle“, wie der junge Landwirt erklärte. Denn nach der Ernte und Trocknung des Getreides folgen verschiedene Reinigungsschritte, in denen das Korn von Verunreinigungen wie Stroh, Erde, Unkrautsamen oder gebrochenen Körnern getrennt wird. Während die meisten Betriebe ihr Backgetreide direkt vom Feld an große Mühlen oder Händler liefern, entschloss sich der Biolandhof Braun die aufwändige Reinigung selbst in die Hand zu nehmen. Gemeinsam mit einem Mühlenbauer hat Simon Reiter dazu ein beeindruckendes Konstrukt aus Rohrleitungen und verschiedensten Maschinen geschaffen, das sich über mehrere Stockwerke erstreckt. Heraus kommt reines Getreide, bereit zur Weiterverarbeitung in der eigenen Steinmühle. Als Simon Reiter diese anschaltet setzt sich das Getreide im Trichter langsam in Bewegung und kurz darauf rieselt auch schon Mehl in die bereitgestellten Säcke. Durch den Einsatz verschiedener Siebe können in einem Arbeitsgang verschiedene Mehle erzeugt werden: Vom sogenannten Dunst bis zum Gries und vom hellen bis zum Vollkornmehl. Die schonende Verarbeitung des hofeigenen Getreides bietet den Konsument*innen ein hochwertiges regionales Produkt und dem Betrieb ein weiteres Standbein.
 


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