19.07.2018

Ehrenamt mit Tradition: Feldgeschworene gesucht

Insbesondere Ortskenntnisse und zeitliche Flexibilität sind gefragt

Die Stadt Freising sucht engagierte Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, sich zum Feldgeschworenen berufen zu lassen. Feldgeschworene wirken bei der Abmarkung der Grundstücke durch das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (Vermessungsamt) mit, in dem sie die Abmarkungszeichen (z.B. Grenzsteine, Eisenrohre, Grenznägel, ...) anbringen und die Vermessungsgruppe durch ihre Ortskenntnis unterstützen. Damit üben sie das älteste kommunale Ehrenamt in Bayern aus. Da die Arbeiten sowohl in der Orts- als auch in der Feldlage unabhängig von der Witterung tagsüber stattfinden, sind zeitliche Flexibilität und eine körperlich gute Verfassung gefragt.

Das Amt des Feldgeschworenen ist ein kommunales Ehrenamt auf Lebenszeit. Die Feldgeschworenen erhalten für ihre Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung nach Maßgabe der Gebührenordnung.

Unter dem Titel „Feldgeschworenenwesen in Bayern“ erfolgte im November 2016 die Eintragung in das Bayerische Landesverzeichnis und im Dezember 2016 die Eintragung in das Bundesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.

Zum Feldgeschworenen wählbar ist jeder Deutsche im Sinne von Art. 116 Abs.1 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, der am Tage der Wahl das 21. Lebensjahr vollendet hat, seit mindestens sechs Monaten seinen Aufenthalt im Stadtgebiet Freising nachweist und geistig sowie körperlich den Aufgaben des Feldgeschworenen gewachsen ist.

Interessenten werden gebeten, sich an die Stadt Freising, Technische Betriebe, E-Mail: irmgard.hoisl©freising,de zu wenden. Für Rückfragen steht Irmgard Hoisl unter Telefon 0 81 61/54-4 70 03 gerne zur Verfügung.

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