Stadtporträt

Freising ist Schul- und Universitätsstadt, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort, Dom- und Bischofsstadt, kulturelles Zentrum und Lebensmittelpunkt für mehr als 50 000 Einwohner*innen. Im Mittelpunkt des "Stadtporträts" stehen Freisings Reize als Rosen- und Gartenstadt, als Bierstadt und Fairtrade-Stadt - denn Freising hat viele Gesichter. Schlaglichter werfen wir auch auf die Geschichte der Stadt. Ganz aktuell sind dagegen die Bilder, die unsere Webcams vom Marienplatz und dem Altstadt-Panorama zeigen. Und hier auf der Seite erfahren Sie mehr über Freisings Wappen und das Rathaus-Glockenspiel.

 

Das Stadtwappen

Erstmals wird die Führung eines Siegels 1330 urkundlich erwähnt. Das Wappen von 1362 ist der erste erhaltene Abdruck. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zeigen die Siegel den schreitenden, bepackten Bären (aus der Korbinianslegende) als eigentliches Stadtzeichen, darüber einen kleineren Schild mit dem Mohrenkopf. Der Bär ist in den frühesten Siegeln eingerahmt von zwei Türmen mit vier Geschossen, die die Domtürme darstellen. Die späteren Siegel der Stadt zeigen nur mehr den Bären und den Mohrenkopf, ab Ende des 18. Jahrhunderts ist der Bär allein im Schild. Als Freising nach der Säkularisation Teil Bayern wird, taucht im Jahr 1806 über dem Bären das bayerische Rautenschild auf; dieses wird 1811 zum Schildhaupt. Im Jahr 1819 erfolgt die endgültige Festlegung des bis heute geltenden Stadtwappens.

Heraldische Beschreibung des Freisinger Stadtwappens

Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten in Gold ein heraldisch nach rechts schreitender, rotbewehrter, schwarzer Bär, der auf dem Rücken ein mit silbernen Bändern verschnürtes, rotes Bündel trägt.

Die Stadtfarben: Weiß und Rot

Im Stadtwappen ist das Bündel auf dem Korbiniansbär mit den Farben weiß und rot (heraldisch silberne Bänder) dargestellt. Ebenfalls rot mit weißer Beschriftung sind die seit 1938 eingeführten Freisinger Straßenschilder, die die alten blauen, seit 1794 bestehenden fortlaufenden Nummerierungen ablösten.


Rathaus-Glockenspiel

Die Realisierung des Rathaus-Glockenspiels hatte Kulturreferent Dr. Hubert Hierl zum Ende der Amtszeit des damalign OB Dieter Thalhammer auf den Weg gebracht, auch als Würdigung der Verdienste des Alt-OB um Kultur und Stadthistorie.

Bis in die 1970-er Jahre waren im Rathausturm zwei Glocken vorhanden. Mit einem Glockenspiel, wie es dank großzügiger Spender*innen von der Stadt realisiert werden konnte,  erhalte Freising "ein ambitioniertes akustisches Element, um Marke und Identität der wertvollen historischen Altstadt weiter nachhaltig zu stärken", so betonte OB Tobias Eschenbacher bei der Einweihung. Die Komposition der Melodie des Glockenspiels stammt vom gebürtigen Freisinger Philipp Weigl. Es erklingt täglich um 11.55 Uhr und 16.55 Uhr.


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