Denkmalpflege

Das Ziererhaus, ein dreigeschossiger Eckbau mit Zwerchhaus und reich stuckierter Fassade, entstanden um 1730, ist ein Baudenkmal. Hier ist das Standesamt der Stadt untergebracht.
Das Ziererhaus, ein dreigeschossiger Eckbau mit Zwerchhaus und reich stuckierter Fassade, entstanden um 1730, ist ein Baudenkmal. Hier ist das Standesamt der Stadt untergebracht.

Die Große Kreisstadt Freising ist als Untere Denkmalschutzbehörde zuständig für die Prüfung aller denkmalschutzrechtlichen Anträge im Stadtgebiet Freising (einschließlich der eingemeindeten Ortsteile). Anträge auf denkmalschutzrechtliche Erlaubnis sind deshalb an die Stadt Freising zu richten.

Die Große Kreisstadt Freising ist als Untere Bauaufsichtsbehörde zuständig für die Prüfung aller Bauanträge im Stadtgebiet Freising (einschließlich der eingemeindeten Ortsteile). Bei Bauvorhaben im Stadtgebiet Freising ist der Bauantrag deshalb schriftlich in zweifacher Ausfertigung bei der Stadt Freising, Bauaufsicht, einzureichen. Die Zuständigkeit für die Bearbeitung der Erlaubnisanträge ist aufgeteilt in die Baubereiche I - III.

Die Bearbeitung erfolgt durch:

Verwaltung:
Herr Gruber, Tel. 08161/54-46300 (Baubereich I)
Frau Wienzek, Tel. 08161/54-46303 (Baubereich II)
Frau Rattenstetter, Tel. 08161/54-46302 Mo/Di (Baubereich III)

Technik:
Herr Spieß, Tel. 08161/54-46301 (Baubereiche I - III)

Hier finden Sie einen Übersichtsplan und eine Straßenliste über die einzelnen Baubereiche.

Informationen zur Denkmalpflege mit Fördermöglichkeiten

Fördermöglichkeiten
Für die Durchführung denkmalpflegerischer Maßnahmen werden verschiedene Fördermöglichkeiten und Steuererleichterungen angeboten. Diese sind in der Broschüre "Finanzielle Fördermöglichkeiten und Steuererleichterungen für denkmalpflegerische Maßnahmen in Bayern" zusammengestellt.

Rechtliche Grundlagen
Das Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler, bekannt als Denkmalschutzgesetz, bildet die rechtliche Grundlage für den Denkmalschutz in Bayern. Hier geht es zum Gesetzestext, zuletzt geändert 12. Mai 2015.

Tag des offenen Denkmals
Einmal im Jahr werden Denkmäler, die sonst nicht allgemein zugänglich sind, geöffnet und durch Führungen und Rahmenprogramme erlebbar gemacht. Der Tag soll nicht nur hauptberuflichen Denkmalpfleger/innen, sondern auch vielen privaten Eigentümer/innen, ehrenamtlichen Helfer/innen und engagierten Vereinen die Gelegenheit geben, die Erfolge ihrer Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren und in der Bevölkerung für den Denkmalschutz zu werben. Informationen über den Denkmaltag mit Terminen und Programmen bietet die Webpräsenz der "Deutschen Stiftung Denkmalschutz".

Bau- und Kunstdenkmalpflege

Wer Baudenkmäler oder Teile davon beseitigen, verändern oder an einen anderen Ort verbringen will, bedarf der Erlaubnis (Art. 6 Bayer. Denkmalschutzgesetz). Dies gilt auch für Gebäude in der Nähe von Baudenkmälern. Die Erlaubnisanträge sind an die Stadt Freising als untere Denkmalschutzbehörde zu richten. Ob Ihr Gebäude unter Denkmalschutz steht oder in einem geschützten Ensemblebereich liegt, erfahren Sie bei der Stadt Freising oder beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.

Bodendenkmalpflege

Die Bodendenkmalpflege befasst sich mit Bodendenkmälern, also unbeweglichen oder beweglichen Denkmälern, die sich im Boden befinden oder befanden.

Die Aufgaben der Bodendenkmalpflege reichen von der systematischen Bestandserfassung und Inventarisierung, Überprüfung geplanter Baumaßnahmen auf bodendenkmalpflegerische Relevanz, Voruntersuchung, Ausgrabungen, Restaurierung und Katalogisierung geborgener Objekte, der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Veröffentlichung der gefundenen Ergebnisse bis zu deren Präsentation.

Nach Art. 7 Bayer. Denkmalschutzgesetz bedarf der Erlaubnis, wer auf einem Grundstück nach Bodendenkmälern graben oder zu einem anderen Zweck Erdarbeiten auf einem Grundstück vornehmen will, obwohl er weiß oder vermutet oder den Umständen nach annehmen muss, dass sich dort Bodendenkmäler befinden.

Die Erlaubnisanträge sind an die Stadt Freising als Untere Denkmalschutzbehörde zu richten und werden dort in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege bearbeitet.

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