Stadtarchiv Freising

Das Stadtarchiv ist die älteste Kultureinrichtung der Stadt Freising. Seine Bestände, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, spiegeln fast 700 Jahre Stadtgeschichte wider und machen es zu einem Ort einmaligen historischen Wissens.

Zugleich ist das Stadtarchiv Freising eine öffentliche Einrichtung: Die unterschiedlichen, stets wachsenden Archivbestände wie Urkunden, Akten, Pläne, Grafiken, Fotografien, Postkarten oder Musikalien können zu den Öffnungszeiten von jeder Interessentin und jedem Interessenten eingesehen werden - ob aus einer wissenschaftlichen, heimatkundlichen, familienkundlichen oder auch anderweitigen Perspektive heraus.

Auf den folgenden Seiten haben Sie die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Arbeit des Stadtarchives, seine vielfältigen Bestände sowie die Fachbibliothek zu verschaffen. Zudem erhalten sie praktische Informationen für Ihren Besuch im Archiv sowie über die Veranstaltungen und die Publikationsreihen, wie die Ausstellungskataloge und die Archivstücke des Monats.

Neueste Berichte

Programm 2018 des Stadtarchivs

Ein Klick auf das Bild öffnet das Faltblatt mit dem Jahresprogramm 2018 des Stadtarchivs Freising als PDF-Datei.
Ein Klick auf das Bild öffnet das Faltblatt mit dem Jahresprogramm 2018 des Stadtarchivs Freising als PDF-Datei.

Die Vergangenheit mit unterschiedlichen öffentlichen Veranstaltungen lebendig und erlebbar zu machen: Dafür engagiert sich das Stadtarchiv Freising auch in diesem Jahr mit einem abwechslungsreichen Programm. Bereits stattgefunden hat der „Tag der Archive 2018“ am 1. März, an dem eine Vielzahl von interessierten Gästen hinter die Kulissen des Stadtarchivs blickte. Weiter geht es am 20. Juni mit einem spannenden Vortrag, in dem man eines der großen kunsthistorischen Geheimnisse Freisings ergründen wird: Unter dem Motto „Die verschollene sasandidische Glasschale aus dem Freisinger Domschatz“ berichtet Dr. Ingeborg Krueger (Bonn) über ihre neuesten Forschungen. Die Glasschale war ein Geschenk der Frau Kaiser Friedrich Barbarossas – und ist seit der Säkularisation spurlos verschwunden. Was die Referentin darüber herausbekommen hat, erzählt sich um 19.30 Uhr im Roten Saal des Kardinal-Döpfner-Hauses.

„Auf Camerlohers Spuren durch Freising“ heißen zwei Führungen anlässlich des 300. Geburtstags des Freisinger Hofkapellmeisters Palcidus von Camerloher (1718 bis 1782). Am 11. August und am 22. September, Treffpunkt jeweils um 15.30 Uhr am Marienplatz, machen sich die Führer des „Freisinger Stadtbär“ auf die Spuren der berühmten Freisinger Persönlichkeit. Ebenfalls ein Gedenkjahr steht im Mittelpunkt eines Vortrags am 12. November um 19.30 Uhr im Großen Rathaussaal: Florian Lehrmann (Koblenz) spricht über „Freising und die Revolution von 1918/19“.

Aufnahme des Schwimmbads, entstanden um 1955. (Fotosammlung Stadtarchiv)
Aufnahme des Schwimmbads, entstanden um 1955. (Fotosammlung Stadtarchiv)

Buchpräsentation Schwimmbadgeschichte

Im Herbst plant das Stadtarchiv die Herausgabe und Präsentation eines Buches: „Freisinger Schwimmbadgeschichte – Bürgerliche Badekultur vom 19. bis zum 21. Jahrhundert“, lautet der Titel. Das Kooperationsprojekt mit den Stadtwerken Freising beschäftigt sich insbesondere damit, was die Freisinger Bürger/-innen mit dem Schwimmbad in Lerchenfeld verbinden. Damit diese Publikation reich bebildert werden kann, ruft das Stadtarchiv die Bevölkerung dazu auf, private Aufnahmen aus den vergangenen Jahrzehnten zur Verfügung zu stellen.

Der Clou: Veröffentlichungen im Schwimmbad-Buch erfolgen selbstverständlich mit Quellenangabe/Namensnennung der Fotografinnen und Fotografen. Und wer mit einem Foto, einer Postkarte o.ä. im Band vertreten ist, erhält überdies ein Freiexemplar! Einsendeschluss ist der 30. Juni 2018. Kontakt/Anschrift für Einsendungen auf dem Postweg und per Mail: Stadtarchiv Freising, Major-Braun-Weg 12, 85354 Freising, stadtarchiv@freising.de.   


Ausstellung und Katalog über Freising im Wandel der Jahre 1900 bis 1920

Plakat: Aufbruch und Umbruch
Ausstellungsplakat: Aufbruch und Umbruch. Freising in Fotografien der Jahre 1900 bis 1920

Die Jahre um die Jahrhundertwende vom 19. auf das 20. Jahrhundert waren durch einen starken Wandel in Politik, Gesellschaft und im alltäglichen Leben der Menschen geprägt. Wie sich diese Stimmung in Freising, der alten Bischofsstadt an der Isar, niederschlug zeigt die Ausstellung "Aufbruch und Umbruch - Freising in Fotografien der Jahre 1900 bis 1920" des Stadtarchivs bis 13. August 2017 im Alten Gefängnis der Stadt. Anhand von 80 ausdrucksstarken Fotografien, aus städtischen und diözesanen Beständen, wird hier die Phase der Jahrhundertwende illustriert. Diese war in Freising geprägt durch das städtische Wachstum, die Schaffung von partiellem Wohlstand in der Bevölkerung sowie dem Aufbau Freisings als bildungs-, wie auch als Garnisonsstandort.

Zeitgleich mit der Ausstellung im Alten Gefängnis, erscheint im Volk-Verlag der zweite Band der Katalogreihe des Stadtarchivs. Dieser bietet Ihnen die Möglichkeit, die Fotografien sowie die ausführlichen Bildbeschreibungen und historischen Einordnungen der Austellung mit nach Hause zu nehmen.


Buchpublikation über die Bierstadt Freising

Cover des Buchs "Freising als ‚Stadt des Bieres‘. Kulturgeschichtliche Aspekte“.
Cover des Buchs "Freising als ‚Stadt des Bieres‘. Kulturgeschichtliche Aspekte“.

Das Jubiläumsjahr "500 Jahre Reinheitsgebot" endete in Freising doppelt erfreulich: Das Stadtarchiv hat ein interessantes Buch herausgegeben, das sich mit den kulturhistorischen Aspekten von "Freising als Stadt des Bieres" befasst - und die Sporrerkeller im Weihenstephaner Berg sind nach einer Instandsetzung durch die Stadt wieder erlebbar. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher und Stadtarchivar Florian Notter präsentierten das fast 320 Seiten umfassende Werk am Freitagabend, 09. Dezember 2016, in den imposanten Kellergewölben, die sich unterhalb des Lindenkellers befinden. Das Buch bildet zugleich den Auftakt für eine eigene wissenschaftliche Schrifteinreihe des Stadtarchivs. Mehr dazu präsentiert der Beitrag "Buch über Freising als Bierstadt". Die mit vielen historischen Aufnahmen illustrierte Publikation ist im Freisinger Buchhandel und direkt im Stadtarchiv erhältlich.

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