Schee war's! Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen und einen Rückblick zum 91. Volksfest in Freising. Wir freuen uns schon auf 2023, dann geht es in der Luitpoldanlage vom 01. bis 10. September wieder rund!

 

„Schee war’s“ – Positive Bilanz nach dem 91. Volksfest

Das 91. Freisinger Volksfest war ein voller Erfolg. Von den Bürger*innen wurde es gut angenommen und auch die Organisator*innen, Festwirte und Einsatzkräfte zogen beim Pressegespräch im Freisinger Rathaus eine positive Bilanz. Zwar gab es hier und dort noch Raum für Verbesserungen, die Zusammenarbeit der verschiedenen Beteiligten hätte – so der einhellige Tenor – aber kaum besser sein können.

„Schnell is‘ vergangen“, sagte Bürgermeisterin Eva Bönig über die Volksfest-Zeit, auf die sich die Freisinger*innen erstmals seit 2019 wieder freuen durften. Insgesamt konsumierten die Volksfest-Gäste 831 Hektoliter Bier (2019 waren es 818), was in den Augen von Bürgermeisterin Bönig aber keine Aussagekraft über die Besucherzahlen habe. 428 Hektoliter schenkte das Hofbrauhaus Freising (in der ersten Hälfte), 403 Hektoliter die Staatsbrauerei Weihenstephan aus.

Bönig lobte die Arbeit des kommunalen Außendiensts, der während des diesjährigen Volksfests erstmals zum Einsatz kam. Nennenswerte Probleme habe es lediglich mit Falschparker*innen gegeben, welche teilweise Zufahrtstraßen wie die Sonnenstraße blockiert hätten. Auch der Radverkehr hätte teilweise zu Behinderungen geführt.

Große Zufriedenheit bei allen Beteiligten

Laut Stefan Klopfer, Leiter des Amts für Sicherheit und Ordnung, gab es beim diesjährigen Volksfest „keine besonderen Vorkommnisse“. Das Organisationsteam des Ordnungsamtes sei dieses Mal mit einem Festbüro-Container neben der Luitpoldhalle sichtbarer und besser erreichbar gewesen. Speziell in der zweiten Hälfte hätte man einige coronabedingte Ausfälle kompensieren müssen, was unterm Strich aber gelungen sei. Auch Klopfer sprach allen am Volksfest Beteiligten ein großes Lob für die tolle Zusammenarbeit aus.

Vom Bayerischen Roten Kreuz hatte Stefan Klopfer ebenfalls eine positive Rückmeldung „im Gepäck.“ Er zitierte aus einer E-Mail wonach an den Festtagen 135 medizinische Versorgungen (2019: 86) notwendig gewesen seien; darunter 43 Bagatell-Versorgungen (2019: 18), 70 Normalversorgungen (2019: 48) und 22 Abtransporte (2019: 20). Die einsatzreichste Zeit sei der erste Samstagabend gewesen, als insgesamt drei Krankenwagen und ein Notarzt „aufgrund verschiedener internistischer Notfallbilder“ hatten anrücken müssen. Auch das BRK sprach allen Beteiligten großen Dank für die Zusammenarbeit aus. Wörtlich hieß es in der E-Mail: „Selten ist die Zusammenarbeit so einfach und im Voraus so organisiert, wie beim Volksfest Freising!“

Polizei hatte keine großen Störungen zu verzeichnen

Auch wenn Polizeichef Matthias Schäfers Bilanz zahlenmäßig etwas schlechter ausfiel als 2019: seine Einsatzkräfte sprachen insgesamt von einem „friedlichen Volksfest“. Mit 15, bzw. 25 Beamt*innen sei man während der Volksfest-Zeit vor Ort gewesen. Die unterschiedliche Kräftelage sei laut Schäfer notwendig gewesen, da man aufgrund unterschiedlicher (Party-)Programmpunkte Präsenz zeigen wollte. Insgesamt hatte die Polizei zehn Körperverletzungen zu verzeichnen (2019: 4), jedoch keine gefährlichen, die es 2019 noch gegeben hatte. Zwei Sachbeschädigungen und sechs Diebstähle habe man registriert (2019: keine). Hinzu kam ein Raub sowie sieben Rauschgiftdelikte, vier Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte (2019: 1), wobei drei Kolleg*innen leicht verletzt wurden. Drei Sexualdelikte wurden protokolliert (2019: 2), wobei es sich um keine schwerwiegenden Belästigungen oder gar schlimmeres gehandelt habe. Betretungsverbote musste die Polizei heuer drei Mal aussprechen.

Die Feuerwehr war beim diesjährigen Volksfest mit 76 Einsatzkräften vor Ort und unterstützte u.a. auch das BRK bei deren Einsätzen. Auch beim Rahmenprogramm (also dem Volksfestlauf und dem Radrennen) war die Feuerwehr unterstützend tätig. Auch hier lautete der Kommentar rückblickend: „Keine besonderen Vorkommnisse“.

Brauereien und Weinhalle begeistert von sensationeller Stimmung

Besonders die Vertreter der Freisinger Brauereien Hofbrauhaus und Weihenstephan freuten sich während des Festes über viele positive Rückmeldungen – zu ihren Bieren, zur Stimmung im Festzelt sowie zur Zusammenarbeit. Anton Hirschfeld (Weihenstephan) sprach von einer „Top-Organisation“. Vor allem hätten heuer viele ausländische Gäste das Volksfest besucht – und seien begeistert gewesen. Auch Jürgen Charrois vom Hofbrauhaus sprach von einer tollen Stimmung: „Wir freuen uns schon auf 2023!“.

Auch Weinhallen-Wirt Max Riemensperger nannte die Stimmung „einfach sensationell“ und bedankte sich rundum: „Das BRK war sofort da, wenn man es gebraucht hat. Hut ab auch vor der Polizei, sie wirkte in manch brenzliger Situation deeskalierend.“ Die kurzen Wege zum Ordnungsamt hob Riemensperger ebenfalls lobend hervor. Aufgrund geänderter Öffnungszeiten (welche gut angenommen worden seien), habe das traditionelle gemeinsame Mittagessen des Weinhallen-Teams leider ausfallen müssen. Stattdessen wurde das Geld der Freisinger Tafel gespendet. Beim Benefiz-Wettschießen zwischen Behörden und Schaustellern waren insgesamt 1.330 Euro zusammengekommen, die Riemensperger und seine Mitarbeiter*innen großzügig auf 2.000 Euro aufrundeten!

Highlights vom Freisinger Volksfest im Video

Das Programm

Alle Höhepunkte von 2022 auf einen Blick

Eindrücke vom Festplatz

Fahrgeschäfte, Luftaufnahmen, Impressionen - endlich wieder Volksfest!


Mit zwei kräftigen und platzierten Schlägen zapfte Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher am Freitagnachmittag das erste Fass an. Mit den obligatorischen Worten "O'zapft is'!" eröffnete er unter tosendem Applaus das 91. Freisinger Volksfest. Zuvor hatte es am Marienplatz bei herrlichem Spätsommer-Wetter das traditionelle Standkonzert der Stadtkapelle Freising sowie den stimmungsvollen Umzug verschiedener Freisinger (Trachten-)Vereine zum Festgelände in der Luitpoldanlage gegeben.

Bevor OB Eschenbacher am Bierfass zur Tat schritt und den Startsignal für das fröhliche Volksfest-Treiben gab, dankte er vor allem den vielen Organisator*innen, der Festwirt-Familie Tauscher und ihrem Team, den Schausteller*innen sowie Freund*innen aus Freisings Partnergemeinden, die zum Volksfest gereist waren.

Das Volksfest Freising hat an insgesamt zehn Tagen viele sehenswerte Programmpunkte und Attraktionen zu bieten: Vom Senioren- über den Kindernachmittag bis hin zu einem Brillant-Feuerwerk, dem beliebten Radrennen - und natürlich wie gewohnt tolle Fahrgeschäfte, schmackhaftes Bier, knusprige Hendl und vieles mehr!

Eindrücke vom feierlichen Volksfest-Auftakt


"Schmeckt's?": Bei der Festbierprobe auf dem Marienplatz am 18. August, rund zwei Wochen vor dem eigentlichen Start des Freisinger Volksfestes, durften bereits die Festbiere vorgekostet werden. Rund um das aufgebaute Bierfass des Gräflichen Hofbrauhauses Freising versammelten sich Bürger*innen, Stadträt*innen, Mitarbeiter*innen von Stadtverwaltung und der Brauerein um dem feierlichen Anzapfen beizuwohnen.

Bevor es soweit war, richtete Bürgermeisterin Eva Bönig noch einige Worte an die durstige Gesellschaft: "Die Bierprobe ist ein Fest für alle Bürgerinnen und Bürger", so Bönig am Rednerpult. "Dass wir uns zwei Jahre lang coronabedingt hier nicht zur Bierprobe treffen konnten, haben wir alle sehr vermisst."

Ein paar "technische Daten" zu den diesjährigen Festbieren - das Hofbrauhaus schenkt bis einschließlich 06., die Staatsbrauerei Weihenstephan dann bis einschließlich 11. September aus - hatten anschließend Arno Jacobi (Hofbrauhaus) und Philippe Copien (Weihenstephan) parat. Das Festbier des Hofbrauhaus verfügt über eine Stammwürze von 13,6 Prozent und hat einen Alkoholgehalt von 6,1 Prozent. Das Festbier aus Weihenstephan hat eine Stammwürze von 13,3 Prozent und einen Alkoholgehalt von 5,9 Prozent. Die Bittereinheiten betragen beim Hofbrauhaus-Bier 23, beim Weihenstephaner 28.

Nach Ansprache und interessanten Fakten wurde es dann schließlich "ernst": Festreferent Anton Frankl griff zu Zapfhahn und Holzhammer, platzierte diese gekonnt und schlug schließlich mit zwei routinierten Schlägen den Hahn ins Fass. Der Marienplatz verwandelte sich anschließend in ein geselliges Beisammensein mit frischgezapftem Festbier, Brezn, allerlei Herzhaftem und Süßem. Der Erlös der traditionellen Veranstaltung kam heuer zum Teil der Freisinger Tafel zugute. 

Eindrücke von der Festbierprobe


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