Das Bild zeigt das Logo des Festivals miteinand

Wo Inklusion gelebt wird: Rückblick auf mitanand 2018

Musikalische Eröffnung

Monika Althaus und Kinder verschiedener Herkunftsländer laden die Gäste zum Mitsingen ein. (Foto: Stadt Freising)
Monika Althaus und Kinder verschiedener Herkunftsländer laden die Gäste zum Mitsingen ein. (Foto: Stadt Freising)

„Wir wissen in Freising, was Inklusion ist.“ Kulturreferent Hubert Hierl hat bei der Eröffnung des mittlerweile „mitanand“-Festivals am Donnerstag, 25. Oktober 2018, treffend bemerkt, dass seit dem ZAMMA Kulturfestival Oberbayern im Jahr 2015 die inklusive Kulturarbeit in der Domstadt fest verankert ist. Im Oberhaus des Lindenkellers begrüßte er besonders die Organisatoren um Ingo Bartha, Referatsleiter für Kultur und Tourismus, und die Mitwirkenden – viele von ihnen seit dem ZAMMA-Festival des Bezirks Oberbayern ständige Projektpartner. Hierl bedankte sich für das Engagement, die kreativen Gedanken und den ehrenamtlichen Einsatz. Er freue sich auf „ungewöhnliche und spannende Kulturereignisse“.

„Großer Dank“ gebühre auch dem Bezirk, der das Festival mit einer Förderung von 8000 Euro erst möglich mache. Bezirksrat Simon Schindlmayr stellte in seinem Grußwort heraus, dass der Gedanke der Nachhaltigkeit ein zentrales Anliegen des ZAMMA-Kulturprojekts sei. Das „bunte Programm“ zeige, „dass in Freising inklusive Kultur lebt“, Mitanand sei außerdem ein „so inklusives Projekt, dass sogar Politiker mitwirken können“, spaßte Schindlmayrer. Denn die kurzen Ansprachen waren eingebettet in die erste Veranstaltung des langen Kulturwochenendes: „Sing Dich frei“ mit Monika Althaus und Norbert Huber am Keyboard präsentierte Lieder für kleine und große Leute zum Mitsingen.

Beim „Danke“-Lied traten Kinder verschiedener Herkunftsländer ans Mikrofon und erzählten, wofür sie dankbar seien und wie Danke in ihrer Muttersprache – russisch, ukrainisch, afghanisch und spanisch – heiße. Auch Kulturreferent Hierl bedankte sich: mit einem „Vergelt´s Gott“ bei Monika Althaus für diesen besonderen Beitrag. Übrigens: In „mitananda“ steckt das indische Wort „Ananda“, wie Monika Althaus erklärte, und das bedeute, dass man sich gegenseitig Wohl wünsche. Und so lautete der gemeinsam angestimmte Refrain: „Mit Ananda tut gut, mit Ananda, das macht uns Mut“.
(Hier geht es zur Bildergalerie der Eröffnung)

Ausstellung "Hand in Hand"

"Hand in Hand" - eine inspirierende Ausstellung mit vielseitigen Ausdrucksformen. (Fotos: Stadt Freising)
"Hand in Hand" - eine inspirierende Ausstellung mit vielseitigen Ausdrucksformen. (Fotos: Stadt Freising)
Noch bis 04. November ist die Ausstellung in der Oberen Hauptstraße 24a zu sehen.
Noch bis 04. November ist die Ausstellung in der Oberen Hauptstraße 24a zu sehen.

Die Künstlerinnengruppe „Sturmwind“ bereichert das mitanand-Festival auch in diesem Jahr mit einer wunderbaren Ausstellung (Pop-up-Store Obere Hauptstraße 24a, bis 04. November täglich 11 bis 19 Uhr). Ging es in den vergangenen Jahren um die Bewahrung der Schöpfung, die Zusammenarbeit mit Geflüchteten, den Blick in das Leben älterer Freisinger Bürger/-innen steht dieses Mal das Motto „Hand in Hand“ im Mittelpunkt. Für das neueste Projekt reicht die Gruppe Künstler*innen aus und über den Landkreis hinaus die Hand für eine gemeinsame Schau. 
Hände greifen bei dieser sehenswerten Kunstausstellung ineinander – aus den verschiedensten Materialien und mit verschiedensten Techniken gestaltet. Zarte Bleistiftzeichnungen, Fotografie, Handobjekte, Collagen, ein fragiles Netz aus Händen, Druckgrafik, Malerei und originelle Installationen sind zu sehen. Zum Beispiel mit Naturmaterialien gefüllte Plastikhandschuhe, die von der Decke hängen. Das Objekt trägt den ironischen Titel „Die Natur im Griff“ – aber um welchen Preis?

"Hand in Hand sind wir stark! Hand in Hand bewegen wir etwas!“, lautet der inspirierende Leitspruch der Aussteller*innen, der auch das Publikum erreicht: Es gibt viele Möglichkeiten, sich die Hände zu reichen und die Hände für Gutes einzusetzen.
(Hier geht es zur Bildergalerie der Vernissage.)

Mitanand Pizzabacken

Große und kleine Gäste belegen sich "ihre" Pizza im Freisinger Backhaus. (Foto: Stadt Freising)
Große und kleine Gäste belegen sich "ihre" Pizza im Freisinger Backhaus. (Foto: Stadt Freising)

Im Freisinger Backhaus wurde am Donnerstagabend, 25. Oktober, Pizza gebacken - und da es sich herumgesprochen hat, dass hier nicht nur fantastische Brote oder Kuchen aus dem Holzofen kommen, strömten - trotz kühler Temperaturen - zahlreiche Gäste zu dem hübschen Backsteingebäude neben der Volkshochschule, um mitanand die Pizzen zu belegen und gemütlich zu verspeisen. Für 60 kleine und große hungrige Menschen hatte sich dass Team um Paddy Romer, Daniel Huber und Gabriela Bargen gerüstet, nach eineinhalb Stunden waren die vorbereiteten Teige bereits aufgebraucht. 

Am Samstag ging es dann im Backhaus international mit einem Festmenü weiter.
(Hier geht es zur Bildergalerie vom Pizzabacken.)

Danke für ganz besondere Kulturtage

Allen weiteren Mitwirkenden, die wir hier leider nicht in Wort und Bild begleiten konnten, sagen wir:

Herzlichen Dank!

Die Resonanz der Gäste und in den Medien beweist, dass in Freising Inklusion gelebt wird - und das mit großer Freude, Kreativität und tatsächlich: mitanand!

Hier geht es noch zur Bildergalerie vom Eröffnungstag und Bilder der Stadtverführung

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