Am Dienstag, 24. März, fand im Asamgebäude die Veranstaltung „Transformation mit Qualität: Neugestaltung der Innenstadt Freising und Generalsanierung des Asamgebäudes“ statt.
Eingeladen hatten der Europäische Metropolregion München e.V. gemeinsam mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München sowie der Stadt Freising.
Im Mittelpunkt standen zwei herausragende Projekte, die mit dem Preis für Baukultur der Metropolregion München 2025 ausgezeichnet wurden. Unter dem Motto „Transformation mit Qualität“ würdigt der Preis beispielhafte, realisierte Quartiere sowie Stadt- und Ortsteilzentren mit gemischter Nutzung, die zur Stärkung der polyzentrischen Entwicklung der Region beitragen.
Die Stadt Freising hat mit der umfassenden Neugestaltung ihrer Innenstadt eindrucksvoll gezeigt, wie mutige Transformation gelingen kann. Insgesamt wurden rund 33.500 Quadratmeter Fläche saniert und barrierefrei neugestaltet.
Ein besonderes Highlight ist die Öffnung des Stadtbachs, der „Moosach“, der nach etwa 150 Jahren wieder sichtbar und erlebbar gemacht wurde. Die nun verkehrsberuhigte Innenstadt bietet mit Cafés, Restaurants und Geschäften eine hohe Aufenthaltsqualität und lädt zum Flanieren ein.
Ein zentrales Element dieser Entwicklung bildet die Generalsanierung des historischen Asamgebäudes – eines barocken, ehemaligen fürstbischöflichen Ausbildungszentrums aus dem 16. Jahrhundert. Heute vereint das Gebäude die Touristinformation, die ASAM Kulturstätte, das Stadtmuseum sowie gastronomische Angebote und fungiert als lebendiges kulturelles Herz der Stadt.
Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, die ausgezeichneten Projekte vor Ort kennenzulernen und sich mit Akteurinnen und Akteuren der Baukultur auszutauschen.
Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher betonte in seinem Grußwort:
„Die Neugestaltung unserer Innenstadt und die Sanierung des Asamgebäudes sind für uns weit mehr als klassische Bauprojekte – sie sind ein echtes Herzensprojekt. Wir haben hier bewusst in die Zukunft unserer Stadt investiert und einen Ort geschaffen, der Identität stiftet, Begegnung ermöglicht und Lebensqualität für alle Generationen bietet.“
Stadtbaumeisterin Barbara Schelle ergänzte:
„Diese Projekte sind das Ergebnis einer intensiven und über viele Jahre hinweg konsequent verfolgten Planungs- und Umsetzungsphase. Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten sowie der Anspruch, Qualität in Gestaltung, Funktion und Nutzung zu vereinen, waren entscheidend für den Erfolg dieser Transformation.“