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Treffpunkt aktuell

Whats to do? Engagement für Kurzentschlossene

Logo von Whats to do? 3 bunte Sprechblasen

Ihre gemeinnützige Organisation / Ihr Verein hat manchmal Arbeitsspitzen, die schwer zu bewältigen sind? Es handelt sich dabei um Aufgaben, die keine lange Einarbeitung erfordern? Dann werden Sie Kooperationspartner für „Whats to do?“! Die Erfahrung des Treffpunktes Ehrenamt hat gezeigt, dass viele Menschen in die Beratung kommen, die Vollzeit arbeiten oder aus anderen Gründen keine konstante ehrenamtliche Aufgabe übernehmen können – sie möchten in ihrer Freizeit aber trotzdem etwas Sinnvolles leisten. In München hat die Freiwilligen-Agentur Tatendrang für eben diesen Anspruch ein Konzept entwickelt (und dafür einen Innovationspreis gewonnen): Der Treffpunkt Ehrenamt kann ab sofort dieses Konzept übernehmen.
 „Whats to do?“ nutzt eine Broadcastliste in WhatsApp. Keiner der Anwender kann die Kontakte der anderen Teilnehmer sehen. Die Angebote sollten idealerweise zwei Wochen vor dem jeweiligen Termin, manchmal auch kurzfristiger, an den Treffpunkt Ehrenamt geschickt und von uns eingestellt werden.
Die Interessenten bekommen dann per WhatsApp eine Beschreibung der Tätigkeit, den Ort und auch eine*n Ansprechpartner*in der Organisation genannt. Die Freiwilligen nehmen dann selbst Kontakt per Telefon oder Mail auf. Organisationen, die sich beteiligen wollen, brauchen kein WhatsApp!
Für Freiwillige bietet diese Form des Engagements die Möglichkeit, verschiedene Tätigkeitsbereiche und Organisationen niederschwellig kennenzulernen. Daraus kann sich durchaus auch langfristiges Engagement ergeben – muss es aber nicht.
Gut geeignet sind gemeinschaftliche Aktionen wie beispielsweise der Aufbau vor Veranstaltungen, Biotoppflege-Maßnahmen, Renovierungsaktionen und ähnliches.
Ausgeschlossen werden Tätigkeiten, für die ein erweitertes Führungszeugnis vorgeschrieben ist, oder Hilfsleistungen im 4-Augen-Kontakt direkt von Mensch zu Mensch (entsprechend einer Nachbarschaftshilfe).
Mit interessierten Vereinen und Organisationen schließt der Treffpunkt Ehrenamt vorab eine Kooperationsvereinbarung (ab sofort möglich!) und klärt gerne noch Fragen zu dieser Form des Werbens um Ehrenamtliche. Rufen Sie uns an unter 08161 / 54-45252 oder schreiben Sie uns eine Mail.



Abschiedsfest für den zweiten Jahrgang "Balu und Du" in Freising

Gruppenfoto der Balus und Moglis des Jahres 2018/19
Freuten sich über ein gelungenes „Balu und Du“-Jahr: Johanna Sticksel (vorne, r.), Leiterin des Treffpunktes Ehrenamt, und die „Balus“, also die Mentoren (hinten, v.l.), Konstanze Binder, Lara Öpp und Dajana Kojic sowie (Mitte, v.l.) Aleksandar Janjic und Carolin Darscheid mit den Kindern, die sie zwölf spannende Monate lang begleitet hatten. Foto: Stadt Freising
Balus und Moglis bekommen ihre Urkunden von Marita Hanold, der Betreuerin des Projekts
Balus und Moglis bekommen ihre Urkunden von Marita Hanold, der Betreuerin des Projekts. Foto: Stadt Freising

Abschied mit einer Rathaus-Besichtigung und einem fröhlichen Abschlussfest: Die zweite Runde des Mentoren-Programms "Balu und Du" ist in diesen Tagen zu Ende gegangen. Zwölf Monate lang hatten sich die "Balus" – junge Erwachsene zwischen 17 und 30 Jahren – einmal pro Woche Zeit genommen für ein Grundschulkind, ihr "Mogli". Gemeinsam durchstreiften sie Freising und Umgebung, waren in den Isarauen, haben Museen besucht, das neue Schwimmbad getestet oder in der Stadtbibliothek gestöbert. Alle haben viele neue Erfahrungen gesammelt – und es sind Freundschaften über das Projekt hinaus entstanden.
Beim Abschiedsfest in der Stadtbibliothek ließ man gemeinsam das Jahr noch einmal Revue passieren, bevor die "Balus" aus den Händen von Projektbetreuerin Marita Hanold ihre Zertifikate sowie eine Urkunde der Stadt Freising entgegennehmen durften. Für die "Moglis" waren die Urkunden weniger wichtig, sie fieberten mehr auf die Medaillen, die ihre "Balus" ihnen verliehen.
Zuvor hatte Bürgermeisterin Eva Bönig die muntere Schar durch das Rathaus geführt. Einmal durch die menschenleeren Räume streifen, im Großen Sitzungssaal mit seinen lederbezogenen Stühlen stehen, die gewaltige, mit Vorhängen verhüllte ehemalige Empore bewundern und sogar einen Blick ins Büro von Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher werfen: Die großen und vor allem die kleinen Gäste waren beeindruckt von der Überraschung, die sich das Team des Treffpunkts Ehrenamt zum Abschied ausgedacht hatte.
Die Erfolgsgeschichte geht aber weiter, der dritte Jahrgang mit neuen "Balus" und neuen "Moglis" ist bereits gestartet – ein Einstieg ist jederzeit möglich. Nähere Infos hier. Fragen beantworten wir gern telefonisch unter 08161/5443131 oder per E-Mail unter treffpunkt-ehrenamt©freising,de.


Mit VEREINten Kräften: Datenschutzgrundverordnung für Vereine - noch Fragen?

Ein Auge aus 0 und 1

Es gab Fragen, jede Menge sogar. Der Raum der Begegnung im Haus der Vereine war gut gefüllt, als der Referent des Abends, der Jurist Andreas Pflieger, sich noch einmal des schwierigen Themas annahm.
Das wichtigste Anliegen des Experten, der seit 2014 selbst Datenschutzbeauftragter ist: den Vereinsverantwortlichen die Angst vor Strafen zu nehmen, aber dennoch das Bewusstsein für die Problematik zu schärfen. Schon im Vorfeld konnten die Gäste ihre Fragen einreichen – und Andreas Pflieger erklärte fachkundig und umfassend. Ein Beispiel: Nicht nur den Neumitgliedern muss die Datenschutzerklärung zur Unterschrift vorgelegt werden, auch für die Altmitglieder ist das nötig, eine bloße Information auf der Homepage reiche nicht aus, so Pflieger. Wenn alle Unterschriften vorlägen, sei es auch kein Problem, Protokolle von Mitgliederversammlungen oder Berichte und Fotos von Vereinsveranstaltungen auf die Homepage zu stellen.
Zwei Stunden lang informierte der Fachmann über Risiken und Chancen des Datenschutzes, gab Tipps zu IT-Sicherheitsregeln oder zum richtigen Umgang mit Passwörtern - und zum Nachlesen gab es für die Gäste am Ende ausführliches Info-Material.


Mit VEREINten Kräften: So erreichen Texte für das Internet ihr Publikum

Journalist und Blogger Mathias J. Lange beim Vortrag vor Vereinsvertretern.
Journalist und Blogger Mathias J. Lange vermittelte den Freisinger Vereinsverantwortlichen Tipps und Tricks für gute Texte im Internet. Foto: Stadt Freising

Man hat es geahnt, vielleicht auch gewusst: Texte für die Vereins-Homepage, für Facebook, Twitter und Co. können nicht genauso geschrieben werden, wie man das in Vor-Internet-Zeiten mal gelernt hat. Aber wie geht es richtig? Wie schafft man es, dass die Informationen auf der Homepage gelesen werden, dass die Klicks und Likes zunehmen, dass die eigenen Seiten in den Suchmaschinen gefunden werden? Über zwanzig Vereinsverantwortliche erwarteten sich Anfang Februar beim Info-Abend "Texte für das Internet", der jüngsten Veranstaltung der Reihe "Mit VEREINten Kräften" des Treffpunktes Ehrenamt, konkrete Tipps und Tricks - und sie wurden nicht enttäuscht: Johanna Sticksel, Leiterin des Treffpunktes Ehrenamt, hatte mit Journalist, Blogger und Social-Media-Experte Matthias J. Lange einen kompetenten Fachmann gewonnen, der mit jeder Menge wissenswerter Informationen im Freisinger Raum der Begegnung (Haus der Vereine) aufwartete. Seine wichtigste Regel: Eine Website muss so gestaltet werden, dass sie sowohl von Interessenten als auch von Suchmaschinen gefunden wird; der Zauberbegriff dabei: "Keywords", also Schlüsselwörter. Das sind die Schlagworte, unter denen die Zielgruppe suchen könnte - und sie müssen regelmäßig wiederholt werden auf der Seite. Zu spezielle Fachausdrücke werden nicht gesucht und natürlich auch nicht gefunden. Ein Beispiel: Wer sich freiwillig engagieren möchte, wird meist unter dem Stichwort "Ehrenamt" suchen, nicht nach dem Fachausdruck "Bürgerschaftliches Engagement". Regel Nummer 2: Die Website sollte sich an die verschiedenen Endgeräte anpassen, so dass die Seiten sowohl auf Tablet, PC und Smartphone optimal gelesen werden können; sie bräuchten also ein sogenanntes "Responsive Webdesign". Wichtig, so Lange, sei es auch, auf die Schnelligkeit der Seite zu achten, weil diese von den Suchmaschinen bevorzugt würden. Zudem stellte Lange die gängigsten Social-Media-Kanäle vor, also Facebook, Twitter, Instagram, und erklärte, welche Charakteristika sie jeweils aufweisen. Das Fazit der Teilnehmer/-innen: Ein höchst informativer Abend mit vielen handfesten, praktischen Tipps und Anregungen, der den Vereinsverant-wortlichen zwar eine Menge "Hausaufgaben" mitgab, aber auch die Erkenntnis, dass es sich lohnt, Zeit und Energie in die Gestaltung des Netz-Auftritts zu stecken. Denn nur wer die Kanäle der jungen Generation zu nutzen weiß und sich auf die veränderten Verhaltensweisen einstellt, wird es schaffen, diese Zielgruppe zu erreichen.

Diese Veranstaltung wurde gefördert vom


Workshop macht Mut: Zivilcourage kann man lernen

Tipps bekommen und gleich zur Übung umsetzen.
Das Zivilcourage-Training, das der Treffpunkt Ehrenamt und der Förderverein Freisinger Raum der Begegnung angeboten hatten, war restlos ausgebucht. Foto: Bomme
Jakob Deischl und Walter Schollerer zeigten den Teilnehmern anschaulich Möglichkeiten, in schwierigen Situationen zu reagieren.
Stopp! Walter Schollerer (r.) und Jakob Deischl (l.) von der Kriminalpolizeiinspektion Erding überzeugten auch mit praktischen Demonstrationen. Foto: Bomme

Fast jeder kennt diese Momente: Spät abends auf dem Nachhauseweg, in der S-Bahn, vor der Kneipe - urplötzlich entsteht eine unangenehme, wenn nicht gar brenzlige Situation. Jetzt ist Zivilcourage gefragt. Doch wie verhält man sich richtig, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Mit diesem Thema beschäftigte sich ein Workshop, zu dem der Treffpunkt Ehrenamt und der Förderverein Freisinger Raum der Begegnung ins Haus der Vereine eingeladen hatten. Vier Stunden lang zeigten Walter Schollerer und Jakob Deischl, beide Hauptkommissare der Kriminalpolizeiinspektion Erding und seit Jahren in der Gewaltprävention aktiv, in einem "Mitmachkurs" das richtige Verhalten in kritischen Momenten - und machten Mut zum Eingreifen. Der Rat der beiden Profis: Selbstbewusst und laut auftreten, Aufmerksamkeit erringen, aber ohne "den Helden" herauszukehren. Auf unterhaltsame Art und Weise spielten Schollerer und Deischl mit den gut zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern das altbekannte Spiel vom "guten" und "bösen" Part und ermunterten die Anwesenden, selbst zu probieren, wie beispielsweise ein ausgestreckter Arm mit offener Handfläche und ein lautes "Stopp" einen potentiellen Angreifer verunsichern kann. Patentrezepte für alle Fälle hatten auch die beiden Fachleute nicht parat, aber eine ganze Reihe von praktischen Tipps und Ratschlägen. So sei es erfolgreicher, gezielt und direkt einzelne Personen anzusprechen ("Sie mit dem roten Pullover, könnten Sie bitte helfen?") - und manchmal könne auch der wortlose Rückzug und anschließend ein Anruf bei der Polizei die bessere Entscheidung sein. Auch für das eigene Sicherheitsgefühl gab es wertvolle Hinweise aus dem großen Erfahrungsschatz der beiden Referenten, und das nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch: Schollerer und Deischl zeigten beispielsweise Griffe, um sich aus einer Umklammerung zu befreien. Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmer/-innen einig in ihrer Begeisterung über einen aktiven und lehrreichen Workshop, der tatsächlich Mut zum Eingreifen gemacht habe.


Danke-Abend zum Internationalen Ehrenamtstag

Die Ehrenamtlichen auf der Orgelempore lauschen den Erklärungen von Domorganist Benedikt Celler.
Domorganist Benedikt Celler erklärt die Orgel. Foto: Stadt Freising

Sämtliche Register gezogen hat der Treffpunkt Ehrenamt in diesem Jahr beim nun schon traditionellen Danke-Abend für Freisings ehrenamtlich Aktive - oder genauer gesagt: ziehen lassen, von Dom-Organist Benedikt Celler. Treffpunkt-Leiterin Johanna Sticksel hatte heuer ein ganz besonderes Ereignis organisiert und zu einer Orgelführung im Freisinger Dom eingeladen. Allein schon der Weg zur Orgel-Empore war für die Ehrenamtlichen das erste Highlight, ging er doch durch den beeindruckenden Fürstengang hinein in den dunklen Dom. Benedikt Celler erklärte den Gästen die Funktionsweise der Dom-Orgel, zeigte die vielen Klangfarben und den imposanten Tonumfang und beantwortete geduldig die zahlreichen Fragen – bevor er schließlich tatsächlich alle Register zog und bei einem kleinen Privat-Konzert die Zuhörer vollends begeisterte von der „Königin der Instrumente“, wie Mozart die Orgel einst genannt hatte. Die Teilnehmer/innen - unter anderem aus den Agenda21-Gruppen, der Wasserwacht, der Hospizgruppe, dem Landesbund für Vogelschutz, dem Weltladen, der Flüchtlingshilfe, den Balus und den MiBiKids - zogen anschließend beseelt durch den kalten Regen ins „Furtner“, um den Abend im warmen Stüberl ausklingen zu lassen. Ein herzliches Dankeschön an Benedikt Celler und die Freisinger Dom-Musik – die diese Führung auch noch ehrenamtlich gestaltet hatten…

Übrigens: der 5. Dezember ist der Internationale Ehrenamtstag, an dem besonders an die Leistungen der vielen Ehreamtlichen erinnert wird - deshalb vergibt der Bundespräsident an diesem Tag auch Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an besonders engagierte Personen.


Rückblick auf die Aktionswoche Ehrenamt 2018

„Engagement macht stark – mach mit!“ Unter diesem Motto stand die diesjährige Aktionswoche Ehrenamt  – und die Freisinger machten mit wie noch nie. Vom 15. bis 23. September 2018 war in der Domstadt so viel los, dass die Interessent*innen die sprichwörtliche Qual der Wahl hatten. Schon in der Woche davor ging es los: Organisationen und Vereine ließen ihrer Fantasie freien Lauf und präsentierten sich und ihre Ideen in zahlreichen Freisinger Schaufenstern. „Augen auf“ lautete die Devise, schließlich gab es beim zugehörigen Ehrenamtsquiz tolle Preise zu gewinnen.

Das Programm der eigentlichen Aktionswoche hatte es in sich: Ob „Zsammratschn“ mit ehemaligen und künftigen Volunteers, einem Smartphone-Training von Jugendlichen für Senioren, bei dem die Finger nur so glühten, einem Probe-Engagement in der Kleiderkammer oder bei der Biotop-Pflege, den werktäglichen Angeboten am Infostand, mehreren Radltouren mit dem ADFC, einem Argumentationstraining gegen Stammtischparolen oder bei einer der vielen interessanten Info-Veranstaltungen: Die Organisator*innen hatten es absolut geschafft, anschaulich und sehr unterhaltsam zu zeigen, wie vielfältig die Palette der freiwilligen Aktivitäten in Freising ist.

Zu Ende ging die Aktionswoche mit einem fröhlichen Tanz-Event im Raum der Begegnung. Laut, bunt, lustig, interkulturell und inklusiv ging es dabei zu – und sowohl die Teilnehmer*innen als auch die Zuschauer*innen waren sich am Ende einig: Engagement macht nicht nur stark, es macht vor allem auch Freude.

Fotoschau der Ehrenamtswoche

Einen Rückblick mit vielen Fotos präsentieren wir in einer eigenen Bildergalerie - viel Spaß!

Die Aktionswoche Ehrenamt wurde gefördert vom

 

 

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