Biostadt Freising

Am 17. April wurde in der Agenda- und Sozialbeiratssitzung der Stadt Freising die neue lokale Agenda-21-Gruppe "Biostadt Freising" aufgenommen.

Über uns

Foto der drei Sprecher*innen
Die Sprecher*innen der Projektgruppe sind: Dr. Manuela Gaßner, Dr. Klaus Wiesinger und Karin Romeder. (v.l.n.r.) Foto: Thomas Sadler

Hier finden Sie eine Präsentation, die wir über unsere Arbeit erstellt haben.

Unsere Ziele

ein Mann hält keimendes Getreide in der Hand
keimendes Getreide Foto: Thomas Sadler
Eine Hühnerschaar sucht den Schatten
glückliche Hühner Foto: Thomas Sadler

Die Gruppe setzt sich für

  • die Förderung des ökologischen Land- und Gartenbaus,
  • den Erhalt von Flächen für die Nahrungsmittelproduktion,
  • eine größere Verbreitung von - bevorzugt lokalen und regionalen - Lebensmitteln in Bio-Qualität in und um Freising ein.

Sie will deshalb:

  • Die Gemeinschaft stärken und die Identifikation mit regionalen und saisonalen Produkten fördern.
  • Unter dem Motto "Umweltschutz vor der Tür" positive Auswirkungen auf Landwirtschaft, Biodiversität, Boden, Wasser und Klima darstellen.
  • Freisingerinnen und Freisinger über Herkunft und Verarbeitung der Lebensmittel informieren und zum Nachdenken über nachhaltige Ernährung anregen: "Woher kommt mein Essen?"
  • Freisinger Klimaziele unterstützen und einen Beitrag zur Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene leisten.

Unser Antrieb

Schwalben im Nest
Lebensraum für Schwalben. Foto: Thomas Sadler
Getreideähre
Wo kommt unser Essen her? Foto: Thomas Sadler

Nach Überzeugung der Agenda-Aktiven bietet eine Entwicklung zu mehr bioregional gute Chancen für Freising, insbesondere für Städtetourismus, Lebensmittelhandwerk, Gastronomie und Erzeugung. Durch die Ausweitung des ökologischen Garten- und Landbaus werden die lokalen Freisinger Klimaziele unterstützt und ein Beitrag zum globalen Klimaschutz geleistet. Zudem fördert der ökologische Land- und Gartenbau nützliche Insekten, die Vielfalt der Arten und Lebensräume, den Schutz der Böden und die Sicherung der Trinkwasserqualität.

Aktivitäten

Erste konkrete Schritte sind geplant oder bereits umgesetzt: Exkursionen zu Erzeuger- und Verarbeitungsbetrieben, die Förderung von Biolebensmitteln in Kindergärten und Schulen sowie der sonstigen Außer-Haus-Verpflegung. Auf Anregung der Gruppe war auf dem Uferlos-Festival 2018 erstmals ein Stand mit 100% Bioangebot vertreten.

Vorschau

1. Exkursionen - zu Besuch bei ökologischen Erzeuger- und Verarbeiterbetrieben (öffentlich):

Einladungen und weitere Infos zu den Exkursionen erhalten Sie auf der privaten Facebook-Seite: www.facebook.com/InitiativeBiostadtFreising

Eine Anmeldung zu den Exkursionen ist per Mail erforderlich.

2. Bio in KiTas und Schulen - für mehr Bio-Verpflegung der Jüngsten:

Vorträge und Veranstaltungen

3. Erfassung Bio in und um Freising:

Zahlen und Fakten

InitiativeBiostadtFreising©posteo,de

Rückschau

Ein Mann und ein Rind
Mensch und Tier. Foto: Thomas Sadler
Exkursion zum Biobauernhof Braun
Biobauer Braun führte die Teilnehmer der Exkursion über seinen Hof... Foto: Thomas Sadler
Exkursionsteilnehmer am Feldrand
...und durch die Felder. Foto: Thomas Sadler

Uferlos-Festival 2018, Freising

Exkursion Biolandhof Braun, Freising/Dürneck am 22.06.2018

Teilnehmer der Führung in der Tagwerkmetzgerei.
Führung durch die Tagwerkmetzgerei Foto: Karin Romeder
Die Auslage der Tagwerkmetzgerei mit Fleisch- und Wurstwaren.
Bio, regional und nach tierschutzgesichtspunkten optimal erzeugt. Foto: Karin Romeder

Die Biostadt hat zusammen mit dem Fairen Forum den Film "Die Grüne Lüge" gezeigt. Einen Bericht finden Sie hier.

Die zweite öffentliche Exkursion der Agendagruppe Biostadt Freising führte zur Tagwerk Biometzgerei nach Niederhummel. 25 Freisinger Bürgerinnen und Bürger nahmen am 23. November die Gelegenheit wahr, sich über die Geschichte und Arbeitsweise des genossenschaftlich getragenen Schlachthauses mit Metzgerei zu informieren. Die Initiative zur Gründung der Biometzgerei geht auf Verbraucher*innen und Bio-Bäuerinnen und -Bauern aus dem Landkreis Freising und den Nachbarlandkreisen zurück. Die tiergerecht auf Biohöfen in der Landschaft zwischen Isar, Isen und Inn aufgewachsenen Schweine, Rinder und Schafe werden mit kurzen Transportwegen zum Schlachthof gebracht und möglichst schonend und weitgehend stressfrei geschlachtet. Die traditionelle handwerkliche Wurst- und Warmfleischverarbeitung ist Teil des ganzheitlichen Konzepts der Biometzgerei. Betriebsleiterin Barbara Kolonko erläuterte den Exkursionsteilnehmern alle Schritte des Betriebs - vom Wartebereich, wo die Tiere nach dem Transport von ihren heimatlichen Höfen zur Ruhe kommen, bis zur fertigen Wurst. Rund 22 Mitarbeiter finden hier heute Arbeit, darunter eine Metzger-Meisterin und drei -Meister. Bei der anschließenden Brotzeit konnten sich die Teilnehmer von der Qualität der Wurstwaren selbst überzeugen. Ziel der Exkursionen der Agendagruppe Biostadt Freising ist es Einblicke in die ökologische und handwerkliche Erzeugung von Lebensmitteln in Stadt und Landkreis Freising zu ermöglichen. Dadurch soll das Bewusstsein in der Bürgerschaft für den Wert von Lebensmitteln, über ihre Erzeugungsbedingungen, die Wirkungen auf Umwelt, Landschaft und Gesundheit vermittelt werden. Ernährungssouveränität und der Ausbau der ökologischen Landwirtschaft sind weitere Ziele der Agenda-Arbeit.

Ihr wollt Euch engagieren?

Wir sind eine offene Gruppe, die sich stets über frischen Input innovativer, kreativer und tatkräftiger Mitstreiter*innen freut. Weitere Aktive sind willkommen.
Die Termine unserer Treffen finden Sie in der Tagespresse oder auf der Webseite der Stadt Freising.
Kontakt unter: InitiativeBiostadtFreising©posteo,de
Weitere Infos, Einladungen, Termine auf der privaten Facebook-Seite: www.facebook.com/InitiativeBiostadtFreising

http://www.facebook.com/InitiativeBiostadtFreising

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