Energie & Klimaschutz

Hier finden Sie Informationen zu Aktionen, Zielen und den Sprecher*innen der Agenda21-Projektgruppe Energie und Klimaschutz.

Ziele und Ideen

Wir setzen uns für den Klimaschutz und damit für effizienten Energieeinsatz in und um Freising ein:      

  • energie- und klimarelevante Planungen der Stadt für mehr Klimaschutz anregen
  • praktische Tipps zur effizienten Energienutzung und zur alternativen Energieerzeugung erarbeiten und weitergeben
  • Alternativen zum Gebrauch von Plastik aufzeigen
  • vernünftige Alternativen zum Autofahren entwickeln und andere davon zu begeistern suchen
  • Öffentlichkeitsarbeit intensivieren
  • durch Führungen, Vorträge und Projekte vor Ort lernen
  • Mitwirkung bei der Solarregion Freisinger Land und dem Energielokal

Über uns

  • Wir sind eine überparteiliche Gruppe engagierter Bürger*innen, der die Lebensqualität in Freising am Herzen liegt.
  • Wir setzen uns für Klimaschutz und für effizienten Energieeinsatz in und um Freising ein.
  • Wir haben offene Treffen alle sechs Wochen.
  • Wir sammeln Ideen und suchen nach pragmatischen Lösungen.
  • Wir können konkrete Anträge an den Stadtrat stellen, die behandelt werden müssen.
  • Wir freuen uns auf neue Impulse durch SIE.

Am 14. Januar 2020 fanden Sprecherwahlen statt. Die Gruppe dankte der bisherigen Sprecherin Angela Kern für ihre Arbeit. Sie stand nicht mehr zur Verfügung. Wieder gewählt als Sprecher der Projektgruppe wurde Sepp Beck. Ihm steht künftig ein Team bestehend aus Ulrich Bomme, Marita Hanold und Christel Orthen-Schmuker zur Seite.

Weiterführende Infos zur Projektgruppe


Aktuelles & Termine

Walk & Talk: Der Weg des Wassers… vom Regen zum Trinkwasser

 Am Sonntag den 27. September 2020 heißt es wieder „Walk & Talk“! Die Agenda21-Projektgruppe Energie und Klimaschutz, die Domberg-Akademie, ecozept für Nachhaltigkeit in Lebensmittelversorgung und Landnutzung sowie die Freisinger Stadtwerke führen diesmal zum Thema „Wasser ist Leben“ durch Freising und Umgebung.
Unser gemeinsamer Spaziergang beginnt um 15 Uhr auf dem Parkplatz der SV Gaststätte in Vötting,  Bachstraße 17. Von dort geht es zu Fuß zum Trinkwassereinzugsgebiet im Freisinger Moos, wo Christiane Schmidt vom Wasserschutzberatungsbüro ecozept die Teilnehmenden zu den Blühflächen führen wird, die dieses Jahr im Rahmen der landwirtschaftlichen Kooperation der Freisinger Stadtwerke im Trinkwasserschutzgebiet angelegt wurden. Dabei erläutert sie Sinn und Zweck der Kooperation und die Auswirkungen der Maßnahmen auf die Qualität des Freisinger Trinkwassers.
Im Anschluss wird Wassermeister Florian Neumeier von den Freisinger Stadtwerken den Teilnehmenden die verschiedenen Brunnen zeigen und das Zusammenspiel von Tiefbrunnen und Flachbrunnen bei der Trinkwassergewinnung und -aufbereitung erläutern. Den gemütlichen Abschluss findet die Veranstaltung bei einem Glas Freisinger Trinkwasser und kleinen Snacks in der SV Gaststätte am Kiesweiher. 
Die zum Zeitpunkt geltenden Hygienebestimmungen werden eingehalten. Die Teilnahme kostenfrei.

Weitere Walks & Talks zum Thema „Wasser ist Leben“ finden 2021 statt.

Rückblick

Denkanstoß zur Müllproblematik

Manche Bürger*innen werden sich die Augen gerieben haben am frühen Morgen des 04. Oktober 2019: Der Marienplatz füllte sich immer mehr mit gelben Säcken. Die Agenda21-Projektgruppe Energie und Klimaschutz hatte die Aktion unter dem Motto "Weniger Müll - mehr Lebensqualität" organisiert.

Ab 5 Uhr morgens hatten viele fleißige Helfer*innen gelbe Säcke aus dem direkten Umfeld des Marienplatzes eingesammelt und sie anschließend dort nebeneinander ausgelegt. Der Sprecher der Agenda21-Projektgruppe „Energie und Klimaschutz“, Sepp Beck, die Klimaschutzmanagerin Marie Hüneke, die zahlreichen zusätzlichen jungen und alten Helfer*innen verschiedener Gruppen, die beiden Mitarbeiter der Firma Heinz (die im Anschluss die Säcke regulär entsorgten) und nicht zuletzt Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher zeigten sich beeindruckt von der Aktion.

Ressourcenverbrauch und Müllproduktion optisch dargestellt

So wurde auch optisch klar, wie hoch der Ressourcenverbrauch und wie umfangreich die Müllproduktion der Bevölkerung sind. 3.000 Gelbe Säcke pro Monat bedeuten ca. 30.000 Liter Erdöl, die bei der Materialproduktion verbraucht werden. Sepp Beck, Sprecher der Projektgruppe, erklärte, die Aktion solle "aufmerksam machen auf die enormen Müllmengen, die Jede*r von uns alltäglich produziert". Die Bevölkerung habe mittlerweile Bilder von Plastikmüll, der die Weltmeere verschmutze, und somit die Entsorgungsproblematik "auf dem Schirm, aber es fängt schon früher an: Die Erzeugung der Verpackungen aus Plastik verbrauchen nämlich eine Unmenge an Energie", so Beck.

Die Aktion sollte dazu anregen, sich mit dem eigenen Konsumverhalten auseinanderzusetzen und motivieren, den Müll zu reduzieren. Manuela Gaßner, die Autorin des Buches „Weniger ist mehr – Müllvermeidung in und um Freising“ hatte einige leicht umsetzbare Tipps dabei, um erste Schritte zu unternehmen zu einer Welt mit weniger Müll:

1. Obst / Gemüse lose
2. Brot im Stoffbeutel
3. Käse, Wurst im eigenen Gefäß
4. Getränke in Mehrweg-Pfandflaschen
5. Keine Minipackungen
6. Resteessen
7. Ohne Mikroplastik
8. Gebrauchtes ist auch schön
9. Mehrweg statt Einweg
10. Weniger ist mehr!

Viele Bürger*innen setzen diese Tipps immer häufiger um - vielleicht werden es nach dieser Aktion wieder ein paar mehr!

Bilder von der Müllaktion am 4. Oktober 2019

Bildergalerie von den beiden Klima-Walk and Talks 2019 mit dem Bildungszentrum

Ihr Kontakt

Mail-Kontakt zur Projektgruppe
agenda21@freising.de​​​​​​​

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