Gedicht zum Marktleben

Auf´m Markt

Auf aran Mittwoch in da Früah
leg i meine Termine nia,
do zählt für mi nur d´Radlfahrt
schnurstracks hi zum Bauernmarkt.

A jeds Standl kenn i do:
rechts ob´n steht da Kartoffe-Mo,
des scheenste Obst, des i je gfundn
gibts zwoa Standl weita untn.

Beim Gmüas san kunstvoll aufgebaut
Gelberuam, Radi und a Kraut;
Tomatn, Gurkn, do wo gwiß
- glaub i - koa Gift ned higspritzt is.
Do nimm i jetzt an Würsching mit,
weils den dann morgn Middog gibt.

Am Markt triffst vui bekannte Leit,
für an kloan Ratsch is oiwei Zeit,
und so erfahrst ganz nebenbei
aa a boor Neuigkeitn glei.

Wos fehtl mir jetz no? Bohnen und
a Suppngrün, so zwoa, drei Bund.
Dann a boor frische Oar von Henna,
de wo na a Wiesn kenna.

Jetzt geh i no zum Bleamestand,
für´n Friedhof brauch i allerhand,
und so a kloana bunter Strauß
ziert a de Wohnstubn in mei´m Haus.

So, jetzt hob i oiss beinand,
schwaar is des Körberl in da Hand.
Do vorn hob i mei Radl parkt,
- schee wars wieda auf´m Markt.

- Herausgeber: Gerda Krupp, Marzling -

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