Das Wappen von Skofja Loka

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SKOFJA LOKA

 

Abkömmling der ältesten Weinrebe der Welt in Freising gepflanzt

Freuen sich, dass der Weinstock aus Slowenien in Freising Wurzeln schlägt (v.l.): OB Tobias Eschenbacher, Waltraud Böhme vom Rotary-Club München Flughafen und Stanislav Kocutar. (Foto: Stadt Freising)
Freuen sich, dass der Weinstock aus Slowenien in Freising Wurzeln schlägt (v.l.): OB Tobias Eschenbacher, Waltraud Böhme vom Rotary-Club München Flughafen und Stanislav Kocutar. (Foto: Stadt Freising)

Der enge Kontakt zwischen dem Rotary-Club Škofja Loka und dem Rotary-Club München-Flughafen hat es ermöglicht, dass die Stadt Freising einen Ableger der ältesten Weinrebe der Welt aus Maribor/Slowenien erhalten hat.

Bereits Anfang März 2017 fand in Maribor die Übergabe-Zeremonie an Bürgermeisterin Eva Bönig statt. Rund einen Monat später wurde der mehr als 450 Jahre alte Rebstock von Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher im Beisein von Waltraud Böhme (Präsidentin Rotary-Club München Flughafen) und Stanislav Kocutar (Wächter der Weinrebe Maribor) eingepflanzt . Die Rebe wächst nun am Domberg-Südhang. Die Pflege der Weinrebe aus der Gattung „Blauen Köllner“ (auch Schwarzsamtene genannt),  übernimmt der Verein Stadtheimatpflege Freising.

Hier geht es zu einem ausführlichen Bericht mit weiteren Bilder über die Pflanzung.

 

Bischoflack ~ Škofja Loka

Eine alte Freisinger Bischofsstadt in Slowenien 

Der Freisinger Mohr findet sich überall dort wieder, wo der Freisinger Bischof seine Herrschaften innehatte.

Im Gewölbe der Stadtpfarrkirche St. Jakob der alten slowenischen Stadt Škofja Loka (ehemalig „Bischoflack“), idyllisch gelegen zwischen Ljubljana und Kranj am Zusammenfluss von Selzach und Poljane, ist noch das Stadtwappen zu sehen: ein gekröntes Mohrenhaupt und die Burg. Es belegt die Jahrhundert alte Verbindung von Škofja Loka mit Freising.

Die gute Beziehung des Freisinger Bischofs Abraham zum kaiserlichen Hof Heinrichs II. war ausschlaggebend für die Schenkung der Mark Krain an das Bistum Freising. Kaiser Otto II. übergab dem Freisinger Bischof im Jahre 973 ein beträchtliches Gebiet in der Oberkrain mit dem späteren Zentral-Ort „Lack“. Die Schenkung war mit Missionsarbeit und Kolonisationsaufgaben verbunden. Die sogenannten „Freisinger Denkmäler“, vor etwa 1000 Jahre entstanden, sind das kostbarste Zeugnis Freisinger Seelsorgearbeit in Slowenien. Es sind Buß- bzw. Liturgietexte, aber auch kunstvoll ausgearbeitete Predigten. Für die Wissenschaft sind die „Freisinger Denkmäler“ von außerordentlicher Bedeutung, da sie als die ersten Belege für die slowenische Sprache gelten.

Neben dem alten Loka erbauten die Freisinger Bischöfe ein turmartiges Schloss und später eine Festung, unter deren Schutz sich bald eine Siedlung von Handwerkern und Kaufleuten entwickelte. 1248 wird diese Siedlung bereits als Markt erwähnt und wenige Jahre später als Stadt genannt. Der souveränen Wirtschaftsführung der Freisinger Bischöfe, die mehr als 800 Jahre, bis zur Säkularisation, in diesem Gebiet regierten, ist es zu verdanken, dass „Bischoflack“, trotz vieler Naturkatastrophen, Überfälle und Glaubenskriege sein ursprüngliches Aussehen erhalten konnte. So hat z.B. Bischof Philip nach dem großen Erdbeben im Jahre 1511 den zerstörten Stadtkern erneuern lassen, der sich bis heute fast in seiner Ursprünglichkeit erhalten hat und als einer der besterhaltensten Sloweniens gilt.

Škofja Loka mit seinen malerischen Häusern, Winkeln und Gassen wurde von der Unesco in die Reihe der denkmalgeschützten Städte aufgenommen. Im dortigen Heimatmuseum, das im ehemaligen Schloss der Freisinger Bischöfe untergebracht ist, sind hervorragende Zeugnisse der Geschichte und der Volkskultur zu sehen. Von Škofja Loka gehen viele wichtige Impulse aus das ehemalige Freisinger Hochstift, dessen Spuren in vielen Teilen Europas zu finden sind, historisch neu zu beleuchten, u.a. auch mit der höchst interessanten Wanderausstellung „Der gekrönte Mohr“.

Durch den "Europatag der Musik 1994", initiiert von der städtischen Musikschule Freising, sind wieder neue Kontakte mit Škofja Loka geknüpft worden. Seitdem wird intensiver Kulturaustausch zwischen beiden Städten gepflegt: Konzerte, Ausstellungen, Funk- und Fernsehberichte. Genau nach 10 Jahren gemeinsamer Kulturpflege wurde am 3. Juli 2004 die politische Partnerschaft zwischen Freising und Škofja Loka besiegelt.

Škofja Loka Passion 2015

Genauere Informationen über die Stadt können unter folgender Adresse eingeholt werden:

Obcina Škofja Loka

Poljanska cesta 2
4220 Škofja Loka

E-Mail: obcina©skofjaloka,si 
Telefon: + 386 (04) 51 12 300
Telefax: + 386 (04) 51 12 318

Homepage http://www.skofjaloka.si/

 

 

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