Das war das phantastische ZAMMA 2015 in Freising

„Das war eine ganz phantastische Veranstaltung!“ Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher hat sich bei der Abschluss-Pressekonferenz des ZAMMA-Festivals am 11. Juli 2015 über den Veranstaltungsreigen begeistert gezeigt. Präsentiert worden sei kein Kulturfest zum „einseitigen Konsumieren“, sondern ein „richtiges Mitmachfest“. Diesen Aspekt betonte auch Bezirkstagspräsident Josef Mederer: „1500 Menschen haben sich in die Gestaltung und Umsetzung dieser Tage eingebracht“, sagte er. Und etwa 20.000 Besucherinnen und Besucher seien seit dem Auftakt am 4. Juli gezählt worden.

Josef Mederer, der an vielen Veranstaltungen persönlich teilgenommen hatte, kam bei seiner Bilanz regelrecht ins Schwärmen: „Bestens, super, toll“ sei das Festival gelaufen, versicherte er und nannte die Qualität „Höchstwert“. Die vergangenen oberbayerischen Kulturfeste seien „noch getoppt“ worden. Die gesamte Bandbreite der Kultur sei unter dem neuen Begriff „ZAMMA“ angesprochen worden und habe die Menschen zusammengeführt: „Das war und ist gelebte Inklusion.“ Freisings Oberbürgermeister ergänzte, es sei für ihn „bewegend“ gewesen, wie die Akteure zusammengeholfen hätten. Es habe sich eine richtige Stadtgemeinschaft am Marienplatz und vielen anderen Orten entwickelt, neue Kontakte seien entstanden und würden weiter gepflegt: So wolle der für das Festival gegründete inklusive Chor „Insieme“ weitermachen, das für ZAMMA geschaffene Backhaus werde weiter backen und auch andere Projekte würden sicherlich bleiben.

Die Stadt Freising will ihrerseits den Initiativen für Kultur und Inklusion auch in Zukunft eine Plattform geben, als „kleine ZAMMA-Tage“, so Tobias Eschenbacher. Ein finanzieller Anschub kommt dabei vom Bezirk Oberbayern, der für sechs Jahre eine finanzielle Förderung zugesagt hat. Mederer: „Wir wollen ja nicht nur einmal kommen und dann ist Schluss. Die Saat ist aufgegangen und zur Pflanze gewachsen, jetzt muss sie noch gegossen werden.“ Konkret heißt das: Sofern die Stadt Freising den gleichen Betrag zuschießt, steuert der Bezirk in den ersten beiden Jahren je 15 000 Euro, in den nächsten zwei Jahren je 8000 Euro und danach nochmals je 6000 Euro für Kulturprojekte bei.

Auch der Landkreis Freising profitiert von ZAMMA, wie Landrat Josef Hauner sagte: Die Wirkung des Festes werde weit über die Stadt hinausgehen. Ein Profiteur des Festivals ist auch der Schafhof, das Europäische Künstlerhaus Oberbayern. „Es ist gelungen, den Schafhof noch enger mit der Stadt zusammenzuführen“, betonte Josef Mederer, „wir wollen ein Teil der Stadtkultur sein“.

Sehr zufrieden mit dem Verlauf des Festivals sind die Jugendverbände. Andre Gersdorf (Bezirksjugendring): Besondere Anliegen seien die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit, Partizipation, Integration und Inklusion gewesen – und diese seien „einfach gelebt“ worden. Als beeindruckend bezeichnete Claudia Nertinger (Kreisjugendring) das breite Spektrum an Jugendkultur, dem die „Bunte Bühne“ ein Forum gegeben habe.

Bleiben wird nach ZAMMA in jedem Fall das gute Gefühl, wie bunt gemischt die Freisinger Gesellschaft ist. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher persönlich hat das Fastenbrechen am Freitagabend am meisten beeindruckt: „Ein Höhepunkt. Das war echt stark.“

Impressionen des oberbayerischen Kulturfestivals:

- ZAMMA 04. Juli 2015
- ZAMMA 05. Juli 2015
- ZAMMA 06. Juli 2015
- ZAMMA 08. Juli 2015
- ZAMMA 09. Juli 2015
- ZAMMA 10. Juli 2015
- ZAMMA 11. Juli 2015

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