Beschwingte Musik, herzliche Dankesreden und eine Skateboard-Performance

Herrliches Sommerwetter beim Kulturempfang der Stadt Freising am 03. Juli 2015: Auf dem Platz vor der neuen Aula des Camerloher-Gymnasiums genossen die zahlreich erschienen Gäste einen Abend mit beschwingter Musik, herzlichen Dankesworten und einer Kulturrede mit Skateboard-Performance.

Mit dem alljährlich veranstalteten Empfang zollt die Stadt Freising den Kulturschaffenden ihre Anerkennung, „Sie leisten einen großen Beitrag für das Kulturleben“, bedankte sich Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher am Freitag und wies auf die Vielfalt an kulturellen Angeboten hin. Andererseits: „Zu viel Kultur kann gar nicht sein“, befand der Kulturreferent des Stadtrats, Dr. Hubert Hierl. Ihn treibt momentan die Sorge um, dass mit der Sanierung des Asamsaals durch die Stadt und den Plänen der Erzdiözese für die Neugestaltung des Dombergs zwei wichtige Kulturstätten für einige Zeit geschlossen sein werden. Zu Andeutungen der Kirche, traditionelle Ereignisse wir Jugendkorbinian in Freising auszusetzen, merkte Hierl provokant an: „Wenn Räume fehlen, sollen die Jugendliche das Rathaus besetzen.“

Raumprobleme hat das Camerloher-Gymnasium keine mehr: Der Neubau mit der Sporthalle, Mensa, Musiksälen und vor allem der großzügigen Aula, die sich hervorragend als Konzertsaal eignet, weckt vielmehr „große Begehrlichkeiten“, wie Direktorin Andrea Bliese mit Blick auf etliche Anfragen berichtete. Ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums, Alex Dworsky, war in diesem Jahr Gastredner des Kulturempfangs. Hierl skizzierte die Arbeit des Landschaftsarchitekten und bildenden Künstlers „an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst, die sich -ismen verweigert“. Dworsky hat seine ersten künstlerischen Schritte bei der „Initiative Jugendkultur“ mit Ausstellungen in der General-von-Stein-Kaserne gemacht und ebenso im Alten Gefängnis, als dieses noch eine „Bruchbude“ gewesen sei.

Die Rede des unkonventionellen Künstlers unter dem Motto „in Freising unterwegs“ hielt noch eine Überraschung bereit. „Auch wenn ich hier in der Heimat bin, bin ich trotzdem auf Reisen“, sagte er. Mithilfe von Google Street View bereise er die ganze Welt. Unerwartet holte sich Dworsky einen knallgelben Ganzkörperanzug und verwandelte sich in das bekannte gelbe Männchen. Mitgebracht hatte er für diese Tour ein ganz reales Fortbewegungsmittel: ein Skateboard, auf das er charmant den Oberbürgermeister lotste. Tobias Eschenbacher und Alex Dworsky kennen sich seit Jugendzeiten – und der Künstler hatte es richtig in Erinnerung, dass sein Jugendfreund auf dem Skatebord bestens zurechtkommt.

Nach diesem heiteren Abschluss des offiziellen Teil feierten die Gäste in die laue Sommernacht hinein, bestens musikalisch unterhalten von der kleinen Besetzung der Stadtkapelle unter Leitung von Jürgen Wüst und der Combo des Camerloher-Gymnasiums unter Leitung von Gunther Fendler.

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