Rosengarten, Spielfläche, Rückzugsgebiet - eine Insel am Fürstendamm

Von der „Roseninsel“ aus ist der Domberg zu sehen.
Die „Roseninsel“ liegt direkt auf dem Weg in die Altstadt und bietet einen schönen Blick auf den Domberg.

In der Bevölkerung heißt die gesamte Grünfläche einfach „Roseninsel“. Nur wenige Schritte vom Wörth entfernt, liegt die gepflegte Gartenanlage direkt am Fürstendamm und dem Ufer der Moosach. Rosenfreunde, Familien mit Kindern und Passanten, die im Alltag eine Rückzugsmöglichkeit und etwas Ruhe mitten in der Stadt suchen, freuen sich seit 2007 über die naturnah gestaltete Grünanlage, die 2009 in die „Architektouren“ der Bayerischen Architektenkammer aufgenommen wurde. Das 1800 m² große Areal, ehemals ein privates Grundstück in unmittelbarer Altstadtnähe, liegt an einem für das Stadtbild prägenden Bachlauf der Moosach. Eine einladende Brücke (Ingenieurbüro Brandl+Eltschig, Freising) über die Moosach erschließt die Gartenanlage von der Innenstadt aus. 

Der Rosengarten

Farbenprächtige Rosen stehen auch direkt an den Ruhebänken.
Sitzbänke laden ein zum Verweilen.

Im westlichen Teil des Grundstücks ist ein Rosenschaugarten mit circa 550 m² Größe angelegt. Die Wegeführung ist so gestaltet, dass kein „Durchgangsverkehr“ gegeben ist, sondern eine bewusste Betrachtung und Wahrnehmung der verschiedenen Rosensorten ermöglicht wird. Ruhezonen mit Sitzgelegenheiten wurden geschaffen, darüber hinaus sind Blickbeziehungen zum Domberg gegeben. Die Breite der Wege ist rollstuhlgerecht ausgelegt.

Die Bepflanzung der einzelnen Beete erfolgte mit circa 80 verschiedenen Rosensorten, die sich u.a. insbesondere im öffentlichen Grün bewährt haben, aber auch mit einigen Neuzüchtungen, die im Zusammenhang mit der Stadt Freising stehen. Gemäß ihrer überaus vielfältigen Farbenpracht und ihren Wuchsformen – ob als Hecke, Blütenteppich, zur Mauerbegrünung oder als Kletterrose – finden die einzelnen Rosensorten ihre harmonische Verwendung.

Naturnahe Gestaltung der Uferbereiche

Eine Libelle auf einer Rosenblüte
Naturbeobachtung: Libellen auf der Moosach-Insel.

Ziel der zentrumsnahen Grünfläche sollte es sein, allen Altersgruppen Aufenthaltsqualität zu bieten unter dem Hauptaspekt einer möglichst „naturnahen“ Gestaltung: So umreißt Landschaftsarchitektin Nanni Feller die Grundgedanken ihrer Planung. Neben der Pflanzung von Obstbäumen, heimischen Sträuchern und der Anlage von Wiesen, bewusst keinem „englischen Rasen“, waren dabei drei Überlegungen maßgebend:

Auf einer Länge von circa 45 Metern wurde die bestehende Betonmauer abgebrochen. Die Ufer wurden abgeflacht und neu profiliert mit Flussbausteinen, Schotterkörben und natürlichen Böschungsneigungen. Im Ostteil sind Sitzstufen angelegt, um eine direkte Zugangsmöglichkeit zur Moosach zu schaffen und somit den Bachlauf wieder „erlebbar“ zu machen. Die Sitzstufen sind aus Kalksteinblöcken.

Spielmöglichkeiten für Kinder

Die Moosach-Insel mit „Rosengarten“ – ein Rückzugsgebiet mitten in der Stadt. (Foto: Stadt Freising)
Die Moosach-Insel mit „Rosengarten“ – ein Rückzugsgebiet mitten in der Stadt. (Foto: Stadt Freising)

Ebenfalls unter dem Gesichtspunkt einer möglichst naturnahen Gestaltung wurden Spielmöglichkeiten geschaffen mit offenen, möglichst wenig festgelegte Strukturen, die Raum lassen für Kreativität und Selbstbestimmung. Dies wird erreicht durch Geländemodellierungen und Mulden, Abhänge mit und ohne Stufen, die Einbeziehung der Uferböschung des Schleiferbaches, eine abwechslungsreiche Bepflanzung mit Sträuchern und Hecken und eine zurückhaltende Ausgestaltung mit einigen wenigen Spielgeräten, mit der Anlage von Schleichpfaden und dem Angebot von Sitzblöcken aus Beton und Holz.

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