19.07.2019

1250 Jahre Innichen: Feiern mit Freunden beim historischer Festzug

Freising beteiligt sich an den Jubiläumsfeierlichkeiten der Südtiroler Partnergemeinde

er Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Freising überbracht beste musikalische Grüße (1. Bild), ein Modell des Freisinger Domes (2. Bild) mit Blumenschmuck in den Stadtfarben begeisterte auf dem Freisinger Festwagen. Die Laienbühne Freising (3. Bild)  stellte dar, wie Bischof Arbeo von Freising einst Benediktiner-Mönche  in das 769 von Herzog Tassilo III. gegründete Kloster Innichen begleitete.
Begeistert gefeiert und fotografiert: Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Freising überbracht beste musikalische Grüße.
Blumenschmuck in den Stadtfarben: Der Mariendom stand beim Festzug in Innichen im Zentrum des Freisinger Festwagens.
Reminiszenz an die gemeinsame Geschichte und die Gründung Innichens vor 1250 Jahren: Die Laienbühne Freising stellte dar, wie Bischof Arbeo von Freising Benediktiner-Mönche in das 769 von Herzog Tassilo III. gegründete Kloster Innichen begleitete. (alle Fotos: Marktgemeinde Innichen)

Unter dem Motto „1250 Jahre –  ein Fest für Innichen“ nutzt die Südtiroler Marktgemeinde Innichen das große Jubiläum zu einem Jahresprogramm mit Gelegenheiten zum Rückblick, zur Reflexion der Gegenwart, aber auch für den Gewinn neuer Perspektiven. Nach der Teilnahme an der offiziellen  „Geburtstagsfeier“ der Partnergemeinde Anfang Juni 2019 reiste eine Freisinger Delegation um OB Tobias Eschenbacher Mitte Juli erneut nach Südtirol, um auch aktiv am historischen Festzug teilzunehmen, der nach langer auf aufwändiger Vorbereitung zu einem der Höhepunkte im Jubiläumsjahr zählt: Schon im Anschluss an die Musikkapelle Innichen und den Festwagen der Marktgemeinde Innichen folgte der Freisinger Festwagen mit dem Freisinger Mariendom, festlich geschmückt von Stadtgärtner Anton Eichenlaub in den Stadtfarben. Der große Applaus galt auch der nachfolgenden Fußgruppe der Laienbühne Freising. Ihr Thema: Bischof Arbeo von Freising geleitete Benediktiner-Mönche in das von Herzog Tassilo III. gegründete Kloster Innichen! Musikalische Grüße aus Freising entsandte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Freising unter Leitung von Roland Goerge.

Historischer Hintergrund für den gewaltigen Festzug mit insgesamt 31 Festwägen, Fußgruppen und Musikkapellen: Herzog Tassilo III. hatte im Jahre 769, also vor 1250 Jahren, das Kloster Innichen gegründet und damit eine religiöse und kulturelle Landmarke von hohem Rang in einen alpinen Kernraum gesetzt. Damit entstand im dünn besiedelten Hochpustertal, an strategischer Stelle, ein Kultort von großer Ausstrahlung. Bayernherzog Tassilo schenkte diese ehrwürdige Besitzung 769 dem Abt Atto des Klosters Scharnitz, das ein sogenanntes Eigen- oder Hauskloster von Freising war. Innichen gelangte somit automatisch in den Besitz des Bistums Freising und blieb es bis zum Jahr 1803 und der Säkularisation.

Freisinger Spezialitäten beim „Marktlfest“

Nach dem historischen Festzug konnten sich die Teilnehmer/-innen sowie Delegation um Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher und die mitgereisten Mitglieder des Stadtrats im „Marktlfest“  bei Speis und Trank stärken. Beliebter Treffpunkt auch für die Freisinger/-innen waren erneut die Stände der KAB Freising-St. Lantpert, die schon traditionell Freisinger Spezialitäten und Biere mit Unterstützung der Staatsbrauerei Weihenstephan anbietet.

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