17.05.2019

„Plastic Planet“: Es gibt noch Restkarten

22. Mai im St. Georgs-Haus: Dokumentarfilm-Abend samt Filmgespräch mit Regisseur Werner Boote

Stellten für 22. Mai einen spannenden Dokumentarfilm-Abend vor: Heide Hoffmann und Dr. Michael Rittershofer informierten über die Vorführung von „Plastic Planet“. Foto: Stadt Freising
Stellten für 22. Mai einen spannenden Dokumentarfilm-Abend vor: Heide Hoffmann und Dr. Michael Rittershofer informierten über die Vorführung von „Plastic Planet“. Foto: Stadt Freising

Das geht wirklich alle an: Zum großen Dokumentarfilm-Abend „Plastic Planet“ samt Filmgespräch mit Regisseur Werner Boote sind am Mittwoch, 22. Mai 2019, 19 Uhr, alle Interessierten in den Saal des St. Georg-Hauses, Rindermarkt 3 in Freising, eingeladen. Einlass ist ab 18.30 Uhr, Kostenbeitrag: fünf Euro. Der Kartenvorverkauf läuft beim Kreisbildungswerk (KBW) Freising, beim Tagwerk BioMarkt Freising, beim Weltladen Freising und bei Fashion & More – Achtung: Es gibt nur 180 Plätze!

Heide Hoffmann (Faires Forum Freising) und Dr. Michael Rittershofer (Biostadt Freising) kündigten die Gemeinschaftsveranstaltung der beiden Projektgruppen des Agenda21- und Sozialbeirats beim monatlichen Pressegespräch mit OB Tobias Eschenbacher Ende April im Rathaus an. „Es freut mich, dass die Agenda-Gruppen so aktiv sind und ein so aktuelles Thema aufgreifen“, unterstrich Eschenbacher. „Es schwimmt ja mehr Plastik als Fisch im Meer – das ist heftig!“

Die Projektgruppen „Biostadt Freising“ und „Faires Forum“, bei dieser wichtigen Veranstaltung unterstützt durch Weltladen Freising, KBW, Camerloher-Gymnasium, Josef-Hofmiller-Gymnasium, Hochschulgemeinde Freising und Tagwerk e.V., freuen sich, Dokumentarfilmer Boote für eine Diskussion im Anschluss an seinen Film gewonnen zu haben – sein unterhaltsamer und investigativer Film hat die zentrale Thematik unserer Tage schon vor Jahren in seiner vielbeachteten Auseinandersetzung mit dem Plastikzeitalter aufgegriffen.

Workshops an Schulen zeigen: Jugend ist sensibilisiert

Das Thema, sagte Heide Hoffmann, interessiere ganz besonders junge Leute. Die Initiative zur Vorführung sei aus den Schulen gekommen, wo noch vor Ostern Workshops sowohl für die Schülerschaft wie auch für Lehrkräfte durchgeführt worden waren. Auch eine Aktion mit Info-Karten zur Fastenzeit 2019 hatte sich gezielt an Schüler/-innen gerichtet. Die handlichen Kärtchen mit dem Titel „Alles Plastik oder was?!“ lagen an vielen Orten zum Mitnehmen auf und versorgen ihre Leser/-innen mit praktischen Tipps zum Müllsparen und Plastikfasten von Manuela Gaßner, Autorin des Buches „Weniger ist mehr – Müllvermeidung in und um Freising“. Dr. Michael Rittershofer unterstrich, dass auch der Handel umdenken müsse, es aber endlich immer mehr Bestrebungen gebe, auf Verpackungen zu verzichten: „Jede und jeder von uns ist gefragt, Plastik zu vermeiden, wo möglich.“ Und das ist dringend nötig:

„Plastik ist überall: vom Babyschnuller über Lebensmittelverpackungen bis hin zum Auto. In den Meeren findet sich mittlerweile mehr Plastik als Plankton und auch in unserem Blut ist Plastik nachweisbar. Sechs Mal könnten wir mit der Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, die Erde mit Plastikfolie umwickeln“, schreiben Hoffmann und Dr. Rittershofer in einer Medieninformation zur Veranstaltung: „Was machen wir aus Plastik und was macht das Plastik mit unserer Welt?“ Das sind die Fragen, mit denen Werner Boote in seinem Film „Plastic Planet“ um die Welt reist. Er findet erstaunliche Fakten und deckt unglaubliche Zusammenhänge auf. In vielen Interviews stellt er Fragen, die alle angehen: „Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert?“

Im Anschluss an den Film steht Filmemacher Werner Boote persönlich zur Diskussion zur Verfügung, der auf http://www.plastic-planet.de/, der Seite zum Film, folgendermaßen zitiert wird: „Ich würde nicht sagen ,Kauft überhaupt kein Plastik mehr‘. Das würde nicht funktionieren. Wenn es mir mit dem Film gelingt, die Menschen zum Nachdenken zu bringen, sich zu überlegen, nicht mehr so viel Plastikramsch zu kaufen, dann ist das großartig.“ 

<- Zurück zu: Neuigkeiten chronologisch

Schnellfinder

Newsletter

hier anmelden

Veranstaltungskalender