29.03.2019

„Ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung!“

Personalfeierstunde würdigt langjährigen Einsatz

Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher (3.v.r.) bedankte sich für den engagierten Einsatz bei (v.r.) Margit Brumer, Hartmut Fischer, Stefan Memmler, Manfred Hofmaier und Anton Neumeier. Auch Personalratsvorsitzende Monika Zauner (links) gratulierte. (Foto: Stadt Freising)
Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher (3.v.r.) bedankte sich für den engagierten Einsatz bei (v.r.) Margit Brumer, Hartmut Fischer, Stefan Memmler, Manfred Hofmaier und Anton Neumeier. Auch Personalratsvorsitzende Monika Zauner (links) gratulierte. (Foto: Stadt Freising)

„Dieses Beisammensein ist ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung – auch stellvertretend für die Bürgerinnen und Bürger!“ Bei der ersten Personalfeierstunde in diesem Jahr hat Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher drei Dienstjubilarinnen und -jubilare sowie zwei Ruheständler für ihren langjährigen Einsatz gewürdigt. „Sie sind die Basis dafür, dass alles funktioniert und die nicht immer einfachen Aufgaben gut erledigt werden“, sagte der OB, der zugleich einräumte: „Oft bleibt das nach außen hin ungesehen“, eben weil’s auch im Hintergrund gut läuft.  Daher sei es ihm auch ganz persönlich ein Anliegen, sich dafür zu bedanken, dass Freising als lebenswerte Heimat geschätzt wird: „Wir können gemeinsam stolz darauf sein, was Sie für uns alle leisten.“

An der festlichen Tafel nahmen die Ehrengäste mit ihren Vorgesetzen und der Vertretung des Personalrats Platz – einige sichtlich erwartungsvoll, wie diese Feierstunde ablaufen würde. Bei der Stadtverwaltung Freising gehört es zum Programm, dass die jeweiligen Chefinnen und Chefs aus dem Berufsleben ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzählen und dabei auch so manche lustige Begebenheit zum Besten geben.

Abschied nach einem engagierten Berufsleben

Gelassen konnte diesem Beisammensein Hartmut Fischer entgegensehen, der schon vergangenen Oktober bei einem großen Fest als Leiter der Stadtjugendpflege öffentlich verabschiedet worden war. Referatsleiter Karl-Heinz Wimmer ließ dessen Laufbahn vom Praktikanten der Stadtjugendpflege vor 40 Jahren bis zum dienstältesten Jugendpfleger Bayerns kurz Revue passieren und stellte heraus, dass sich das Aufgabenfeld der Stadtjugendpflege in dieser Zeit massiv erweitert habe, „von Dir wunderbar gefördert und begleitet“. Frühzeitig habe Fischer die Regelung seiner Nachfolge betrieben, die „sichtlich in guten Bahnen“ sei. Eschenbacher wie Wimmer verabschiedeten den geschätzten Kollegen auch mit einem lachenden Auge, denn Hartmut Fischer macht als „Mini-Jobber“ im Bereich Veranstaltungsorganisation weiter.

„Du bist bei fast jeder Feierstunde dabei“, scherzte Wimmer mit einem weiteren Ehrengast: Anton Neumeier war tatsächlich erst im November geehrt worden, damals anlässlich seiner 25. Dienstjubiläums. Nun hieß es endgültig dienstlich von Neumeier Abschied nehmen, der 1992 als Fahrer des OB bei der Stadt  begonnen hatte. Zuletzt versah er, bereits über den Rentenbeginn hinaus, „die herausfordernde Tätigkeit“ als Hausmeister in der Unteren Isarau. Diese Aufgabe habe er „mit Fingerspitzengefühl“ gemeistert, lobte der Referatsleiter.

Ehrung der Dienstjubilare

Beglückwünschen durfte Wimmer weiterhin Margit Brumer und Stefan Memmler für jeweils 25 Jahre im öffentlichen Dienst. Brumer war vom Finanzamt Pfaffenhofen 2001 zur Stadt Freising ins Ordnungsamt gewechselt, dem sie bis auf einen dreijährigen „Ausflug“ in die Stadtkasse stets die Treue gehalten hat. Die Arbeit bei der Verkehrsüberwachung im Innendienst sei „nicht immer ein Zuckerschlecken“, räumte Wimmer ein. Margit Brumer beweise just hier, in der Kommunikation mit den Menschen, ihre Stärke. Mit Stefan Memmler wurde einer der beiden Leiter der Stadtjugendpflege und somit Nachfolger von Hartmut Fischer geehrt. In vergangenen 25 Jahren habe Memmler das Wachsen der Stadtjugendpflege mitgemacht und mitgestaltet, zuletzt die große Herausforderung der Ganztagesbetreuung an den Schulen, die er maßgeblich auf den Weg gebracht und mit hoher Motivation vorangetrieben habe.

Für die letzte Laudatio war Rebecca Geisler, Leiterin der Kämmerei, zuständig: Zu ehren galt es Manfred Hofmaier zum 40. Dienstjubiläum. Gestartet beim Oberlandesgericht, stieß er 1987 zum Team der Stadtkasse, in der er über seine eigentlichen Aufgaben hinaus eine große Stütze ist. Der stellvertretende Amtsleiter sei „immer hilfsbereit“ und auch im Kreis der Kolleginnen sehr geschätzt, schilderte Geisler.

Freuen durften sich die Geehrten neben den Würdigungen auch über schöne Urkunden, kleine Geschenke sowie eine nette Aufmerksamkeit, die Personalratsvorsitzende Monika Zauner im Namen der Belegschaft überreichte. Beim gemeinsamen und ausgesprochen unterhaltsamen Mittagessen kam man dann richtig ins Gespräch und konnte die ein oder andere Anekdote, die im offiziellen Teil nur angedeutet wurde, vertiefen.  

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