29.11.2018

Gehölzarbeiten am Isardeich in Freising

Wasserwirtschaftsamt informiert über wichtige Maßnahme ab 04. Dezember

Zu üppiger Gehölzaufwuchs gefährdet die Funktion des Hintergrabens am Isardeich, wie das Foto des Wasserwirtschaftsamtes München unterstreicht. Die zweite Abbildung zeigt einen Plan über den Bereich der Gehölzarbeiten (Quelle: Bayerische Vermessungsverwaltung)
Zu üppiger Gehölzaufwuchs gefährdet die Funktion des Hintergrabens am Isardeich. Foto: Wasserwirtschaftsamt München
Mit einem Plan informiert das Wasserwirtschaftsamt über den Bereich der Gehölzarbeiten (Quelle: Bayerische Vermessungsverwaltung)

Die Flussmeisterstelle Freising führt ab Dienstag, 04. Dezember 2018, Gehölzarbeiten am Isardeich in Freising zwischen der Ismaninger Straße und dem Schöpfwerk am Seilerbrückl durch. „Die Arbeiten sind notwendig, um die Standsicherheit und Funktionsfähigkeit des Deiches dauerhaft zu gewährleisten“, erläutert das  Wasserwirtschaftsamt (WWA) München in einer Medieninformation: „Zwischen Deich und Siedlungsgebiet der Stadt Freising befindet sich der sogenannte Deichhintergraben, der bei Hochwasser das anfallende Sickerwasser zum bestehenden Schöpfwerk ableitet, welches dann das Wasser kontinuierlich mit Hilfe von Pumpen gezielt abführt. Auf einer Länge von ca. 1,2 km hat sich am Deichhintergraben starker Gehölzaufwuchs entwickelt. Dieser behindert die Ableitung des Wassers im Hochwasserfall und gefährdet somit die Standsicherheit und Funktionalität des Deiches. Der Gehölzaufwuchs muss daher in regelmäßigen Abständen zurückgenommen werden. Die Entfernung der Gehölze erfolgt unmittelbar am Deichfuß und im vorhandenen Graben. Im Anschluss an die Beseitigung der Gehölze werden die Wurzelstöcke bodengleich gefräst. So kann der Deichhintergraben möglichst lange von Gehölzen freigehalten und die Sicherheit des Deiches dauerhaft gewährleistet werden.“

Die Arbeiten, so das Wasserwirtschaftsamt weiter, dauern etwa vier bis sechs Wochen an. Der Weg auf dem Isardeich ist während dieser Zeit für Radfahrer/-innen und Fußgänger/-innen überwiegend benutzbar. Lediglich zur Abfuhr des anfallenden Schnittgutes kann eine teilweise kurzfristige Sperrung des Deichweges erforderlich sein. „In diesem Fall können Radfahrer und Fußgänger über den ufernahen Isarweg ausweichen“, informiert das WWA. Die Maßnahme ist mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Freising abgestimmt.

 

 

 

 

 

 

 

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