28.11.2018

Mehr als einen Blick wert: „Gipfeltreffen – wie Freisings Berge das Stadtbild prägen“

Ausstellung bis 18. Januar 2019 im Foyer des Verwaltungsgebäudes an der Amtsgerichtsgasse 6

Auf dem Bild zu sehen ist das Plakat zur Ausstellung.
Die grünen Hänge sind nicht nur für das Stadtbild von bestimmender Bedeutung, sie erfüllen noch weitere wichtige Funktionen.

Nicht nur Freisings markante Erhebungen an sich prägen Silhouette und Stadtbild: Es sind vor allem die sogenannten „grünen Hänge“, die der Topographie buchstäblich Leben verleihen in ihrer wichtigen Funktion als wertvolle Naturräume. In der Ausstellung „Gipfeltreffen – wie Freisings Berge das Stadtbild prägen“ werden die Ergebnisse einer detaillierten Feinuntersuchung vom 04. Dezember 2018 bis zum 18. Januar 2019 im Foyer des Verwaltungsgebäudes in der Amtsgerichtsgasse 6 am Stadtmodell vorgestellt. Geöffnet ist die Ausstellung von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Thematik und Ausstellung sind von großer Aktualität: Die grünen Hänge sind nicht nur für das Stadtbild von bestimmender Bedeutung, sie erfüllen noch weitere wichtige Funktionen. Sie sind Frischluftproduzent und tragen zur Mäßigung von Temperaturextremen bei. Daneben findet sich an den Hängen alter Baumbestand und Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. Für den Mensch leisten die Hangkanten wichtige Erholungsfunktionen, sie bilden einen zentralen Bestandteil des städtischen Grünflächennetzes. Schließlich sind die bewachsenen Hänge ein wertvoller Erosionsschutz im Siedlungsbereich. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund der jüngsten Untersuchungen zu den lokalen Folgen des Klimawandels von Interesse, handelt es sich doch auch bei der Freisinger Innenstadt um einen klimatisch belasteten Raum.

Aufgabe der modellhaften Feinuntersuchung war es, das einzigartige Erscheinungsbild der grünen Hänge planerisch zu erfassen, Leitbilder und Ziele für den Erhalt zu formulieren und geeignete Umsetzungsinstrumente aufzuzeigen. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Erhebung und Bewertung der Ökosystemdienstleistungen sowie auf der Kommunikation mit der Bevölkerung. Das Projekt wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mit Zuschüssen des Landes für modellhafte städtebauliche Planungen und Forschungen gefördert.

Eine begleitende Informationsbroschüre fasst den Inhalt der Feinuntersuchung zusammen und ist in der Ausstellung kostenfrei erhältlich.

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