13.08.2018

Am 22. September nochmals „Auf Camerlohers Spuren durch Freising“

Stadtarchiv und „Freisinger Stadtbär“ laden nach den Ferien erneut zu szenischer Führung mit Musik

Freisinger Hofkapellmeister von 1745 bis 1782: Placidus von Camerloher.
Freisinger Hofkapellmeister von 1745 bis 1782: Placidus von Camerloher. (Quelle Abbildung: Stadtarchiv Freising)

Zum 300. Mal jährt sich in diesen Tagen der Geburtstag eines der bedeutendsten Künstler, die je in Freising gewirkt haben: Der Komponist und langjährige fürstbischöfliche Hofkapellmeister Placidus von Camerloher wurde am 09. August 1718 in Seehausen am Staffelsee getauft; geboren wurde er vermutlich einen oder zwei Tage zuvor.

Neben einer Reihe von Konzerten und Vorträgen, die im Lauf des Jahres bereits stattgefunden haben oder noch stattfinden werden, bietet das Stadtarchiv Freising in Kooperation mit der Führungsgruppe „Freisinger Stadtbär“ eine szenische Führung mit dem Titel „Auf Camerlohers Spuren durch Freising“ an, die auch musikalische Elemente enthält. Die Führung findet zwei Mal statt: Nach dem erfolgreichen Debüt am 11. August 2018 gibt es am Samstag, 22. September 2018, eine Neuauflage für alle, die's verpasst haben.  Treffpunkt ist wieder um 15.30 Uhr am Marienplatz; die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos – alle Interessierten sind herzlich eingeladen, Placidus von Camerloher auf diese charmante Weise noch besser kennenzulernen:

Aufgewachsen ist Camerloher in Murnau, besuchte später die Ritterakademie des Klosters Ettal und das Jesuitengymnasium in München. 1744 wurde er in Freising zum Priester geweiht. 1748 wurde Camerloher Stiftskanoniker am Kollegiatstift St. Veit (Standort des heutigen „Lindenkellers“), 1753 dann Stiftskanoniker am Kollegiatstift St. Andreas auf dem Domberg. Seine Haupttätigkeit war freilich die des Freisinger Hofkapellmeisters, also des Leiters der Hof- und der Dommusik. Das Amt bekleidete er von 1745 bis zu seinem Tod 1782. Trotz Verlusten ist noch immer viel geistliche und weltliche Musik Camerlohers vorhanden, die voller Schönheit und Anmut einen Hinweis auf die musikalische Blüte im Freising des 18. Jahrhunderts gibt. 

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