12.06.2018

Bauliche Veränderungen schriftlich mitteilen

Wichtig für die Berechnung der Kanalherstellungsbeiträge und die Niederschlagswassergebühr

Die Grundstückseigentümer/-innen sind verpflichtet, maßgebliche bauliche Veränderungen aktuell an die Stadt zu melden (§ 15 der Beitrags- und Gebührensatzung der Stadt Freising (BGS-EWS) vom 27.07.2012 in der Fassung der 3. Änderung vom 02.12.2016). Dies ist notwendig, damit die Kanalherstellungsbeiträge und die Niederschlagswassergebühr richtig berechnet werden können.

  • Die Berechnung der Kanalherstellungsbeiträge richtet sich unter anderem nach der Geschossfläche der Gebäude (§ 5 BGS-EWS).
  • Die Niederschlagswassergebühr wird nach § 10 b BGS-EWS berechnet. Maßgeblich sind die versiegelten Flächen, von denen Niederschlagswasser in den Kanal eingeleitet wird.

Eine ausschlaggebende Veränderung kann z. B. der nachträgliche Dachgeschossausbau oder Anbau (z. B. Wintergarten) an das bestehende Gebäude sein. Mitteilungspflichtig ist auch die Schaffung zusätzlicher versiegelter Flächen bzw. die Änderung des Versiegelungsgrades bestehender versiegelter Flächen.

Hinweis: Beitragspflichtig können in diesem Zusammenhang auch Maßnahmen sein, die nicht unbedingt baugenehmigungspflichtig sind.

Die Stadt Freising ersucht daher alle Grundstückseigentümer/-innen, alle Veränderungen der

Stadtentwässerung Freising, Amtsgerichtsgasse 6, 85354 Freising

schriftlich mitzuteilen.

Sofern eine Eigenwasserversorgung (z. B. Zisterne für Toilettenspülung) in Betrieb genommen wird, muss diese zusätzlich auch den Freisinger Stadtwerken (Tel. 0 81 61/1 83-0) und dem Gesundheitsamt gemeldet werden.

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