14.11.2017

Happy Birthday! – Freisinger Fernwärme wird 30

Seit 1987 energiesparende und umweltschonende Wärmeversorgung

In diesem Herbst begeht die Fernwärmeversorgung Freising GmbH (FFG) ihren 30. Geburtstag. Die 50-prozentige Tochter der Stadtwerke Freising hat es sich seit 1987 zur Aufgabe gemacht, Freising mit Fernwärme wirtschaftlich und umweltfreundlich zu versorgen. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Freising und der Bayernwerk Natur GmbH in der FFG hat sich in diesen 30 Jahren bestens bewährt, resümiert die FFG in einer Pressemitteilung. Alexander Wagner, technischer Geschäftsführer der FFG, betonte anlässlich des Gründungsjubiläums: „Wer Fernwärme nutzt, setzt Energie rationell ein und trägt zur Sicherung der Umwelt und der Primärenergievorräte für nachfolgende Generationen bei.“

Die FFG erklärt’s näher: „Die Fernwärmeerzeugung beruht für über 90 Prozent der jährlich produzierten Fernwärme auf dem Prinzip der primärenergiesparenden und umwelt-schonenden Kraft-Wärme-Kopplung. Diese Methode ermöglicht eine besonders effiziente und hohe Energieausnutzung der eingesetzten Primärenergie und leistet einen hohen Beitrag zur Reduktion sämtlicher Luftschadstoffe und des klimaschädlichen Kohlendioxids. Mit der Errichtung des Biomasseheizkraftwerks in Zolling vor knapp 15 Jahren ist die FFG in der Lage, ihren Kunden 100 Prozent regenerativ erzeugte ,Grüne Fernwärme‘ anzubieten.

Derzeit können die Erzeugungsanlagen in Zolling, Weihenstephan – für die Spitzenlast bei kalter Witterung – und Hallbergmoos als Reserveanlage bis zu 180 Megawatt Wärmeleistung erzeugen.

Fertige Wärme frei Haus

Entlang der Fernwärmetransportleitung bietet sich für Industrie, Handel, Gewerbe, Behörden, öffentliche Einrichtungen und Wohnungswirtschaft die Möglichkeit, umweltschonende Fernwärme zu wirtschaftlich günstigen Konditionen zu beziehen. Mit dem kontinuierlichen Ausbau der Fernwärmeverteilnetze wird ein Anschluss mittlerweile auch zunehmend für viele private Haushalte zu einer attraktiven und kostensparenden Heizungsalternative.

Mit Fernwärme erhalten die Kunden genau das, was sie eigentlich benötigen: Fertige Wärme. Kompetenz und Know-how der Partner in der FFG beim Betrieb der Versorgungsanlagen garantieren allen Fernwärmekunden Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und kundenfreundlichen Service. Aktuell werden einige hundert Objekte mit einem Anschlusswert von in Summe rund 79 Megawatt mit Fernwärme über annähernd 200 Übergabestationen versorgt. Die nutzbare Wärmeabgabe an diese Kunden betrug im Jahr 2016 über 131.000 Megawattstunden. Dies entspricht dem durchschnittlichen Bedarf von etwa 17.000 Wohnungen.

Wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Freisinger Luft

Die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme verbunden mit modernster Rauchgasreinigungstechnologie im Heizkraftwerk Zolling bewirkt eine beachtliche Schadstoffreduktion. Pro Jahr werden durch die Fernwärmeerzeugung etwa 26 Tonnen Schwefeldioxid und sieben Tonnen Stickoxide gegenüber Einzelfeuerungen mit Heizöl-/Erdgas-Kesseln vermieden. Bei Betrachtung des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) werden die Vorteile der gekoppelten Erzeugung noch deutlicher. Bis heute konnte durch die Fernwärmeversorgung der FFG der Ausstoß von rund 514.200 Tonnen CO2 vermieden werden“, bilanziert die Fernwärmeversorgung Freising GmbH. Andreas Voigt, kaufmännischer Geschäftsführer der FFG, stellte deshalb zum 30-jährigen Bestehen klar: „Die FFG wird auch zukünftig ihren Beitrag zum Ausbau der Fernwärmeversorgung und damit zur Verbesserung der ,Freisinger Luft‘ leisten.“

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