11.10.2017

Fünf Landkreis-Kommunen erhalten Förderbescheide für schnelles Internet

OB Eschenbacher bei Staatsminister Söder in München

Aus den Händen von Staatsminister Dr. Markus Söder (4.v.l.) erhielten (v.l.)  Bürgermeister Martin Bormann (Attenkirchen), Dieter Werner (Marzling), Hans Mayer (Neufahrn), OB Tobias Eschenbacher (Freising) und Rupert Popp (Allershausen) am Mittwoch in München ihre Förderbescheide für schnelles Internet.
Grund zur Freude: Aus den Händen von Staatsminister Dr. Markus Söder (4.v.l.) erhielten (v.l.) Bürgermeister Martin Bormann (Attenkirchen), Dieter Werner (Marzling), Hans Mayer (Neufahrn), OB Tobias Eschenbacher (Freising) und Rupert Popp (Allershausen) am Mittwoch in München ihre Förderbescheide für schnelles Internet. (Foto: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat)

„Auf dem Weg zur Datenautobahn – der  Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder am Mittwoch, 11. Oktober 2017, in München  bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an 54 Gemeinden aus Oberbayern – darunter die Große Kreisstadt Freising sowie die Gemeinden Allershausen, Attenkirchen, Marzling und Neufahrn. Vergeben wurden am Mittwoch insgesamt rund 17 Millionen Euro Förderung. Damit hätten bereits 1642 Gemeinden und mehr als drei Viertel aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten, bilanzierte der Minister. In München nahm Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher einen Förderbescheid für Freising über 386.702 € entgegen.   Bürgermeister Rupert Popp erhielt für Allershausen einen Bescheid über  51.303 €, Bürgermeister Martin Bormann für Attenkirchen über  56.197 €.  Bürgermeister Dieter Werner für  Marzling über 178.216 € und 2. Bürgermeister Hans Mayer für Neufahrn  über 217.910 € Fördersumme. 

„Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums“, betonte Söder. „Die Gemeinden in Oberbayern engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Mit 475 Gemeinden befinden sich in Oberbayern 95 Prozent im Förderverfahren. 363 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt mehr als 145 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 365,7 Millionen Euro für Oberbayern ist aber noch offen“, fasst das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat in einer Medieninformation zusammen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an“, appellierte Söder.

Erst im Juli hatte die Stadt Freising mit einer Vertragsunterzeichnung mit der Deutschen Telekom die Fortsetzung des Breitbandausbaus im Freisinger Stadtgebiet angestoßen. Zur Versorgung von weiteren rund 1000 Haushalten wird die Telekom dabei rund 52 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und insgesamt 23 Verteiler aufstellen.

„Der Ausbau von schnellem Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits über 97 Prozent (1.991) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. 1.642 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 688 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erreichen. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden über 34.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig weitere 665.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.800 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten“, berichtet das Ministerium.

Am 1. Juli 2017 startete mit dem Höfebonus eine weitere Stufe der bayerischen Gigabit-Initiative. Damit sollen vor allem dünn besiedelte Flecken Bayerns mit Glasfaser (FTTB) erschlossen werden. „Auch die letzten weißen Flecken auf der Landkarte Bayerns wollen wir an die Datenautobahn anschließen. Das sind vor allem Kommunen mit vielen Streusiedlungen und Hoflagen. Gerade diese Gemeinden wollen wir beim Ausbau von noch unversorgten Bereichen zusätzlich unterstützen“, hob Söder hervor. Im Regierungsbezirk Oberbayern können voraussichtlich 110 Kommunen mit rund 80 Millionen Euro profitieren und bisher unversorgte Bereiche erschließen. Die bisherigen individuellen Förderhöchstbeträge der Kommunen werden verdoppelt. Der Fördersatz wird auf 80 Prozent angehoben. Kommunen mit einem bereits erhöhten Fördersatz von 90 Prozent behalten diesen. „Damit können künftig auch kleine Weiler und Einzelgehöfte an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Bayern braucht flächendeckend schnelles Internet“, so Söder am Mittwoch in München.

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