13.09.2017

Großer Erfolg für den Freisinger „Tag des offenen Denkmals“

Das Bild zeigt interessierte Bürger/-innen bei der Besichtigung des Gebäudes Sackgasse 9.
Die Inhaberin des Gebäudes an der Sackgasse 9, Architektin Ingrid Hartert-Müller, zeigte bei der Führung die wundervollen Deckengemälde, auf die sie während der Sanierung des ehemaligen Sommer- und Gartenhauses des Domklerus gestoßen ist. (Foto: transform)

Das vielseitige Programm zum „Tag des offenen Denkmals“ in Freising ist auf ein interessiertes und großes Publikum gestoßen: Etwa 1300 Besucherinnen und Besucher  begeisterten sich für die Veranstaltungen, darunter viele Führungen zu selten zugänglichen historischen Objekten. Organisiert hatte das 13 Punkte umfassende Programm die Stadt Freising gemeinsam mit engagierten Organisationen und Vereinen sowie mit Unterstützung des Architektur- und Städteplanungsbüros „transform“. Im Mittelpunkt der spannenden Angebote stand die Freisinger Innenstadt.

Unter das Motto „Macht und Pracht“ war am Sonntag, 10. September 2017, der bundesweite Denkmaltag gestellt. Freising hat als ehemalige Residenzstadt da viel zu bieten: Die Altstadt ist ein wahres Schmuckkästchen, das es zu achten, zu bewahren und aufzuwerten gilt. Dieses Anliegen verfolgt die Stadt auch mit dem laufenden Prozess der Innenstadt-Neugestaltung und der Erstellung eines Denkmalpflegeplans – Anlass, am Denkmaltag erstmals ein umfassendes Führungs-, Vortrags- und Aktionsprogramm den ganzen Tag über auf die Beine zu stellen.

Überwältigende Resonanz
Beinahe alle Veranstaltungen waren trotz des anfangs schlechten Wetters komplett ausgebucht. An der Rathausführung beispielsweise nahmen etwa 100 Personen teil. Der Besprechungsraum des Verwaltungsgebäudes aus dem frühen 20. Jahrhundert bot dementsprechend kaum genug Platz für alle Besucherinnen und Besucher.

Die vielen Führungen rund um den Domberg erfreuten sich ebenfalls größter Beliebtheit. Hier war der Andrang bei einzelnen Veranstaltungen teilweise so groß, dass nicht alle Interessentinnen und Interessenten zum Zug kamen. Leider mussten aus statischen Gründen die Führungen zum Dachwerk der Freisinger Residenz, dem heutigen Bildungszentrum Kardinal-Döpfner-Haus, auf 25 Personen begrenzt werden. Spontan wurde weiterhin der Rundgang durch die Fürstenzimmer eingeschränkt, damit der didaktische Ansatz der Führung durch Stadthistoriker Florian Notter gewahrt werden konnte. Dafür gab es wunderbare Einblicke in den Alltag zu Hofe in fürstbischöflicher Zeit.

Mit dem Forscherset unterwegs
Mit der Veranstaltung „Junge Stadtforscher unterwegs“ präsentierte die Stadt eine kleine historische Schnitzeljagd durch die Altstadt für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren. Die Kinder begaben sich mithilfe eines Stadtforschersets auf die Suche bestimmter historischer Gebäude in der Altstadt. Als Anhaltspunkte dienten historische Fotografien und kleine Geschichten. Auffällig hierbei war, dass nicht nur junge Forscher/-innen dieses Angebot begeistert wahrnahmen, sondern sich „ ältere Semester“ ebenfalls interessiert zeigten.

Interesse für das historische Erbe geweckt
Alles in allem lässt sich feststellen, dass der „Tag des offenen Denkmals“ in Freising wohl noch nie so gut besucht war wie in diesem Jahr. Zu verdanken ist dies wohl der großen, spannenden Programmvielfalt. Die Stadt Freising bedankt sich bei allen Beteiligten, bei den Vereinen, Institutionen und insbesondere bei Privatpersonen, die nicht nur ihre Türen für Führungen öffneten, sondern auch ihre Begeisterung für die Bewahrung des wertvollen baulichen Erbes weitergaben. Schließlich dankt die Stadt Freising ebenso den Bürgerinnen und Bürger, die am Denkmaltag die Chance wahrgenommen haben, ihre Stadt noch ein bisschen besser kennen zu lernen.

 

 

<- Zurück zu: Neuigkeiten chronologisch

Schnellfinder

Newsletter

hier anmelden

Veranstaltungskalender

Fahrplanauskunft

Start:
Ziel:
um:
:Uhr
am:
..