28.08.2017

Stadt bittet um besondere Rücksichtnahme zum Schulbeginn

Und: Den Schulweg rechtzeitig üben

Die Sommerferien gehen zu Ende, am Dienstag, 12. September 2017, beginnt das neue Schuljahr. Die Stadt Freising bittet alle Verkehrsteilnehmer/-innen eindringlich um besondere Rücksichtnahme: Nach den Ferien gibt’s besonders viel zu erzählen – da bleibt die gebotene Aufmerksamkeit für das richtige Verhalten auf dem Schulweg gerade bei Jüngeren schnell auf der Strecke. Im Stadtgebiet Freising sind im neuen Schuljahr wieder rund zwei Dutzend Schulweghelfer/-innen im Einsatz, um die Buben und Mädchen sicher über die Straßen zu führen. Blaue Schilder mit der Aufschrift  „Verkehrshelfer“ weisen  auf die Stellen hin, wo zu Schulbeginn und -ende ein Schulweghelfer bereit steht. In Freising befinden sich diese Einsatzorte fast an jeder Schule, aber auch an stark frequentierten Schulwegen mit einem hohen Verkehrsaufkommen. Wie jedes Jahr werden Anfang September bis Anfang Oktober im Bereich von Schulen durch die Verkehrswacht die Banner „Schule hat begonnen“ aufgehängt – ein wichtiger Hinweis für Autofahrer, unbedingt mit Kindern zu rechnen. Und: An Schulwegen appellieren an den Fußgängerampeln die Schilder „Nur bei Grün: Kindern ein Vorbild“ an ein verantwortungsvolles Verhalten der Passanten.

„Trainieren Sie mit Ihren Kindern den täglichen Schulweg. Queren Sie Straßen immer an gesicherten Stellen wie Fußgängerüberwegen, Fußgängerampeln oder bei Schülerlotsen – auch, wenn hierfür ein kleiner Umweg in Kauf genommen werden muss“, raten die Kräfte des Ordnungsamtes den Eltern insbesondere der ABC-Schützen. Die Stadt hat für alle Freisinger Grundschulen Schulwegpläne erarbeitet, die den Eltern bereits bei der Schuleinschreibung ausgehändigt wurden und die ausdrücklich die Strecken empfehlen, die u.a. mit Fußgängerampeln/-überwegen, Querungsinseln, Geschwindigkeitsbeschränkungen oder/und dem Einsatz von Schulweghelfer-innen/-helfern einen möglichst sicheren Schulweg darstellen.

Das Ordnungsamt setzt in der Prävention aber auch auf die aufmerksame Unterstützung durch die „großen“ Verkehrsteilnehmer/-innen und weist darauf hin, dass Kinder im Straßenverkehr anders reagieren als Erwachsene. Autofahrer/-innen sollten sich deshalb in die Welt der jüngsten Mitbürger/-innen versetzen:

  • Kinder gehen davon aus, dass sie gesehen werden, wenn sie ein Auto sehen, selbst aber z.B. von einem geparkten Pkw verdeckt sind. Und: Ein Kind kann nicht einschätzen, ob das Fahrzeug auch tatsächlich hält – es geht aber möglicherweise einfach davon aus.
  • (Kleine) Kinder können Geschwindigkeiten nicht schätzen – auch der erforderliche Anhalteweg ist ihnen nicht bewusst.
  • Kinder reagieren spontan und intuitiv. Wenn ein Ball auf die Straße rollt, folgt ihm das Kind möglicherweise, ohne auf den Verkehr zu achten.

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