31.07.2017

Im Einsatz für die Demokratie: Wer engagiert sich als Wahlhelfer/-in?

Wenn am 24. September 2017 in Deutschland die Bundestagswahl stattfindet, sind in der Großen Kreisstadt Freising rund 30.000 Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, ihre Stimmen abzugeben, um den Deutschen Bundestag zu wählen. In Freising wahlberechtigt sind alle Deutschen, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt und seit mindestens drei Monaten in Freising gemeldet sind.
In der Stadt Freising werden in insgesamt 50 Wahllokalen ca. 400 Wahlhelfer/-innen im Einsatz sein. Hierfür  sucht das Wahlamt der Stadt Freising immer Freiwillige – möglichst viele Bürger/-innen sind also aufgerufen, als Wahlhelfer mitzuwirken. „Wahlen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Um Wahlen zu organisieren, durchzuführen und die Ergebnisse zu ermitteln, braucht es viele freiwillige Helferinnen und Helfer“, sagt Michael Eberwein, Leiter des Bürgerbüros und Organisator der Wahlen bei der Stadt Freising. Ihren ganz persönlichen Beitrag leisten können alle volljährigen Bürgerinnen und Bürger mit deutscher Staatsbürgerschaft – und eine Aufwandsentschädigung, das sogenannte „Erfrischungsgeld“, gibt’s obendrein.

Wie ein Blick hinter die Kulissen

In den Wahllokalen unterstützen und überwachen die Wahlhelfer/-innen am Wahltag die Stimmabgabe und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Nach der Wahl ermitteln sie durch Auszählung das Wahlergebnis im jeweiligen Wahlbezirk. Wer die Chance zu einem solchen „Blick hinter die Kulissen“ lebendiger Demokratie nutzen will, kann sich beim Wahlamt melden. Voraussetzungen sind die deutsche Staatsangehörigkeit  und ein Mindestalter von 18 Jahren, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

So läuft’s ab

Die Mitglieder der Wahlvorstände teilen sich den Dienst am Wahltag auf, so dass der zeitliche Aufwand für das Wahlehrenamt nur wenige Stunden beträgt: Die Tätigkeit im Wahllokal beginnt und 7.30 Uhr mit der Einrichtung des Wahlraumes. In der Zeit von 8 Uhr bis 18 Uhr wird in Schichten mit mindestens jeweils drei Personen gearbeitet.

Während der Wahlzeit prüfen die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer jeweils die Wahlberechtigung des Wählers/der Wählerin, händigen den Stimmzettel aus und beaufsichtigen den Abstimmungsraum mit den Wahlkabinen und der Wahlurne, damit die Wahl ordnungsgemäß und geheim stattfinden kann. Zum Abschluss wird jeweils noch die Stimmabgabe im Wählerverzeichnis vermerkt. Gegen 18 Uhr zur Schließung des Wahllokals trifft sich das gesamte Team wieder, zählt die Stimmen aus und stellt das Wahlergebnis fest.

Die Mitglieder der Briefwahlvorstände treffen sich erst um 16 Uhr des Wahltages in hierfür eingerichteten Briefwahllokalen, bereiten bis 18 Uhr die Auszählung der Stimmen vor und beginnen dann ebenfalls mit dem Auszählen und Feststellen des Ergebnisses.

Die Entschädigung

Für die Tätigkeit erhalten die Wahlhelfer ein sogenanntes Erfrischungsgeld in Höhe von 40 Euro. Für erfahrene Kräfte, die als Wahlvorsteherinnen und Wahlvorsteher oder deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter  eingesetzt werden können, beträgt die Entschädigung 50 Euro.

Interesse oder weitere Fragen? Das Wahlamt der Stadt Freising hilft gerne weiter! Kontakt: Stadtverwaltung Freising – Wahlamt, Marienplatz 1, 85354 Freising, Tel: 0 81 61/54-4 33 00, Fax: 0 81 61/54-5 33 01, email: wahlamt©freising,de

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