15.05.2017

Armer Hund: Wenn „Herrchen“ oder „Frauchen“ nach dem „Geschäft“ einfach wegschauen…

Wirklich ein Unding sind verschmutzte Straßen und Grünanlagen.
Wirklich ein Unding sind verschmutzte Straßen und Grünanlagen.

Achtung, liebe Hundehalter/-innen: Mögliche Hinterlassenschaften der ausgeführten Vierbeiner im öffentlichen Raum nicht umgehend zu entfernen, ist kein Kavaliersdelikt! Immer wieder gehen bei der Stadtverwaltung Beschwerden aus dem gesamten Stadtgebiet über Verschmutzungen durch Hundekot ein. Die Stadtverwaltung appelliert deshalb dringend, die von der Stadt unentgeltlich zur Verfügung gestellten Hundekotentsorgungsstationen sowie -beutel zu nutzen.

„Alle, sowohl Nicht-Hundebesitzer/-innen als auch Hundebesitzer/-innen, sollten immer daran denken, dass nicht die Hunde die Verantwortung für das Entfernen von Hundekot haben. Die Zuständigkeit liegt bei den Tierhalter/-innen bzw. denjenigen, die mit dem Hund Gassi gehen. Dennoch müssen die Hunde die Folgen des Fehlverhaltens ihrer Besitzer/-innen und Gassigeher/-innen ertragen“, warnt Holger Diener vom Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung mit Blick auf dramatische Vorkommnisse in München und der Region: Massive Verärgerung habe dort bereits zu drastischen Maßnahmen gegenüber den Vierbeinern geführt. Beispielsweise seien präparierte Köder ausgelegt worden, wodurch Hunde erheblich erkranken und schlimmstenfalls qualvoll verenden können. „Dem möchten wir mit unserem Appell entgegenwirken und bitten Sie daher um gegenseitige Rücksichtnahme! Dies führt zu einem freundlichen Miteinander – und Verständnis ist zum Vorteil für die Vierbeiner.“

Auch öffentliche Grünanlagen sowie die Wege entlang der Moosach oder der Isar sind keine Entsorgungsflächen für Hundekot. Die Hundehalter/-innen sind auch in diesen Bereichen gefordert, „Hinterlassenschaften“ zu entsorgen. Grünanlagen sollen jederzeit und überall für die breite Öffentlichkeit nutzbar sein. Hierfür werden sie regelmäßig gemäht und auch gereinigt – für die beauftragten Kräfte sind Verunreinigungen durch Hundekot eine Zumutung!

„Entsprechend der Verordnung der Stadt Freising über die Reinhaltung der öffentlichen Straßen ist es u.a. verboten, Gehwege durch Tiere verunreinigen zu lassen. Hundehalter haben den Hundekot zu entfernen!“, bringt’s Holger Diener auf den Punkt. Zuwiderhandlungen werden mit empfindlichen Geldbußen geahndet. Jeder Bürger hat die Möglichkeit, entsprechende Beobachtungen offiziell an die Stadtverwaltung zu melden, so dass geeignete Maßnahmen eingeleitet werden können. Diener: „Nicht unerwähnt lassen möchten wir allerdings die Tatsache, dass nach unseren Erfahrungen die meisten Hundebesitzer/-innen rücksichts- und verantwortungsvoll mit ihren Tieren umgehen und auch die Hinterlassenschaften ihrer Hunde mitnehmen. Dafür sind wir dankbar und betreiben die Entsorgungsstationen!“

Viele weitere Informationen samt einem hilfreichen Flyer zum Download gibt's auf den Seiten des Referates für Sicherheit und Ordnung zum Thema Hundehaltung.  

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