07.06.2017

„Energiewende. Wir packen an!“ – und zwar mit Leidenschaft

Die Freisinger Umwelttage 2017 (23. Juni bis 08. Juli) motivieren zum Mitmachen

Abgebildet ist das Organisationsteam, das hinter den Umwelttagen 2017 steht.
Machen Lust auf ein spannendes Programm (v.l.): Michelle Mutua und Sascha Schloifer (vollblut Livemarketing), Klimaschutzmanagerin Marie Hüneke und Umweltingenieurin Beate Metz (Amt für Stadtplanung und Umwelt) sowie Stadtrat Manfred Drobny (Referent für Umwelt, Flughafenangelegenheiten und Energie) informierten über die Freisinger Umwelttage 2017. Foto: Stadt Freising

„Energiewende. Wir packen an!“ lautet das brandaktuelle Motto der Umwelttage 2017. Bei einem Pressegespräch mit OB Tobias Eschenbacher stellte Stadtrat Manfred Drobny, Referent für Umwelt,  Flughafenangelegenheiten und Energie, gemeinsam mit Umweltingenieurin Beate Metz und Klimaschutzmanagerin Marie Hüneke jetzt im Rathaus  Konzept und Programm der Aktionstage 2017 vor. Ein ausführlicher Veranstaltungsflyer ist in Vorbereitung und erscheint in Kürze, wie Sascha Schloifer und Michelle Mutua von der begleitenden Agentur vollblut Livemarketing am 07. Juni 2017 versicherten .

Wie wichtig und brisant das Thema Energiewende auch auf lokaler und regionaler Ebene sei, verdeutlichte Umweltreferent Drobny mit Blick auf den weltweit kritisierten Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen: „Die Energiewende ist absolut notwendig!“, betonte Drobny – auch wenn es dabei zweifellos  gelte, „dicke Bretter zu bohren“. Unter dem programmatischen  Leitthema „Energiewende. Wir packen an!“ wollen die Umwelttage 2017 ausdrücklich alle Alters- und Bevölkerungsgruppen mit ins Boot, unterstrich Umweltingenieurin Metz. Auch mit Rücksicht auf den laufenden Innenstadt-Umbau, vor allem aber mit dem Ziel, möglichst  viele Interessierte mit möglichst vielen interessanten Energie(wende)themen anzusprechen, habe man das Programm auf zwei ereignisreiche Wochen verteilt. Dank der tatkräftigen Unterstützung auch von Vereinen, Organisationen und Unternehmen können bei  „Best-Practice-Touren“ vielerlei verschiedene lokale Aktionen angeboten werden mit dem Ziel, eine breite Interessensgemeinschaft zu begeistern, Energiewende und Klimaschutz zu befeuern.

Klima- und Umweltschutz, also der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, zählen laut einer Bevölkerungsumfrage des Bundesumweltministeriums (BMUB) aus dem Jahr 2016 für jede/n Fünfte/n in Deutschland zu den wichtigsten Problemen, denen sich die Bundesrepublik derzeit gegenübersieht. Die tatsächliche Umsetzung und die Berücksichtigung der Themen im alltäglichen Handeln – egal ob auf politischer oder privater Ebene – stellt jedoch eine große Herausforderung dar. Gegebenenfalls müssen feste Gewohnheiten  geändert  werden, und das fällt, zumindest anfänglich, oft schwer.

In der Stadtverwaltung eigene Stelle für Klimaschutzmanagement

Kommunen spielen beim Klimaschutz eine zentrale Rolle. Sie sind der unmittelbare Lebens- und Handelsspielraum der Bürger/-innen, umschreibt es Freisings Klimaschutzmanagerin Hüneke in einem Positionspapier. Vor Ort,  in den Städten und Gemeinden, werden lokale Entscheidungen getroffen, die entsprechenden Weichen gestellt und nationale Richtlinien im Alltag umgesetzt. Auch die Stadt Freising ist sich ihrer Rolle bewusst: Die Stadt Freising unterstützt den Landkreis Freising bei dem ehrgeizigen Ziel den gesamten Landkreis bis 2035 mit Erneuerbaren Energien zu versorgen und hat sich selbst mit einem Klimaschutzkonzept ehrgeizige Ziele im gesetzt. Zur Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes und zur verstärkten Berücksichtigung von Klimaschutzaspekten in Verwaltungsabläufen und bei städtischen Entscheidungsprozessen wurde 2016 eine Personalstelle für Klimaschutzmanagement  im Stadtplanungs-  und Umweltamt geschaffen: Direkt vor Ort, gemeinsam mit den lokalen Akteurinnen und Akteurenen, kann und muss ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung des Klimaschutzes erfolgen!

Mitmach-Angebote für alle Bevölkerungs- und Altersgruppen

Genau hier versuchen die Freisinger Umwelttage anzusetzen. Unter dem Motto „Energiewende. Wir packen an!“ wollem die Freisinger Umwelttage die Vielfältigkeit der Energiewende und der Thematik des Klimaschutzes auf kommunaler Ebene aufzuzeigen. Es geht um Energieeffizienz, energetische Gebäudesanierung, Erneuerbare Energien und nachhaltige Mobilität, aber z.B. auch um nachhaltigen Konsum und Müllvermeidung. Über einen Zeitraum von zwei Wochen bieten die Freisinger Umwelttage verschiedenste Mitmach-Angebote für alle Bevölkerungs- und Altersgruppen:

Egal, ob bei einem Puppentheater mit Klimashow, einem ökumenischen Gottesdienst, beim Science Slam oder einer Radtour – bei den Freisinger Umwelttagen wird jedem die Möglichkeit gegeben, das Zukunftsthema auf ganz persönliche Weise anzugehen – für  jede(n), egal ob groß oder klein, ist etwas geboten, versichern Beate Metz und Marie Hüneke: Im Rahmen des Best-Practice Programms werden verschiedene Aktivitäten aus dem Energiewendebereich in und um Freising vorgestellt und können im Rahmen von Besichtigungen hautnah miterlebt werden. Das bunte Programm konnte durch das Engagement zahlreicher lokaler Akteurinnen und Akteure auf die Beine gestellt werden. Die Freisinger Bürgerenergiegenossenschaft, die Stadtwerke, kirchliche Institutionen, die VHS, die Stadtjugendpflege und viele mehr haben sich an der Gestaltung der Freisinger Umwelttage beteiligt. Mit der Vorstellung eines elektrischen Kastenwagens und einer Betriebsbesichtigung konnte auch ein Angebot für Gewerbetreibende und Unternehmen geschaffen werden. Um mit den Freisinger Umwelttagen auch gezielt Kindergärten und Schulen ansprechen zu können und die Bedeutung der Thematik für die Stadt Freising hervorzuheben, wurde der Zeitraum der Freisinger Umwelttage auf zwei Wochen ausgeweitet. Das klare Ziel:  Die Umwelttagen sollen einen festen Platz im Freisinger Kulturleben bekommen.

Vormerken und mitfeiern: Festlicher Auftakt, spektakulärer Abschluss

Die Freisinger Umwelttage werden durch eine festliche Auftaktveranstaltung mit dem renommierten Sozialwissenschaftler Dr. Michael  Kopatz vom Institut für Klima, Umwelt und Energie in Wuppertal (Freitag, 23. Juni 2017, 19 Uhr, Rathaus, großer Sitzungssaal) und eine fulminante Abschlussveranstaltung mit Science Slam und Radl-Disko (Samstag, 08. Juli 2017, ab 18 Uhr, Marienplatz und Rathaus, großer Sitzungssaal) eingerahmt.

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