Namensführung in der Ehe

Trauungszimmer
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Namensführung nach der Eheschließung

Mit der Eheschließung haben die „Frischverheirateten“ die Möglichkeit, einen Familiennamen zu bestimmen.

Das seit dem 01.04.1994 geltende Namensrecht bietet dem Ehepaar hierzu verschiedene Möglichkeiten.

Grundsätzlich können die Ehegatten bei der Eheschließung den Geburtsnamen des Mannes oder den Geburtsnamen der Frau zu ihrem Ehenamen bestimmen. Diesen Namen erhalten auch leibliche Kinder dieses Ehepaares.

Bedenken Sie jedoch, dass diese Namenserklärung unwiderruflich abgegeben wird.

Der Partner, dessen Name nicht zum Ehenamen bestimmt wird, hat die Möglichkeit einen Doppelnamen zu führen, indem er seinen Geburtsnamen oder einen zum Zeitpunkt der Eheschließung geführten Namen (Ehenamen aus einer vorangegangenen Ehe) dem Ehenamen voranstellt oder diesen anführt. Diese Erklärung kann widerrufen werden.

Die Ehegatten haben aber auch die Möglichkeit, keine Erklärung zu ihrem Familiennamen abzugeben. Somit behält jeder Partner seinen zur Zeit der Eheschließung geführten Namen.
Bei der Geburt eines Kindes müssen jedoch die Eltern die Entscheidung treffen, ob das Kind und alle weiteren Kinder den Namen des Vaters oder den der Mutter tragen.

Seit dem 12.02.2005 (Inkrafttreten des neuen Ehenamensrechts) besteht neben den bisherigen Alternativen auch die Möglichkeit, dass die Ehegatten den aktuellen Familiennamen eines Ehegatten, welchen dieser aus einer früheren Ehe erworben hat, zum Ehenamen zu bestimmen.

Falls einer der Ehegatten ausländischer Staatsangehöriger ist, hat das Brautpaar auch die Möglichkeit der Namenswahl nach dem betreffenden Heimatrecht.

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