Geburt

Geburt

Für Fragen rund um Ihre Geburtsanmeldung steht Ihnen Frau Schuhbauer unter der Tel.: 54-43 401 gerne zur Verfügung.

Grundsätzlich gilt, dass die Geburt Ihres Kindes dem Standesamt des Geburtsortes innerhalb 1 Woche mitgeteilt werden muss.

Für die Beurkundung Ihres Kindes müssen der Familienstand der Eltern sowie deren Namensführung urkundlich nachgewiesen werden (Beispiel Ehepaare – Geburtsurkunde + Eheurkunde, nicht verheiratete Eltern – Geburtsurkunde).

Auch ist es möglich, dass Vaterschaftsanerkennungen und Namenserteilungen bereits vor der Geburt Ihres Kindes abgegeben werden können. Sollten Sie eine gemeinsame Sorgerechtserklärung abgeben wollen, steht Ihnen das zuständige Landratsamt Freising – Amt für Jugend und Familie gerne zur Verfügung.

Bei Geburten im Klinikum Freising können Sie den Vornamen und Nachnamen Ihres Kindes bereits angeben. Mit weiteren Unterlagen (Familienstammbuch/Geburtsurkunden/Heiratsurkunden der Eltern) wird Ihre Geburtsanmeldung anschließend dem Standesamt zur Beurkundung vorgelegt.

Beachtenswert ist in diesem Zusammenhang, das Ihre Vornamenswahl mit Unterschrift auf der Geburtsanzeige im Krankenhaus „verbindlich“ ist. Falls Sie sich  in Ihrer Vornamenswahl noch nicht ganz sicher sind, empfehlen wir, die Geburtsanzeige des Krankenhauses vorläufig noch nicht zu unterschreiben.


Beurkundung der Geburt:

Das Klinikum meldet die Geburt Ihres Kindes innerhalb einer Woche bei uns an.

Sollten Sie zu Hause entbinden, müssen die Mutter oder der Vater des Kindes, oder auch die Hebamme, die Geburt persönlich beim Standesamt anzeigen. Sie benötigen hierzu eine Geburtsbescheinigung des Arztes oder der Hebamme. Vergessen Sie bitte auch nicht Ihren Personalausweis oder Reisepaß mitzubringen.

Nach einigen Tagen können Sie bei uns die Geburtsurkunden sowie die gebührenfreien Bescheinigungen für Ihr Kind abholen.

Geburtsbescheinigung sind zweckgebunden und werden für die
Beantragung des Kindergeldes
Beantragung des Elterngeldes (Antrag liegt im Standesamt vor)
Beantragung der Mutterschaftshilfe bei der Krankenkasse
Sowie für religiöse Zwecke (Taufe)
ausgestellt.


Vornamensgebung

Falls Sie einen ausgefallenen Vornamen für Ihr Kind ausgesucht haben oder sich bezüglich der Schreibweise nicht ganz sicher sind, stehen wir Ihnen gerne jederzeit für Ihre Fragen zur Verfügung.

Was tun, wenn der Standesbeamte Ihren Wunschvornamen für Ihr Kind nicht eintragen will?

Der Standesbeamte wird nur dann die Eintragung eines Vornamens verweigern, wenn er der Auffassung ist, dass es sich bei dem gewählten Namen nicht um einen geschlechtsspezifischen Namen handelt, oder er davon überzeugt ist, dass es sich um keinen echten „Namen“ handelt.

Der Standesbeamte trifft seine Entscheidung nicht „willkürlich“, sondern wird stets ein anerkanntes Namenslexikon zu Rate ziehen. Sollte nun tatsächlich der „Ernstfall“ eintreten und der Standesbeamte hält Ihre Namenswahl für unzulässig, können Sie sich auch folgende Einrichtung wenden:

Gesellschaft für deutsche Sprache e.V. (GfdS)
Namenskunde
Spiegelgasse 13
65183 Wiesbaden
Tel.: (0611) 9 99 55 55

Universität Leipzig
Personennamensberatungsstelle
Augustusplatz 9
04109 Leipzig
Tel.: (0341) 97 37 464

Familiennamen von Kindern

Durch die Neufassung des Ehe- und Kindschaftsrechtes wurden weitere Möglichkeiten der Namensführung für bestimmte Personenkreise geschaffen.

Nicht möglich ist grundsätzlich weiterhin, dem Kind einen aus den Namen der Eltern zusammengesetzten Doppelnamen zu geben.

Name bei der Geburt des Kindes:
Eltern verheiratet und führen einen Ehenamen -  Kind führt Ehenamen    als Familiennamen

Eltern nicht verheiratet und gemeinsame Sorge für das Kind -       Wahlmöglichkeit zwischen Name des Vaters oder der Mutter

Eltern nicht verheiratet und keine gemeinsame Sorge für das Kind  -   Kind erhält kraft Gesetz den Familiennamen der Mutter zum Zeitpunkt der Geburt – eine Namenserteilung auf den Familiennamen des Kindesvaters ist jederzeit möglich (auch vor Geburt des Kindes)

 


Spätere Namenänderung nach Geburt des Kindes:

Auch wenn ein Kind bereits einen Namen führt, können sich Änderungen ergeben.

Ursache kann etwa die Eheschließung der Eltern oder die Begründung der gemeinsamen Sorge sein (Neubestimmung des Geburtsnamens innerhalb von 3 Monaten nach Sorgerechtserklärung möglich).

Nach einer neuen Ehe eines Elternteil kann ebenfalls eine Namensänderung in Frage kommen.

Wie bereits kurz erläutert, stellt das Namensrecht einen großen und komplexen Rechtsbereich dar. In diesem Zusammenhang beraten wir Sie gerne.

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