Stadtentwässerung Freising

Zahlen und Fakten

Bild Verwaltungsgebäude Bau- und Planungsreferat Amtsgerichtsgasse 1 in Freising

Eigenbetrieb Stadtentwässerung:

Gründung des Eigenbetriebes im Jahr 2004
36 Mitarbeiter/innen, Ausbildungsbetrieb
Qualifizierter Mitarbeiterstab (Dipl. Verwaltungsfachwirte, Tiefbauingenieure, Umweltingenieur, Kanalmeister, Abwassermeister, Ver- und Entsorger, Klärwärter, Verwaltungsangestellte, Helfer und Auszubildende

Luftbild Kläranlage Freising

Kläranlage Freising

Ausbaugröße: 110.000 EW
pro Jahr Reinigung von ca. 4,5 Mio. Kubikmetern Abwasser, maximal 630 Liter pro Sekunde
Reinigungsleistung 99,2%
jährliche Betriebskosten von etwa
9 Mio. EUR
aktueller Restbuchwert von Kläranlage und Kanalsystem 91,2 Mio. EUR

Historie:

erbaut in den Jahren 1958 / 1959 (mechanische Reinigungsstufe)

1970
Bau einer biologischen Reinigungsstufe, Ausbaugröße: 75.000 EW

1983 / 1984
Umstellung der biologischen Reinigungsstufe auf das Linpor-C-Verfahren. Mit dieser Umrüstung wurde zum einen eine wesentliche Verbesserung der Reinigungsleistung, zum anderen bezogen auf den geforderten Kohlenstoffabbau eine Erhöhung der Anlagenkapazität auf 100.000 EW erreicht.

1991 / 1992
Umstellung der biologischen Reinigungsstufe auf das Linpor-C/N-Verfahren. Die Kläranlagenkapazität wurde damit auf 110.000 EW erhöht.

Letzte Modernisierungen
in den Jahren 2004 - 2007:
Investitionen in Höhe von ca. 15,4 Mio. EUR (davon staatliche Zuschüsse ca. 3,3 Mio. EUR und Investitionsbeteiligung der Sonderkunden in Höhe von ca. 3,4 Mio. EUR),
zusätzlich 600.000 EUR freiwillige Leistungen für Anwohnerschutz,
Nährstoffbelastung (Phosphor, Stickstoff) durch Ertüchtigung um ca. 40% reduziert,
Faulgas-System zur Stromgewinnung in zwei neuen Blockheizkraftwerken: Eigenstromerzeugung erhöht sich um etwa 10%, die Stromkosten sinken,
die Klimabelastung der Kläranlage (Austritt Methangase) wird um 15 bis 20% reduziert,
Bestrahlung von gereinigtem Abwasser mit UV-Licht der Wellenlänge 254 Nanometer.

im Jahr 2010:
2 Mio. EUR für die energetische Optimierung zur Einsparung von über 20% des Stromverbrauchs (Einsparung in kWh/Jahr: 1,4 Mio.).
Durch den technischen Standard des Klärwerks wird zusammen mit allen durchgeführten Maßnahmen die Klimabelastung um bis zu 40% reduziert.

 

Bild Bau Umgehungssammler schwarz/weiß mit OB Thalhammer

Kanalnetz

Mischwasserkanäle: 61,5 km
Schmutzwasserkanäle: 89,3 km
Regenwasserkanäle: 21,2 km
Pumpwerke im Stadtgebiet: 52
Stauraumkanal
mit einem Durchmesser
von 1,6m bis 2,20m: 4,1 km

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