Fahrradverkehr

Verkehrszeichen Fahrradweg

In Zeiten der Energiewende und steigender Spritpreise gewinnt das Fahrrad als alternatives Verkehrsmittel wieder zunehmend an Bedeutung. Etwa 40% der innerstädtischen Autofahrten enden nach 3 Kilometern, bei diesen Distanzen hat das Auto bei dem derzeitigen Verkehrsaufkommen gegenüber dem Fahrrad meistens keinen zeitwerten Vorteil mehr. Die Stadt Freising ist bei Ihrer Verkehrsplanung bemüht, die Infrastruktur für Radfahrer weiter auszubauen, Lücken zu schließen und an wichtigen Punkten Abstellmöglichkeiten für die Fahrräder ("Drahtesel") zu schaffen. Fahrradfahrer sollen sicher und zügig voran kommen, damit sich das Rad als Stadtverkehrsmittel weiter etabliert. Die Verlagerung des Kurzstreckenverkehrs auf das Fahrrad führt auch im innerstädtischen Bereich  zu einer spürbaren Emissionsminderung bei Abgas und Lärm.

Im Stadtgebiet Freising wurden im Rahmen von Baumaßnahmen neue Schutzstreifen für Radfahrer markiert.

 

Links zu Thema Radverkehr:

Fahrradakademie

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Radverkehrshandbuch der Obersten Baubehörde im bayrischen Staatsministerium des Inneren

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Schutzstreifen für Radfahrer (Vöttinger Straße - Karl-Wirt-Kreuzung)
Schutzstreifen für Radfahrer (Vöttinger Straße - Karl-Wirt-Kreuzung)

Schutzstreifen für Radfahrer

Schutzstreifen sind Teil der allgemeinen Fahrbahn, bei der Fahrspuren für Fahrradfahrer mit einer Leitlinie von 1,00m Länge und 1,00m Lücke markiert werden. Dem Radverkehr soll auf diese Weise ein gesicherter Teil der Fahrbahn zur Verfügung gestellt werden. Schutzstreifen werden nicht beschildert, die Zweckbestimmung dieses "Schonraumes" wird durch Fahrbahnmarkierungen mit dem Sinnbild "Fahrrad" verdeutlicht. Ein Schutzstreifen hat gemäß der Empfehlung für Radverkehrsanlagen (ERA 2010) eine Regelbreite von 1,50m, die Mindestbreite beträgt 1,25m.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Straßen mit Schutzstreifen beträgt 50 km/h, aus diesem Grund werden Schutzsteifen ausschließlich innerorts markiert. Für den zwischen den Schutzstreifen verbleibenden Teil der Fahrbahn wird eine Mindestbreite von 4,50m benötigt, bei Fahrgassen welche eine Breite von 5,50m oder weniger aufweisen, wird keine Leitlinie in der Fahrbahnmitte markiert. Der Kfz-Verkehr soll sich im Regelfall auf der Fahrbahn außerhalb der Schutzstreifen bewegen. Die Nutzung ist im Ausnahmefall z.B. bei einer Begegnung von Kfz mit Beteiligung breiter Fahrzeuge wie Lkw oder Busse zulässig, wenn die Radfahrer nicht gefährdet werden. Das Parken auf dem Schutzstreifen ist generell verboten. Bei hohen Schwerverkehrsstärken ist eine Breite von 4,50m zwischen den Schutzstreifen nicht mehr ausreichend, ab einem Schwerverkehrsaufkommen von mehr als 1000 Fahrzeugen pro Tag werden keine Schutzstreifen markiert.
Für das Befahren der Schutzstreifen gilt das Rechtsfahrgebot.

Regelquerschnitt Schutzstreifen

 

 

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