EU-Programm LEADER fördert Kooperationsprojekte

Zum dritten Mal profitieren die Stadt Freising und weitere Umlandgemeinden vom LEADER-Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum der Europäischen Union: Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) "Mittlere Isarregion" hat sich erfolgreich für das Förderprogramm 2014 bis 2020 beworben - unter dem Motto: "Gemeinsam Region Heimat Zukunft gestalten".

Die Stadt Freising, zunächst als Mitglied in der damaligen LAG "Freisinger Moos", hat sich bereits am Programm LEADER+ (2002 bis 2006) beteiligt. Am Folgeprogramm von 2007 bis 2013 waren Freising und acht weitere Gemeinden als LAG "Mittlere Isarregion" mit von der Partie. In dieser Zeit wurden Leaderprojekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 1,95 Millionen Euro erfolgreich beantragt und bewilligt. Die Projekte haben ein Investitionsvolumen von knapp 6,1 Millionen Euro. Dazu kommen Projekte, die durch den Leaderprozess initiiert, aber aus anderen Programmen finanziert wurden mit einem zusätzlichen Fördervolumen von gut 2,2, Millionen Euro und Investitionen in Höhe von mehr als 4,1 Millionen Euro. Insgesamt wurden Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 10,2 Millionen Euro ermöglicht und mit 4,18 Millionen Euro Förderung unterstützt. Zu den in dieser Zeit auch öffentlich vielbeachteten Projekten zählt "Heimat erkennen - Identität bewahren", der Aufbau einer ehrenamtlichen Kulturlandschaftsinvetarisierung.

Über die Lokale Aktionsgruppe Mittlere Isarregion

Das Bild zeigt das Logo der Mittleren Isarregion mit dem Text "Gemeinsam Region Heimat Zukunft gestalten"
Erfolgreiches Motto der LAG Mittlere Isarregion.

In der LAG engagieren sich neben der Stadt Freising die Gemeinden Berglern, Eitting, Hallbergmoos, Langenbach, Langenpreising, Marzling, Neufahrn und Oberding. Die Mittlere Isarregion umfasst rund 365 km² Fläche in den Landkreisen Erding und Freising, in denen knapp 94.000 Menschen leben. Die LAG geht nunmehr in die nächste Förderperiode - sie gehört zu den von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Mai 2015 gekürten LEADER-Aktionsgruppen. Die Gemeinschaftsprojekte der neun Mitgliedsgemeinden haben somit wieder beste Chancen auf Förderung durch die Europäische Union und den Freistaat Bayern. Insgesamt stehen bis 2020 rund 111 Millionen Euro an EU- und Landesmitteln zur Verfügung.

Aktuell realisierte Leader-Projekte

Das Foto zeigt eine Bank mit Tisch als Meditationspunkt entlang des Jakobswegs auf der Strecke von Hohenbachern nach Kranzberg. (Foto: Stadt Freising)

Zu den in jüngster Zeit umgesetzten Leader-Projekten zählt der "Meditative Isarweg" und ebenfalls entlang der Isar ein Informationskonzept mit Webetafeln für die anliegenden Kommunen.

Weiterhin ist im europäischen Wegenetz der Jakobus-Pilgerroute jetzt auch Freising vertreten: Fünf Stationen mit Informationstafeln und ein Meditationspunkt (auf dem Weg von Hohenbachern nach Kranzberg, am Waldrand) sind mit EU-Fördermitteln entstanden.

LEADER-Förderung ermöglicht Isarsteg

Innovativer Charakter und gelungene Integration in den Naturraum Isaraue: der neue Isarsteg (Foto: Stadt Freising)

Innovativ und Ressourcen schonend: Das Konzept und ebenso die Ausführung für einen Brückenschlag über die Isar hat das Bayerische Landwirtschaftsministerium, die Vergabestelle für Mittel aus dem LEADER-Programm der EU, überzeugt. Der am 25. September 2015 eingeweihte "Isarsteg Nord", der Luitpoldanlage und Untere Schwabenau mit einem Geh- und Radweg verbindet, wurde mit dem großzügigen Betrag von 756 000 Euro bezuschusst. Die Gesamtkosten betragen 2,2 Millionen Euro. Damit geht ein in Freising lang gehegter Wunsch in Erfüllung, denn schon 1998 war ein nördlicher Steg (und sein südliches Pendant auf Höhe der Savoyer Au) im Flächennutzungsplan der Stadt verzeichnet.

 

 

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