Stadtarchiv bereitet zwei Ausstellungen vor

Schloss Ismaning. (Foto: Schlosmuseum Ismaning)
Schloss Ismaning. (Foto: Schlosmuseum Ismaning)

Das Stadtarchiv Freising ist die älteste Kultureinrichtung der Stadt Freising. Seine Bestände, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, spiegeln fast 700 Jahre Stadtgeschichte wider und machen es zu einem Ort einmaligen historischen Wissens, das auch der Öffentlichkeit zugänglich ist. Zusätzlich engagiert sich das Team um Stadthistoriker Florian Notter mit zahlreichen Veranstaltungen für die lebendige Vermittlung der Geschichte.

In den vergangenen Jahren ist das Stadtarchiv mit vielfältigen Aktivitäten – von Vorträgen über Ausstellungen bin hin zu Führungen – präsent gewesen. Heuer und im nächsten Jahr werde man die Veranstaltungen auf zwei Ausstellungen beschränken, kündigte Florian Notter jetzt bei einem Pressetermin hat. Diese Ausstellungen erfordern freilich einen großen Recherche- und Vorbereitungsaufwand für das Team.

Historische Verbindungen zu Ismaning

Ismaning 1699 auf einem Gemälde im Fürstengang Freising. (Quelle: Wikipedia, gemeinfrei)
Ismaning 1699 auf einem Gemälde im Fürstengang Freising. (Quelle: Wikipedia, gemeinfrei)

Am 16. Juli 2019 wird im Alten Gefängnis eine Wanderausstellung zum Thema „700 Jahre Grafschaft Ismaning“ eröffnet (zu sehen bis 28. Juli 2019). Einst waren beide Orte miteinander eng verbunden: Als Teil des Hochstifts Freising wurden die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Geschicke Ismanings lange Zeit vom Domberg aus bestimmt. Diese historischen Bande leben in der Gegenwart mit sehr freundschaftlichen Beziehungen wieder auf und so beteiligt sich Freising auch gern am Jubiläum „700 Jahre Gründung der Grafschaft Ismaning (1319)“, das heuer gefeiert wird.  Die Ausstellung, die in Ismaning, Unterföhring und weiteren Orten gezeigt wird, illustriert die Geschichte der ehemaligen freisingischen Grafschaft. Begleitend wird zudem ein Ausstellungskatalog erscheinen.

Goldberg-Jubiläum

Weiterhin kündigte der Leiter des Stadtarchivs für 2020 eine Ausstellung zum Jubiläum „100 Jahre Goldberg“ an. Das westlich der Altstadt gelegene Viertel ist im 19. Jahrhundert nach und nach an der heutigen Schönmetzlerstraße (damals „Am Goldberg“) besiedelt worden; ab 1920 wurde das Quartier dann nach als neue, genossenschaftlich organisierte Arbeitersiedlung nach städtebaulichen Gesichtspunkten der Gartenstadtbewegung errichtet. In der Ausstellung wird außerdem die Nutzung des Areals im 17. und 18. Jahrhundert durch den fürstbischöflichen Hof thematisiert.  

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