Neuer Pächter, neues Konzept

Klaus Thermer übernimmt den Lindenkeller

Referatsleiterin Mathilde Hagl (li.) und OB Tobias Eschenbacher (re.) präsentieren den neuen Lindenkeller-Pächter Klaus Thermer mit dessen Partnern Can Tuna, Steffen Irion, Anja Duppelfeld und Michi Kasper (von links). Foto: Stadt Freising
Referatsleiterin Mathilde Hagl (li.) und OB Tobias Eschenbacher (re.) präsentieren den neuen Lindenkeller-Pächter Klaus Thermer mit dessen Partnern Can Tuna, Steffen Irion, Anja Duppelfeld und Michi Kasper (von links). Foto: Stadt Freising

Jetzt ist es offiziell: Der Lindenkeller, ein Freisinger Traditionsort für Kultur und Gastronomie am Weihenstephaner Berg, hat ab 1. April 2017 einen neuen Pächter. Den Zuschlag für die städtische Liegenschaft hat die „Klaus Thermers Party- und Veranstaltungs-Service GmbH“ erhalten. Thermer, gelernter Koch und Küchenmeister, wird sich vor allem um das Restaurant kümmern und dieses als Tagescafé unter dem Namen „Stadtcafé“ betreiben. Als Partner hat er ein erfahrenes Team um sich gesammelt: „Eventkitchen“, das Cateringunternehmen um Anja Duppelfeld, will dem Unter- und Oberhaus ein neues gastronomisches „Gesicht“ geben; die Parkcafé-Geschäftsführer Can Tuna und Steffen Irion sind für den Biergarten und das Eishaus zuständig; und Michi Kasper, Lindenkeller-Kenner und Eventveranstalter, ist als Marketingprofi mit im Boot.

"Ein tolles Team"

Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher freute sich bei der Vorstellung vor den Medien am Montag, 6. März 2017, dass mit Klaus Thermer und seinen Partnern „ein tolles Team“ für den Lindenkeller gefunden worden sei. Insbesondere sei es der Stadt ein „großes Anliegen“, den Biergartenbetrieb wieder in Schwung zu bringen. Eschenbacher resümierte mit Blick auf die jeweiligen Erfahrungen und Pläne der Beteiligten: „Ich bin begeistert! Wir freuen uns auf einen guten Neustart.“

Zukunftskonzept

Malen am Zukunftskonzept: Ingo Stöckhardt hat mit dieser Skizze das Idealbild aus Sicht des Pächters und seiner Partner gezeichnet.
Malen am Zukunftskonzept: Ingo Stöckhardt hat mit dieser Skizze das Idealbild aus Sicht des Pächters und seiner Partner gezeichnet.

Die Motivation, sich für die städtische Immobilie zu bewerben, erläuterte Michi Kasper: Zufällig seien sich die Beteiligten über den Weg gelaufen, hätten sich dann zusammengesetzt und intensiv Gedanken über die Zukunft des Lindenkellers gemacht. Ergebnis sei nicht nur die Bewerbung gewesen, sondern ein „ganzes Konzept“, so Kasper. Mit einem neuen Anstrich sei es nicht getan, eine Wiederbelebung könne nur gemeinsam mit der Stadt gelingen. Dabei schwebt Kasper für den Lindenkeller eine gemeinsame Homepage, Facebook-Seite und Werbung vor. „Wie wir das alles zur Lindenblüte bringen, müssen wir noch ausmachen.“

Das neue Stadtcafé

Das Foto zeigt das heutige Restaurant mit schwarz-roter Möblierung. (Foto: Stadt Freising)
Alles kommt raus: Klaus Thermer will das Stadtcafé hell und freundlich möblieren. Foto: Stadt Freising
Das Foto zeigt das Jagdstüberl heute. Foto: Stadt Freising
Auch das Jagdstüberl wird "schick" gemacht. Foto: Stadt Freising

Neuer Pächter und Vertragspartner der Stadt Freising ist Klaus Thermer, der auch die „alten Zeiten“ der Kultstätte mit dem beliebten Biergarten, legendären Disconächten und dem Eishaus kennt. „Hier traf sich Freising und das weite Umland“, erinnert er sich. Thermer wird sich auf das heutige Restaurant konzentrieren, das er als Tagescafé von Dienstag bis Sonntag (8.30 bis 18 Uhr) öffnen will.

Vor Veranstaltungen im Ober-/Unterhaus sei das „Stadtcafé am Lindenkeller“ bis 20 Uhr geöffnet, sodass man vorher noch in Ruhe Abendessen könne. Abends ist laut Thermers Planung „Freiraum für Privatveranstaltungen und kulinarische Events“. Zunächst will er aber den Gastraum komplett umbauen: „Es muss frischer Wind rein“, unterstrich Thermer. Somit werde das Stadtcafé erst nach dem Volksfest im September „richtig starten“.

Das Jagdstüberl im ersten Stock werde zudem für Veranstaltungen „schick gemacht“.

Biergarten inmitten der Stadt

Volle Biertische sind das Ziel von Can Tuna und Steffen Irion - und auch eigene Brotzeiten dürfen die Gäste mitbringen. Foto: Stadt Freising
Volle Biertische sind das Ziel von Can Tuna und Steffen Irion - und auch eigene Brotzeiten dürfen die Gäste mitbringen. Foto: Stadt Freising

Die Cateringfirma Eventkitchen wird das Unterhaus bewirten. Anja Duppelfeld gab als Ziel aus, Großveranstaltungen in den Lindenkeller zu bringen. Im Oberhaus sei eine kleine Lounge vorgesehen, um vor und während Veranstaltungen gemütlich verweilen zu können. „Wir haben große Pläne“, betonte Duppelfeld.

Die Freiluftsaison beginnt am ersten Maiwochenende: Nach notwendigen Sanierungsarbeiten werde erstmals wieder das Eishaus öffnen, berichtete Can Tuna. Der Parkcafé-Betreiber schilderte, er habe immer schon einen schönen Biergarten direkt in der Stadt vermisst – und am Lindenkeller biete sich nun diese Chance: Der „Stadtgarten am Lindenkeller“, wie der Biergarten heißen soll, werde von Mai bis Oktober täglich zwischen 11 und 23 Uhr geöffnet haben und Brotzeiten, Mittagstisch und kleine frische Speisen bieten. Wie es sich für einen echten bayerischen Biergarten gehört, sollen die Gäste ihre Brotzeit auch selbst mitbringen können.
 

Wichtige Spielstätte

Wie Tobias Eschenbacher betonte, ist und bleibt der Lindenkeller eine wichtige Kulturstätte für die Stadt – und nach der Schließung des Asamgebäudes für eine Generalsanierung nimmt die Bedeutung noch zu, weil Veranstaltungen des Asamtheaters in die Luitpoldhalle und eben auch in den Lindenkeller verlegt werden müssen. „Der Pächter kann aber ebenfalls Veranstaltungen organisieren“, sagte der OB – und das ist ganz offensichtlich von Thermers Team auch so geplant.

Nach oben

Schnellfinder

Newsletter

hier anmelden

Veranstaltungskalender

Fahrplanauskunft

Start:
Ziel:
um:
:Uhr
am:
..