Mobilitätsbeauftragter vorgestellt

Freising hat seit 1. November 2019 einen Beauftragten für Mobilität: Beim monatlichen Pressetermin des Oberbürgermeisters wurde Lars Christoph Geest vorgestellt, der gleich an seinem ersten Arbeitstag von Stadtbaumeisterin Barbara Schelle darauf eingestellt wurde, dass die Aufgabe „nicht ohne“ sei. Geest werde „als Pendant“ zur Klimaschutzmanagerin Marie Hüneke fungieren und für den Teilbereich „nachhaltige Mobilität“ zuständig sein. Dabei fungiere der Mobilitätsbeauftragte als „Schnittstelle zwischen den Abteilungen“ der Stadtverwaltung, erläuterte Schelle.

Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher hieß Lars Geest herzlich willkommen und wies darauf hin, dass die „Erwartungen groß“ seien, da sich Freising bereits an der Schnittstelle zur Mobilitätswende befinde: „Sie kommen also nicht zu früh.“ Im Haushalt 2020 seien allein fünf Millionen für den Radverkehr angesetzt – dazu kämen Themen und Projekte, „die nichts kosten und der Kreativität des Mobilitätsbeauftragten geschuldet sind“, so Eschenbacher.

Bisheriger Werdegang

Geest versicherte, er freue sich darüber, dass die Wahl der Stadt Freising auf ihn gefallen sei. Er wolle zunächst „die Ohren aufsperren und schauen, was alles läuft und wie die Freisinger*innen zum Thema nachhaltige Mobilität stehen“. Lars Geest, der 1992 in Hamburg geboren wurde, dort Abitur gemacht hat und an der Uni den Bachelor of Science in Geographie (Schwerpunkt Stadt- und Sozialgeographie) ablegte, hat anschließend ein einjähriges Praktikum im Bereich der Windenergie absolviert und dann den Master in Global Sustainability Science in Lüneburg und Arizona gemacht. Dabei gestaltete er maßgeblich die Entwicklung des Klimaschutzplans der Stadt Tempe (Arizona) in den Bereichen Energie und Mobilität mit.

Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts

Ihm sei es „extrem wichtig, die drei Aspekte der Nachhaltigkeit – Soziales, Wirtschaftliches und Ökologisches – miteinander in Einklang zu bringen“, schreibt Geest in seiner Kurzvorstellung. Lösungen für nachhaltige Mobilität sollten nicht auf Kosten der Geringverdiener oder sozial Verletzlichen gehen. „Nachhaltige Mobilität stellt für mich auch eine Chance für größeren gesellschaftlichen Zusammenhalt dar, da zu Fuß, um Bus oder auf dem Rad Begegnungen stattfinden können, welche in einzeln besetzten Autos nicht zustande kämen“, so Geest weiter.

Die im Amt für Stadtplanung und Umwelt angesiedelte Stelle, die vom Bundesumweltministerium für zwei Jahre finanziell gefördert wird, ist die erste berufliche Station von Geest. Freising hat der neue Mobilitätsbeauftragte übrigens durch die Liebe entdeckt: Die Stadt wuchs ihm durch mehrfache Besuche seiner Freundin ans Herz. Es sei in Freising „viel im Wandel“, stellt er abschließend fest, und dabei wolle er sich positiv mit der Umsetzung des Mobilitätskonzepts einbringen.

Aktueller Stand Mobilitätskonzept

Wie viele Maßnahmen des Mobilitätskonzepts sich bereits in der Umsetzung befinden, berichteten beim Pressetermin Florian Seiderer und Klimaschutzmanagerin Marie Hüneke. „Es geschieht sehr viel, wir liegen mit der Umsetzung vorne dran“, versicherten sie. Vom Stadtrat beschlossen wurde das Mobilitätskonzept „Freising – nachhaltig mobil“ vor genau einem Jahr. Der Schwerpunkt liegt zwar auf dem Ausbau des Radverkehrs, aber auch alle anderen Verkehrsträger sind in dem Papier enthalten.

Ein Katalog mit 30 konkreten Einzelmaßnahmen sei aufgestellt worden, schilderte Seiderer, und deren Umsetzung laufe bereits seit der Beschlussfassung im vergangenem Jahr. Den konkreten Stand der Projekte kann man ausführlich auf der Seite „Mobilitätskonzept“ hier auf der Homepage nachlesen, dort steht auch das Mobilitätskonzept komplett zum Download bereit.  

Wie viele Maßnahmen des Mobilitätskonzepts sich bereits in der Umsetzung befinden, berichteten beim Pressetermin Florian Seiderer und Klimaschutzmanagerin Marie Hüneke. „Es geschieht sehr viel, wir liegen und der Umsetzung vorne dran“, versicherten sie. Vom Stadtrat beschlossen wurde das Mobilitätskonzept „Freising – nachhaltig mobil“ vor genau einem Jahr. Der Schwerpunkt liegt zwar auf dem Ausbau des Radverkehrs, aber auch alle anderen Verkehrsträger sind in dem Papier enthalten.

Ein Katalog mit 30 konkreten Einzelmaßnahmen sei aufgestellt worden, schilderte Seiderer, und deren Umsetzung laufe bereits seit vergangenem Jahr. Den konkreten Stand der Projekte kann man ausführlich auf der Seite „Mobilitätskonzept“ hier auf der Homepage nachlesen, dort steht auch das Mobilitätskonzept komplett zum Download bereit.  

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