OB empfängt die Bundestagsvizepräsidentin

"Hier lade ich meinen leeren Akku wieder auf", bedankte sich Bundestagsvizepräsidentin Roth (li.) für den schönen Empfang. (Foto: Stadt Freising)
"Hier lade ich meinen leeren Akku wieder auf", bedankte sich Bundestagsvizepräsidentin Roth (li.) für den schönen Empfang. (Foto: Stadt Freising)

Claudia Roth, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, hat sich während eines Empfangs im Freisinger Rathaus als Fan von Oberbürgermeisters Tobias Eschenbacher und seiner prachtvollen Amtskette geoutet: „Der schöne Saal und der schöne Mann mit der Kette“, rief sie begeistert aus. Nach Freising war Roth am Mittwochabend, 29. November 2017, anlässlich einer Veranstaltung zum 70. Geburtstag von Petra Kelly gekommen, die von 1987 bis 1990 Bundestagsabgeordnete für den damaligen Wahlkreis Freising war.  Engagiert hatte Kelly immer wieder die Menschenrechtsverletzungen in Tibet angeprangert. Kelsang Gyaltsen, ehemaliger Sondergesandter des Dalai Lama für Europa, gehörte am Mittwoch ebenso zu den Gästen der Stadt wie Frieder Wolf, ehemaliger wissenschaftlicher Referent von Petra Kelly, und Leo Klotz, Vorstandsmitglied der Petra-Kelly-Stiftung, sowie Mitglieder der Freisinger Tibet-Initiative.

Round-Table-Gespräch (v.l.) OB Tobias Eschenbacher, Ex-Stadtrat Helmut Fischer, Claudia Roth und Stadtrat Sebastian Habermeyer. (Foto: Stadt Freising)
Round-Table-Gespräch (v.l.) OB Tobias Eschenbacher, Ex-Stadtrat Helmut Fischer, Claudia Roth und Stadtrat Sebastian Habermeyer. (Foto: Stadt Freising)

„Das ist ein sehr spannendes Thema, dem sie sich widmen“, betonte OB Eschenbacher mit Blick auf die Jahre der Friedensbewegung und der Zeit, als die 1992 getötete Kelly in Freising aktiv war. Claudia Roth wollte beim Empfang im Rathaus ihre Würdigung der Kämpferin für Ökologie, Frauen- und Menschenrechte bei einer sich anschließenden Veranstaltung nicht vorwegnehmen und thematisierte die „sehr turbulenten Zeiten“ rund um die gescheiterte Regierungsbildung im Bund. Weiterhin berichtete sie von den ersten Sitzungen des Bundestagestages: Sie erlebe eine „ganz andere Stimmung, es ist viel Hass unterwegs“. Weil Europa ein „starkes Deutschland“ brauche, hofft Claudia Roth auf ein „gutes neues Jahr mit stabilen Verhältnissen“.

Blick über die Schulter (v.l.) Andreas Printz (Tibet-Initiative Freising), Leo Klotz (Petra-Kelly-Stiftung), Kelsang Gyaltsen (ehem. Europabeauftragter des Dalai Lama), Jutta Radojkovic, Susanne Günther und OB Eschenbacher. (Foto: Stadt Freising)
Blick über die Schulter (v.l.) Andreas Printz (Tibet-Initiative Freising), Leo Klotz (Petra-Kelly-Stiftung), Kelsang Gyaltsen (ehem. Europabeauftragter des Dalai Lama), Jutta Radojkovic, Susanne Günther und OB Eschenbacher. (Foto: Stadt Freising)

Herzlich und ernsthaft bedankte sich Kelsang Gyaltsen für den „warmen, freundlichen Empfang“ im Freisinger Rathaus – und für die Sympathie, Anteilnahme und Solidarität: „Wir Tibeter wissen, dass sich viele Freisinger für Tibet engagieren.“  Für Bundestagsvizepräsidentin Roth war ein Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Freising vorbereitet. Sie hinterließ dort den Satz, mit dem die Grünen 1983 in den Bundestagswahlkampf gezogen waren: „Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt.“ Das Zitat wird Petra Kelly zugeschrieben.

Bilder vom Empfang

  • (v.l.) Andreas Printz, Bernd J. Fertig, Frieder Wolf, Leo Klotz, Claudia Roth, Jutta Radojkovic, Susanne Günther, OB Tobias Eschenbacher und (sitzend) Kelsang Gyaltsen. (Foto: Stadt Freising)
  • Wolfgang Grader, Vorsitzender der Tibet-Initiative Deutschland (li.) und Bernd J. Fertig (Tibet-Initiative Würzburg). Foto: Stadt Freising
  • (v.l.) Kelsang Gyaltsen , Susanne Günther, Helmut Fischer, Claudia Roth und Sebastian Habermeyer. (Foto: Stadt Freising)
  • Angeregte Gespräche.

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