Breitbandausbau – Pressekonferenz im Rathaus

Weihnachgeschenk für einige Orte

Symbolischer Knopfdruck: Martin Treffer und Berhard Multerer (beide Telekom), OB Tobias Eschenbacher und Julia Paech (Wirtschaftsförderung Stadt Freising, v.l.). Foto: Stadt Freising
Symbolischer Knopfdruck: Martin Treffer und Berhard Multerer (beide Telekom), OB Tobias Eschenbacher und Julia Paech (Wirtschaftsförderung Stadt Freising, v.l.). Foto: Stadt Freising

Der Knopfdruck war leider nur symbolisch, doch ab diesem Freitag,  21. Dezember 2018, funktioniert die Infrastruktur für das „schnelle Internet“ in weiteren Ortsteilen der Stadt Freising. Bei einer Pressekonferenz im Rathaus gaben Vertreter der Telekom bekannt, dass Breitbandanschlüsse in den nördlichen Ortschaften (Itzling, Haindlfing, Garten, Zurnhausen und Tüntenhausen) zur Verfügung stehen. Bis Ende Januar 2019 wird es dann in weiteren Orten im Norden, Nordwesten und Süden der Stadt mit dem Glasfasernetz klappen. Dann können mehr als 1000 Haushalte mit hoher Geschwindigkeit im Internet surfen.

„Wir sind froh, wenn es endlich losgeht“, unterstrich Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher bei dem Medientermin am 18. Dezember. Stadt und Telekom hatten im Sommer 2017 die Vereinbarung unterzeichnet, für festgelegte Erschließungsgebiete einen Anschluss an die Datenautobahn bereitzustellen – dafür gibt es vom Freistaat eine finanzielle Förderung. „Das Ziel, innerhalb von einem Jahr das Netz auszubauen, wurde nicht erreicht“, stellte Eschenbacher fest. In den nächsten Tagen und Wochen werde man aber „sukzessive umschalten“ können: auf Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 50 Mbit/s. „Die Leute warten schon sehnsüchtig darauf“, wusste der OB.

Bernhard Multerer und Martin Treffer  erläuterten, dass der Breitbandausbau „boomt“ und diese an sich positive Nachfrage die Umsetzung erschwert habe. So seien Tiefbaufirmen ausgebucht gewesen. Zudem habe es während der Arbeiten Momente gegeben, „bei denen wir fast am Verzweifeln waren“, bekannte Treffer mit Blick auf die Trasse in Pettenbrunn, wo voraussichtlich erst ab 10. Januar schnelles Internet gebucht werden könne, und den Herzinfarkt eines Bauleiters. Mittlerweile seien mit Ausnahme eines kleinen Bereichs in Pulling alle Arbeiten abgeschlossen. An einigen Stellen fehle allerdings noch die Hardware: „Die systemtechnischen Komponenten waren für gestern versprochen. Wir holen sie uns jetzt selber ab“,  so Treffer.

Da es für die einzelnen Ortschaften unterschiedliche Zeitpläne gibt, wann schnelles Internet buchbar ist, sollte man sich entweder online unter www.telekomm.de/schnelller informieren und registrieren oder sich im T-Punkt Freising bzw. Partnershops vormerken lassen. In einem kleinen Bereich in Pulling wird man wohl noch etwas länger warten müssen, weil es bei der erforderlichen Unterquerung der Bahn Probleme mit dem Untergrund gegeben habe und Bohrungen abgebrochen werden mussten. Dank Unterstützung der Stadt Freising habe man nun einen Kontakt zur Deutschen Bahn herstellen können und hoffe auf eine alternative Lösung, sagte Treffer.

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