Asamgebäude: Ausweitung der Baustelleneinrichtung steht bevor

Flächen auf ein Minimum reduziert

Für die im April 2017 aufgenommene Generalsanierung des Asamgebäudes werden auf der Frontseite zum Marienplatz Flächen für die Abwicklung der Baustelle benötigt – und in diesem Zusammenhang wird noch im August 2017 die Hauptstraße verlegt.

Der für die Generalsanierung zuständige Projektleiter Ulrich Setzwein (links) erläutert die bevorstehenden Maßnahmen. (Foto: Stadt Freising)
Der für die Generalsanierung zuständige Projektleiter Ulrich Setzwein (links) erläutert die bevorstehenden Maßnahmen. (Foto: Stadt Freising)

Ulrich Setzwein, im städtischen Hochbauamt verantwortlich für das Projekt, hat beim monatlichen Pressegespräch am Dienstag, 01. August 2017, über die erfolgten, laufenden und geplanten Maßnahmen für das Barockjuwel im Herzen der Altstadt informiert. Man habe das Gebäude in den vergangenen Wochen entrümpelt, Abbrucharbeiten vorgenommen, im Erdgeschoss den Bodenbelag entfernt und das Niveau um 40 Zentimeter abgesenkt, um eine Isolierung einbauen zu können. Während der Arbeiten seien zwei Brunnen, Fundamente der Vorgängerbauten oder auch Fußbodenbeläge ans Licht gekommen, berichtete Setzwein, „nichts Spektakuläres, aber all die Funde werden zur Zeit von einem bodenarchäologischen Büro dokumentiert“. Um die Wände gegen die aufsteigende Feuchtigkeit zu schützen, sei zu Wochenbeginn die Horizontalabdichtung mit Chromnickelplatten aufgenommen worden.

Ab 4. September wird die Hauptstraße verschwenkt

Als Vorbereitung für die Verschwenkung der Hauptstraße wurden auch die Senkelektranten versetzt. (Foto: Stadt Freising)
Als Vorbereitung für die Verschwenkung der Hauptstraße wurden auch die Senkelektranten versetzt. (Foto: Stadt Freising)

Ausführlich erläuterte der Projektleiter die Abwicklung der Baustelle. Auf der Nordseite des Asamgebäudes wurde bereits der Fußgängerweg aufgelöst und die Straßenquerung durch zwei Fußgängerüberwege gesichert, direkt an der Hausfront wurden Baucontainer errichtet. Ab dem 4. September  - also nach Volksfestbeginn – wird die Fläche für die Baustelleneinrichtung nochmals ausgeweitet: Es entsteht dabei eine 30 Meter lange Fahrspur für die Entladung der Lkw. Dafür wird die Untere Hauptstraße Richtung Marienplatz verlegt und die neue Fahrbahn auf einer Länge von etwa 50 Metern provisorisch asphaltiert. Die neue Entladespur wird außerdem mit einem bauzaun abgetrennt. (Hinweis: Dieser Absatz wurde nachträglich geändert, weil die ab 21. August vorgesehene Verlegung der Hauptstraße auf die Zeit nach dem Volksfestbeginn verschoben wurde.) 

Baustelleneinrichtungsplan für das Asamgebäude - zum Öffnen als PDF-Datei auf das Bild klicken.
Baustelleneinrichtungsplan für das Asamgebäude - zum Öffnen als PDF-Datei auf das Bild klicken.

Ein großer Kran wird Ende September/Anfang Oktober im Asaminnenhof aufgestellt. Dieser beliefert dann das gesamte Gebäude mit Baumaterial. Lkw, die vor dem Asamgebäude vorfahren, werden mithilfe des Krans entladen und das Material auf die Südseite des Gebäudes transportiert. „Wir haben die Baustellenfläche vor dem Marienplatz auf ein Minimum reduziert“, versicherte Ulrich Setzwein, allerdings gebe es zu dieser Lösung keine Alternative, weil längere Lkw zum Entladen einige Zeit vor dem Gebäude stehen bleiben müssten und man dabei den Verkehr nicht behindern wolle.

Man wird sich an diesen Ablauf und die Baustelleneinrichtung jedenfalls gewöhnen können, weil dieser Status quo während der viereinhalbjährigen Generalsanierung bestehen bleiben muss. 

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